Auszug - Importierte Niederschrift  

Finanz-, Personal- und Rechnungsprüfungsausschuss
TOP: Ö 1
Gremium: Finanz-, Personal- und Rechnungsprüfungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 24.10.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: Anlass: Sitzung
 
Beschluss

11ni121024

Niederschrift über die Sitzung des Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschusses am Mittwoch, 24. Oktober 2012, um 15.00 Uhr, Roter Saal des Rathauses Nr. 49/2008 -2013

a)               Stimmberechtigte Ausschussmitglieder: Herr Jan Lindenau, Vorsitzender Herr Peter Reinhardt Herr Dirk Freitag Frau Susanne Knoll (Vertreterin) Herr Reinhold Hiller Herr Rüdiger Hinrichs (Vertreter) Herr Christopher Lötsch (ab 15:24 Uhr) Herr Ragnar Lüttke Frau Lieselotte von Holt (Vertreterin) Herr Thomas Rathcke Herr Lars Rottloff (ab 17:48 Uhr)

b)               Beratende Ausschussmitglieder: Herr Olaf Nevermann (Vertreter) Herr Thomas Misch (Vertreter) Herr Hans Georg Rieckmann (ab 16:19 Uhr)

 

Es fehlen:

Frau Barbara Scheel Herr Henning Stabe Herr Spyridon Aslanidis Herr Jens-Olaf Teschke Herr Gregor Voht

 

 

Ferner sind anwesend:

BM Herr Volker Krause Herr Horst Gatzke Frau Senatorin Borns (1. stellvertretende Bürger­meisterin) Herr Senator Schindler, FB 2 (ab 15:10 Uhr) Herr Senator Möller, FB 3 (ab 18:29 Uhr) Herr Senator Boden, FB 5 Frau Heinrich (POS) Herr Kurt, Haushalt und Steuerung Herr Manke, Haushalt und Steuerung Frau Memler, Haushalt und Steuerung Frau Boy, Haushalt und Steuerung Frau Sasse, Frauenbüro Herr Langentepe, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Herr Baltz, RPA Herr Sünder, RPA Herr Müller, Logistik (ab 16:52)

Beginn der Sitzung:

 

 

Anwesend:

15.00 Uhr

Seite 2 des Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschussprotokolls vom 24.10.2012, Nr. 49 – öffentlicher Teil Herr Kuschmierz, FBC 2

Herr Dr. Klotz, Verkehr (ab 17.11 Uhr) Herr Bäth, Feuerwehr (ab 17:49 Uhr) Frau Thedens, Bürgermeisterkanzlei Herr Mutz, FBC 1, Protokollführer

Herr Junge, Herr Beckmann (Seniorenbeirat)

AntragstellerInnen aus der Einwohnerversammlung

VertreterInnen der Personalräte, der Presse und Zuhörerinnen und Zuhörer

Tagesordnung

 

Niederschrift

I. Öffentlicher Teil der Sitzung

1. Eröffnung

a)               Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit des Aus­schusses fest.

Der Vorsitzende entschuldigt Herrn Bürgermeister Saxe und Herrn Senator Möller, die aufgrund anderweitiger Termine nicht an der Sitzung des FiPA teil­nehmen können.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis.

b)               Verpflichtung der nicht der Bürgerschaft angehörenden Ausschussmit­glieder

Der Vorsitzende stellt fest, dass keine Verpflichtungen vorzunehmen sind.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis.

c) Feststellung der Tagesordnung

Der Vorsitzende gibt bekannt, das zur Beratung der Beschlüsse aus der Ein­wohnerversammlung folgende AntragstellerInnen zugesagt haben und ab ca.

17:00 Uhr anwesend sein werden:

Herr Sintram-Nölting (TOP 7.2) Herr Hähnel/Herr Klitzing (TOP 7.4) Frau Dowiedeit (TOP 7.6 + 7.8) Frau Oelgaard (TOP 7.7)

Der Vorsitzende teilt mit, dass der Antragsteller Herr Oldenburg sich nicht auf die versandte Einladung gemeldet und der Antragsteller Herr Grün um einen neuen Termin gebeten habe.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis.

Der Vorsitzende schlägt vor, die TOP 7.2 bis 7.8 nach TOP 4.1. zu behandeln.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss ist einstimmig einverstanden.

