Antirassistische Kulturtage in Lübeck

Internationale Wochen gegen Rassismus

100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Die „Antirassistischen Kulturtage Lübeck“ sind seit mehr als 30 Jahren Lübecks Beitrag zu den bundesweiten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Ursprünglich von der Interkulturellen Begegnungsstätte e.V. ins Leben gerufen, werden die „Antirassistischen Kulturtage Lübeck“ seit Beitritt der Hansestadt Lübeck zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus e.V. vom Haus der Kulturen und der Stabsstelle Migration und Ehrenamt organisiert und koordiniert.

Die Veranstaltungsreihe steht für eine offene, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft. Sie setzt jährlich ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Demokratie und Menschenwürde - gegen Ausgrenzung, Rassismus sowie jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.

Unter der Schirmherrschaft von Esperança Bunga – Überlebende des Brandanschlags in der Lübecker Hafenstraße – und Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, wird die diesjährige Veranstaltungsreihe am 13.03.2026 eröffnet. Den Auftakt bildet um 16 Uhr das gemeinsame Hissen der Aktionsflaggen vor dem Lübecker Rathaus. Im Anschluss folgt um 17 Uhr die feierliche Eröffnung im Scharbausaal der Lübecker Stadtbibliothek.

Vom 13. bis 31. März 2026 erwartet die Stadtgesellschaft ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen, Diskussionen, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und kulturellen Beiträgen. Zahlreiche engagierte Akteur:innen beteiligen sich an den Kulturtagen – darunter Lübecker Migrant:innenorganisationen, die Partnerschaft für Demokratie Lübeck, Bildungseinrichtungen, Initiativen der Zivilgesellschaft sowie die Lübecker Museen.

Getreu dem diesjährigen Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ setzen die Antirassistischen Kulturtage ein klares Zeichen für Solidarität, Respekt und demokratische Werte. Alle Lübecker:innen sind eingeladen, sich zu beteiligen, Haltung zu zeigen und gemeinsam für ein friedliches, vielfältiges und menschenwürdiges Zusammenleben einzutreten.

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