Nachbarschaftsbüros

Gemeinwesenarbeit im Quartier

Nachbarschaftsbüros sind eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Stadtteil. Unser Ziel ist, dass sich die Menschen in ihrem Stadtteil wohlfühlen und aktiv werden.

 

Über uns

Die ersten Nachbarschaftsbüros wurden im Rahmen der vorbeugenden Sozialarbeit im Gemeinwesen in Lübeck 1996 eingerichtet. Mittlerweile gibt es fünf Nachbarschaftsbüros in verschiedenen Stadtteilen:

  • Nachbarschaftsbüro Eichholz
  • Nachbarschaftsbüro Vorwerk Falkenfeld
  • Nachbarschaftsbüro Hudekamp
  • Nachbarschaftsbüro St. Lorenz Süd
  • Nachbarschaftsbüro Wisbystraße

Die Nachbarschaftsbüros in den Quartieren bieten vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie sind Anlaufstellen für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die im Wohngebiet leben.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort unterstützen die Bürgerinnen und Bürger mit Rat und Tat, bei Bedarf vermitteln sie auch weiter an zuständige Stellen.

Nachbarschaftsbüros sollen stabile Nachbarschaften fördern und dazu beitragen, dass die Menschen im Wohnumfeld sich dort zuhause fühlen und friedlich miteinander leben. Integration, Teilhabe von Jung und Alt am Leben in der Gemeinschaft und die Sicherung förderlicher Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche sind die vorrangigen Ziele der Arbeit. Was vor Ort in den einzelnen Nachbarschaftsbüros stattfindet, ist so unterschiedlich und vielfältig wie die Wohnquartiere und ihre Bewohner.

 

 

Aktuelles

Eichholz

  • 19.11.2021 – Impfaktion! Mobiles Impf-Team vor Ort 9-17 Uhr
  • 20.11.2021 – Herbstbasar im Ansverus-Haus
  • 24.11.2021 – Runder Tisch Ansverus-Haus

St. Lorenz Süd

  • Sonntags 10 Uhr: Neu! Nordic Walking Treffpunkt - Nachbarschaftsbüro. Die Stöcke können gestellt werden. Anschließend, um ca. 11 Uhr - Aerobic. Anmeldungen bei Lilllo: 0152/02623467
  • 23.11.2021, 13:15 - 15 Uhr: Runder Tisch St. Lorenz Süd Nachbarschaftsbüro St. Lorenz Süd statt. Es gelten 3-G-Regeln! Die Teilnehmer:innen Anzahl ist begrenzt. Anmeldungen bitte per E-Mail oder Telefon an das Nachbarschaftsbüro.

 

 

Angebote

 

Sie Möchten:

  • Kontakte in der Nachbarschaft knüpfen?
  • An unseren Angeboten teilnehmen?
  • Etwas für die Gemeinschaft in Ihrem Wohngebiet tun?
  • Ein Gruppenangebot starten und suchen Räume?

 

 

Wir informieren und beraten Sie vertraulich:

  • wenn Sie auf der Suche nach Beratungs- und Hilfeangeboten sind.
  • wenn Sie sich mit Behörden nicht mehr zurechtfinden.
  • im Umgang mit Behörden (z.B. Jobcenter, Familienkasse, Wohngeld) und Vermietern.
  • wenn Ihnen die Probleme über den Kopf wachsen (z.B. Schulden, Gewalt).

 

 

Beispiele für Angebote in den Nachbarschaftsbüros:

  • Krabbelgruppen
  • Spiel- und Sportgruppen
  • Bildungsangebote für Ehrenamtliche, Eltern usw.
  • Sprachkurse
  • Selbsthilfegruppen
  • Nachbarschaftshilfe
  • Feste und Ausflüge
  • Spielmobil-Aktionen
  • Handarbeitsgruppen
  • Schülerfrühstück
  • Bastelgruppen
  • Nachbarschaftsfrühstück
  • PC-Kurse

 

Genauere Informationen zu den aktuellen Angeboten finden Sie auf den Seiten der einzelnen Nachbarschaftsbüros.

 

 

Gemeinwesenarbeit (GWA)

In der professionellen Sozialarbeit gibt es unterschiedliche Aufgabenfelder, Methoden und Arbeitsprinzipien. Die Gemeinwesenarbeit (GWA) ist eines der anerkannten Arbeitsprinzipien und zeichnet sich durch Folgendes aus:

  • Soziale Probleme werden nicht nur auf der persönlichen Ebene bearbeitet. Denn Probleme betreffen häufig nicht nur eine einzelne Person, sondern eine Familie oder eine Gruppe (z.B. Kinder, SeniorInnen, Jugendliche, Frauen, Männer, Alleinerziehende, MigrantInnen) eine Nachbarschaft, ein Quartier oder einen ganzen Stadtteil.
  • Das bedeutet, die Gemeinwesenarbeit bearbeitet Problemlagen in vielen Lebensbereichen, auf verschiedenen Ebenen (Wohnen, Bildung, Kultur, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, gesellschaftliche Teilhabe) und sie arbeitet dabei mit den Menschen im Stadtteil und mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen. Sie nutzt vorhandene Netzwerke oder knüpft neue und pflegt sie.
  • Die Menschen im Stadtteil haben zum Teil gemeinsame, zum Teil aber auch unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Sie kennen sich in ihrem Stadtteil in der Regel gut aus und wissen was verändert und verbessert werden soll. Dieses Wissen bindet die Gemeinwesenarbeit aktiv ein.
  • Die Gemeinwesenarbeit kümmert sich um aktive Beteiligung der Menschen im Stadtteil. Sie unterstützt nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ und stärkt vorhandene Ressourcen. Sie vermittelt Kontakte und Wissen und fördert die Eigeninitiative. Sie arbeitet dabei prozessorientiert, damit sich viele, je nach ihren Möglichkeiten, beteiligen können.
  • Viele unterschiedliche Menschen und verschiedene Akteure machen ein Gemeinwesen lebendig. Die Gemeinwesenarbeit fördert die Teilhabe und positive Identifikation mit dem Stadtteil, dem Quartier und der Nachbarschaft.

 

 

Archiv

Jahresbericht 2018/19 (PDF)

Jahresbericht 2016/17 (PDF)

Jahresbericht 2013/14 (PDF)

Pressemeldungen 

 

 

Weiterführende Informationen

Arbeitslosigkeit

Elterngeld und Elternzeit

Familienhilfe

Frühe Hilfen

Kindergeld und Kinderzuschlag

Krippe und Kita

Unterhaltsvorschuss

Wohngeld

 

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