Der Vorsitzende gibt bzgl. der TOP 8.1 bis 8.4 den Hinweis, dass die Anträge vom AM Herrn Nevermann und nicht von der FUL-Fraktion gestellt werden.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass auf Wunsch von Herrn Senator Möller der Bereichsleiter der Feuerwehr, Herr Bäth ab ca. 18:00 Uhr für evtl. Auskünf­te zur Verfügung stehen wird.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis

Der Vorsitzende informiert über das Beratungsergebnis im Bauausschuss am 22.10.2012 zu TOP 15.1 – ohne Votum

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis.

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass aufgrund der Änderung der Gemein­deordnung (§ 35) noch ein gesonderter Verfahrensbeschluss mit 2/3 Mehrheit über die nichtöffentliche Behandlung von Vorlagen erforderlich ist und schlägt eine Abstimmung en bloc vor.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss ist einstimmig mit der Zuordnung der übrigen Tagesordnungspunkte in den nichtöffentlichen Teil einverstanden.

2. Niederschrift

Niederschrift über die Sitzung des Finanz-und Personalausschusses am 19.9.2012, Nr. 48/2008-2013

Herr Rathcke bittet um Ergänzung der Niederschrift zu TOP 4.2 (ehemals 16.1) bezüglich einer von ihm gemachten Aussage sinngemäß wie folgt:

„Das RPA hat sich bereits erhebliche Arbeit damit gemacht, zu einer Ideen­sammlung von Konsolidierungsvorschlägen beizutragen. Es ist nun Aufgabe der Verwaltung, diese Ideen auf Umsetzbarkeit zu prüfen und dann die Ein­spargrößen zu ermitteln.“

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss ist einstimmig einverstanden und nimmt die Niederschrift Nr. 48 in ergänzter Fassung zur Kenntnis.

3. Anfragen und Mitteilungen

3.1               Anfragen von Ausschussmitgliedern und Antworten

3.1.1               Antwort betr. Kostenfreie Nutzung „Bauleitplanung Online-Beteiligung für S-H“ (Anfrage von AM Voht vom 19.09.12)

Herr Boden teilt mit, dass die Antwort zur nächsten Sitzung des Finanz-, Per­sonal-und Rechnungsprüfungsausschusses am 07.11.2012 vorgelegt wird.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss beschließt einstimmig, die Beratung bis zum 07.11.2012 zurückzustellen.

3.2               Mitteilungen des Vorsitzenden

3.2.1               Terminplanung 2013

Es liegt eine Übersicht mit den Sitzungsterminen des Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschusses für das Jahr 2013 vor.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis und stimmt den Terminen zu.

3.3               Mitteilungen des Bürgermeisters

3.3.1               Einholung eines Votums zu einer beantragten außerplanmäßigen Bewilli­gung über 100.000,--EUR gem. § 95 d GO; hier: Sanierungsmittel Burg­torbrücke

(Bereich Haushalt und Steuerung)

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss beschließt einstimmig gemäß Beschlussvorschlag.

Übersicht mit den Ergebnissen des Forums „Lübeck: Sparen für die Zu­kunft(Beratung der Liste ab Seite 101)

-zurückgestellt in der Sitzung des FIPA am 19.09.12 zu TOP 4.1 -

Die Seiten 101-216 der Liste werden seiten/-themenweise zur Beratung aufge­rufen. Dabei ist jeweils zu entscheiden, ob eine nähere Prüfung erfolgen soll oder nicht. An der Beratung beteiligen sich alle Ausschussmitglieder und Mit­arbeiter der Verwaltung (zum Teil mehrfach).

Besonders hervorzuheben sind folgende Themen:

-Jugend-und Frauenförderung -Staffelung von KiTa-Entgelten -Fortbildung von ErzieherInnen in KiTas -ÖPNV (zurückgestellt) -Gestaltungsbeirat -Privatisierung von KiTas -Denkmalpartnerschaften -Entwicklungsplan Museen -Öffnungszeiten Museen -Lehrer-Fortbildungen -Rabattierungen -Kostendeckung Theater -Ausgleichsflächen -Hausmeister in SeniorInneneinrichtungen -Opfer-/Straffälligenhilfe -Größe von Bauschildern -Sportstätten -Bauinvestitionscontrolling -Heiraten am Wochenende -Controlling -Skontoverluste -Sozialhilfemissbrauch -Betriebliches Vorschlagswesen -Dokumentenmanagement -(Online-)Terminvereinbarungen -IT-Strategie -Öffentliche Rechtsauskunft

Nachfolgend werden die während der vorgenannten Beratung verabredeten Prüf-/Berichtsaufträge zusammengefasst dargestellt.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss erteilt der Verwaltung die in der vorstehenden Tabelle aufgeführten Prüfaufträge und stellt die weitere Beratung der Liste ab Seite 217 bis zur Sitzung am 07.11.2012 zurück.

