Vorlage - VO/2020/08733
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Beschlussvorschlag
Die Geschichte und Kultur Deutschlands ist ohne das Judentum nicht denkbar. Auch in Lübeck ist die Geschichte des Judentums mehr als eine Ausgrenzungs-, Verfolgungs- und Opfergeschichte. Zur Entwicklung von Prosperität und Demokratie in Europa gehören die Leistungen von Jüdinnen und Juden in Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Kultur. Es gilt, das Judentum in seiner Vielfalt und Authentizität zu thematisieren sowie ein lebendiges und differenziertes Bild des Judentums zu vermitteln. Das kann beispielsweise in regional- und lokalgeschichtlicher Perspektive in den Lübecker Museen verdeutlicht werden:
- Wie wird die Geschichte des Judentums in Lübeck in den Lübecker Museen präsentiert?
- Welche Summe wird derzeitig für die Präsentation der Geschichte des Judentums in Lübeck in den Lübecker Museen aufgewendet? Wie hoch ist der Anteil an der jährlichen Gesamthöhe des Haushaltstitels der Lübecker Museen?
- Welche Maßnahmen und Instrumente der Begegnungs- und Bildungsarbeit zur Geschichte des Judentums in Lübeck bieten die Lübecker Museen derzeitig an? (bitte aufzählen und erläutern)
- Ist eine eigenständige Präsentation zur Geschichte des Judentums in Lübeck in den Lübecker Museen geplant bzw. im angekündigten Museumsentwicklungsplan berücksichtigt?
- Welche Maßnahmen müssten eingeleitet werden, um dauerhaft und zeitgemäß die Geschichte des Judentums in Lübeck in den Lübecker Museen zu präsentieren?
- Bestehen Absprachen mit der Jüdischen Gemeinde und den Lübecker Museen zur Präsentation des Judentums in Lübeck?
- Bis wann und in welcher Form ist es beabsichtigt, die Carlebach-Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen?
- Welche Forschungsaktivitäten gibt es derzeitig zur Geschichte des Judentums in Lübeck?
Begründung
Anlagen
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