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Essbare Stadt Lübeck

natur. leben. vielfalt.

Die Essbare Stadt Lübeck, ein Projekt des Bereichs Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, ist eine Plattform für Menschen, Initiativen und Vereine, die in ihrer Nachbarschaft kreativ und gemeinschaftlich Freiräume erschaffen.

12 Thesen zur Essbaren Stadt Lübeck - Die Projektziele

Die Projekte der Essbaren Stadt Lübeck - Übersichtskarte  

Flyer Schätze am Wegesrand - Veranstaltungen 2020 

Im Sinn der Essbaren Stadt Lübeck entstehen vor der eigenen Haustür „Stadtoasen“, die wachsen dürfen: Für ein gutes Miteinander von Jung und Alt, für das Zusammenwachsen von Menschen verschiedener Nationen, zum Gesunden und Genießen, zum Teilen von Wissen um die biologische Erzeugung von Obst, Kräutern und anderen Lebensmitteln und zur Weitergabe bewährter nachhaltiger Kulturtechniken. Ein wesentliches Anliegen ist das gemeinsame Lernen über das eigene lustvolle Tätigsein und Naturerleben. Allen Projekten liegt die Förderung einer bienen-, insekten- und wildtierfreundlichen Stadtnatur besonders am Herzen. Mittlerweile gibt es ein Netzwerk von über 30 einzelnen Projekten, die in verschiedenen Lübecker Stadtteilen und in der Landschaft angesiedelt sind.

Nachfolgend finden Sie Kurzbeschreibungen zu ausgewählten Projekten der Essbaren Stadt:

Naturhof Falkenfeld 

Vegane Rohkostinitiative Lübeck 

Gärtnerei Gut Bliestorf 

Interkultureller Kräutergarten am Haus der Kulturen / Interkultureller Nachgarten an der alten Stadtmauer 

Wildblumeninitiative Lübeck 

Biolandgärtnerei Marli GmbH mit „Biogärtchen“ 

Interkultureller Treff Moislinger Baum 

Hof Falkenhusen mit Hofladen 

Bewegungstreff Humboldtwiese 

Paradeis vom Grünen Kreis 

Kräuterhof Lübeck 

Obstabenteuer – Schlutuper Apfelgarten 

Die Angebote der Essbaren Stadt Lübeck sind eine Einladung zum Hinschauen und – bei Interesse – zum Mitmachen. Sie richten sich an Erwachsene, besonders aber auch an Kinder in Stadtteilen, in denen nicht jede Familie einen eigenen Garten hat. Beim Imbiss auf der Wildblumenwiese erleben Kinder die „tierischen“ Bewohner der „Stadtoasen“, denn auch Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge machen in den bunten, gehaltvollen Blüten
gerne Picknick. Ein selbst zubereiteter Blütensalat mit essbaren Kräutern und selbst angebautem Biogemüse macht Lust auf mehr Natur und eignet sich bestens, um kindgerecht die Zusammenhänge zwischen gesunden Lebensmitteln und biologisch vielfältigen Kulturlandschaften zu erklären. So manches Kind wird hier durch inspirierende Begleitung von NaturpädagogInnen zur Blumenfee und Insektenmutter, zum Vogelvater und zur ExpertIn für den Bau von Nisthilfen. So können die „Stadtoasen“ weiter wachsen, zum Beispiel auf dem eigenen Balkon, auf der Baumscheibe vor der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten. Mit bestem Beispiel voran gehen Kinder der Schule Falkenfeld, die selber Hand anlegen und zusammen mit Erwachsenen ihren asphaltierten Schulhof in einen Naturhof mit essbaren Pflanzen verwandeln.
Der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz unterstützt mit dem Projekt Essbare Stadt auch neue natur- und kulturkreative Projektideen. Er ist dabei behilflich, verfügbare Flächen zu finden, vernetzt Kompetenzen und Initiativen miteinander und fördert durch Öffentlichkeitsarbeit.
Die Essbare Stadt lebt jedoch in erster Linie davon, dass Menschen gemeinsam und selbstorganisiert aktiv werden, sich verfügbaren öffentlichen oder halböffentlichen Raum in ihrem eigenen Stadtteil aneignen und dort ihren Lebensort kreativ nutzen und verschönern.

 

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