Zwischenbericht 2/2012 über Veränderungen gegenüber dem Produkt­haushaltsplan 2012

(Bereich Haushalt und Steuerung)

Herr Nevermann fragt bezüglich des auf S. 6 des Berichtes dargestellten Netto-Betrages aus der Veräußerung von Geschäftsanteilen der LHG (Put-Option) an, ob der Buchwert der Geschäftsanteile von diesem Betrag abgezogen wor­den sei. Dies wird bestätigt.

Bezüglich der auf S. 66 des Berichtes dargestellten Hafeninvestitionen erkun­digt sich Herr Nevermann zur erwarteten Rendite, die nicht im Bericht dargstellt ist. Herr Senator Boden sagt zu, diese Information nachzureichen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis

4.3               Bericht betr. Einsparmöglichkeiten bei den Lübecker Museen 2012 – 2014 (Fachbereichsdienst FB 4)

Keine Wortmeldungen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

4.4               Bericht betr. Umsetzung der strukturellen Konsolidierungsmaßnahmen bei der Theater Lübeck GmbH (Fachbereichscontrolling FB 4)

Herr Nevermann erkundigt sich, ob es sich bei den dargestellten Bruttolohn­kosten um die Gesamtpersonalkosten handele. Frau Senatorin Borns erklärt, dass die dargestellten Ersparnisse bei den Personalkosten Durchschnittswerte seien. Auf die Frage seitens Herr Nevermann, welche Bereiche von den dar­gestellten Einsparungen betroffen seien, erklärt Frau Senatorin Borns, dass es sich um 4 Stellen im technischen und 4 Stellen im künstlerischen Bereich han­dele.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

5. Eilentscheidungen des Bürgermeisters nach § 65 GO

5.1               Es liegt ein Bericht betr. Eilentscheidung; hier: Überplanmäßige Bewilligung von 300.000 EUR vor. (Bereich VHS Lübeck)

Keine Wortmeldungen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

5.2               Es liegt ein Bericht betr. Beabsichtigte Eilentscheidung; hier: Überplan­mäßige Bewilligung von insgesamt 3.800.000,00 EUR vor. (Bereich Familienhilfen/Jugendamt)

Herr Rathcke fragt an, ob die perspektivische Entwicklung der Fallzahl-und Kostenentwicklung für die Jugendhilfe innerhalb und außerhalb von Einrichtun­gen im Rahmen der jährlichen Haushaltsplanungen Berücksichtigung finde. Frau Senatorin Borns bestätigt dies, weist jedoch ergänzend darauf hin, dass die Haushaltsplanung auf der Grundlage qualifizierter Hochrechnungen vorge­nommen wird und aufgrund nicht vorhergesehener Entwicklungen unterjährige Abweichungen nach oben/unten stets möglich seien.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis

6. Vorlagen des Bürgermeisters

Vorlage betr. Sonderzahlung für Beamtinnen und Beamte der Hansestadt Lübeck für das Jahr 2009; hier: Verzicht auf die Einrede der Verjährung (Bereich POS)

Der Bürgermeister beantragt, der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungs­ausschuss möge der Bürgerschaft empfehlen, wie folgt zu beschließen:

Die Hansestadt Lübeck wird im Verwaltungsverfahren und etwaigen Rechts­streitigkeiten, in denen sie von Beamten und Beamtinnen der Hansestadt Lü­beck auf Zahlung der Jahressonderzahlung für das Jahr 2009 in Anspruch ge­nommen wird, auf die Einrede der Verjährung verzichten.

Keine Wortmeldungen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, gem. Beschlussvorschlag zu entscheiden.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 8.1 mit Drs. Nr. 983 den nachstehend aufge­führten Antrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in ergänzter Fas­sung mit Mehrheit in alle Ausschüsse mit erneuter Beratung in der Bürger­schaft überwiesen.

1.                  Der Bürgermeister wird aufgefordert, auf der Grundlage der §§ 16 a (2) und 47f der Gemeindeordnung Lübecker Jugendliche innerhalb der nächsten sieben Monate zu einer "JugendeinwohnerInnenversammlung" einzuladen.

