Auszug - Schreiben des Direktors der Deutschen Meeresmuseums Stralsund: Stellungnahme zu Presseberichten
|
Wortprotokoll |
Hr. Prof. Dr. Wißkirchen berichtet, dass im Sinne der Transparenz und der frühzeitigen Information der Ausschuss über den Sachstand zum Gegenstand Groß Pampau informiert wird. Ein in den Lübecker Nachrichten veröffentlichter Beitrag vom 11.10.2022 suggeriere, dass Funde aus Groß Pampau nach Stralsund ins Deutsche Meeresmuseum wandern würden. Vorausgegangen war dem Artikel ein Privatbesuch der Grabungsstätte des Direktors des Meeresmuseums, der seit mehreren Jahren im Landkreis Herzogtum-Lauenburg lebe. Infolge der Berichterstattung sah sich der Direktor veranlasst, zur Klarstellung das beigefügte Schreiben an den Leitenden Direktor der Lübecker Museen aufzusetzen. Demnach habe das Deutsche Meeresmuseum Stralsund derzeit kein konkretes Interesse, Fundstücke aus Groß Pampau in Stralsund auszustellen.
AM Dr. Junghans merkt hierzu an, dass für eine vollständige Transparenz das Grabungsteam dem Ausschuss eine Stellungnahme vorlegen sollte.
Im Folgenden sprechen zu möglichen Kooperationen zwischen themengleichen Museen der Vorsitzende, Fr. Senatorin Frank und Hr. Prof. Dr. Wißkirchen. Fr. Senatorin Frank verweist auf den Museumsverbund der Nord- und Ostsee Region (NORe), der bereits Kooperationen zwischen Häusern mit naturkundlichen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkt aus der Region bündelt.