Vorlage - VO/2025/14407  

Betreff: AM Karin Burakowski (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), Ulf Hansen (FDP): Stärkung der Sichtbarkeit und Beteiligung der Lübecker Kulturszene im Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege
Status:öffentlich  
Federführend:Geschäftsstelle der Fraktion BÜ90 DIE GRÜNEN Beteiligt:Geschäftsstelle der FDP Fraktion
Bearbeiter/-in: Fiorenza, Angela   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege zur Entscheidung
08.09.2025 
20. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege unverändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag


Regelmäßige Vorstellung der Kulturakteur:innen im Ausschuss

So weit möglich in jeder Sitzung des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege wird ein fester Berichtspunkt eingerichtet, in dem Lübecker Kulturakteur:innen, Initiativen und Vereine ihre aktuellen Projekte und Arbeitsfelder selbst vorstellen. Das Kulturbüro koordiniert diese Beiträge in enger Abstimmung mit der Kulturszene.

Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:

        Eigene Präsentationen von Künstler:innen, Kultureinrichtungen, Initiativen und Vereinen

        Vorstellung laufender oder geplanter Projekte, auch im Bereich der kulturellen Bildung

        Raum für Austausch, Fragen und Anregungen durch Ausschussmitglieder

Für diesen Tagesordnungspunkt sind 10 Minuten vorgesehen. Das Kulturbüro wird beauftragt, ein transparentes Verfahren zu entwickeln, dass Künstler*innen bzw. Kulturinstitutionen die Möglichkeit der Vorstellung gibt. Die Kriterien sind mit dem Kulturausschuss abzustimmen. Berechtigt sind Einrichtungen, Formate, Einzelpersonen, die in Lübeck wirken, d. h. es müssen nicht nur Lübecker*innen sein.


 


Begründung

 

Die Lübecker Kulturszene ist vielfältig und prägt das gesellschaftliche Leben in der Stadt maßgeblich. Dennoch spiegelt sich ihr Stellenwert bislang nicht ausreichend in den Strukturen und der Arbeit des Ausschusses wider.

Es ist essentiell, dass die Mitglieder des Ausschusses regelmäßig und umfassend über die Entwicklungen, Akteur:innen und Herausforderungen der Kulturlandschaft informiert werden. Nur so kann der Ausschuss seiner Rolle als zentrales Gremium für Kultur und Denkmalpflege gerecht werden und als Sprachrohr für die gesamte Lübecker Kultur agieren.

Durch die regelmäßige Berichterstattung und die stärkere Einbindung der Kulturszene wird die Transparenz erhöht, der Austausch gefördert und die Teilhabe aller relevanten Akteur:innen sichergestellt. So erhält die gesamte Kulturlandschaft Lübecks einen festen Platz im Ausschuss und kann die kulturpolitische Entwicklung der Stadt aktiv mitgestalten.

 


 


Anlagen