2.                  Der Lübecker Jugendring e.V. ist in die Planung, Beratung und Umsetzung einzubinden.

3.                  Jugendliche erhalten die Möglichkeit analog der EinwohnerInnenversammlung ihnen wichtige Themen und Belange zur Behandlung in die Bürgerschaft einzubringen. Hierüber wird im Vorwege ausführlich informiert.

4.                  Es soll auch thematisiert werden, wie Kinder und Jugendliche sich in der Hansestadt Lübeck vertreten und beteiligt fühlen und ob es Verbesserungsvorschläge gibt.

5.                  Die Jugend (StadtschülersprecherIn) ist im Jugendhilfeausschuss häufig nicht vertreten. Es soll hinterfragt werden, woran dies liegt.

 

Die Bürgerschaftssitzung möge ferner beschließen

1.                  In der heutigen Bürgerschaftssitzung soll berichtet werden, wie die Kinder-und Jugendbeteiligung bei dem Umbau des Jugendzentrums Burgtor vollzogen wurde.

2.                  Der Bereich Stadtverkehr wird gebeten darzustellen, in welcher Weise und in welchem Umfang die Kinder-und Jugendbeteiligung bei der Liniennetzoptimierung stattgefunden hat.

 

Wir bitten um Nachreichung der Antworten in schriftlicher Form, wenn diese in der heutigen Bürgerschaftssitzung mündlich beantwortet werden.

Frau Senatorin Borns weist darauf hin, dass insbesondere durch den Jugend­ring jährlich diverse Beteiligungen geplant und durchgeführt werden und die Aktivitäten auf diesem Sektor sehr umfangreich seien. Bezüglich der Feststel­lung zu Pkt. 5 des Antrages erklärt Frau Borns, dass der Stadtschülersprecher zuletzt aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht im Jugendhilfeausschuss vertreten war. Die Verwaltung habe auf die Entsendung einer Vertretung, die verwaltungsseitig ausdrücklich gewünscht sei, letztlich keinen direkten Ein­fluss.

Frau von Holt spricht sich für die Durchführung einer Jugend-Einwohner­versammlung aus.

Der Personal-, Finanz-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft mehrheitlich bei einer Ja-Stimme, den vorliegenden Antrag abzulehnen

7.2 ff. Beschlüsse der Einwohnerversammlung am 18.06.12; hier:

7.2 Umschuldung

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.8 mit Drs. Nr. 871 den nachstehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Angesichts der hohen Verschuldung der Hansestadt Lübeck werden Verhand­lungen mit den Gläubigerbanken für eine Umschuldung aufgenommen. Dabei ist ein Schuldenschnitt anzustreben.

Herr Sintram-Nölting erläutert den vorliegenden Antrag ausführlich und weist auf die bestehenden Haushaltsgrundsätze gemäß Gemeindeordnung Schles­wig-Holstein hin.

Herr Kurt erklärt, dass das Thema Umschuldung bei der HL zum laufenden Tagesgeschäft gehöre. Frau Borns ergänzt, dass Kassenkredite zu günstigen Konditionen aufgenommen würden. Ein Schuldenschnitt wird als nicht durch­führbar angesehen. Herr Kurt weist darauf hin, dass das Konsolidierungsge­setz die Umwidmung von kurzfristigen in günstigere langfristige Kredite ermög­liche. Der richtige Zeitpunkt einer solchen Umwidmung werde derzeit geprüft.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, den Antrag abzulehnen.

7.3 Direktwahl des Beirates für Seniorinnen und Senioren

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.9 mit Drs. Nr. 872 den nachstehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Ausschuss für Soziales und Finanz-, Personal-und Rechnungsprü­fungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Um das demokratische Verfahren die Direktwahl des Seniorenbeirates auch künftig beizubehalten und somit allen Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zu geben, ihre Kandidat/innen direkt zu wählen, möge die Bürgerschaft den Beschluss fassen, dass aus Kostengründen die nächste Direktwahl des Seniorenbeirates mit der Kommunalwahl im Mai 2013 stattfindet. Dabei muss gewährleistet sein, dass alle Senior/innen entweder an dem Tage oder per Briefwahl bzw. im Wahlbüro der Großen Börse ihre Stimme abgeben können.

Herr Beckmann erläutert den vorliegenden Antrag ausführlich.

Der Vorsitzende weist auf den „Bericht über die Umsetzbarkeit, Voraussetzun­gen und mögliche Einspareffekte einer Kopplung der Direktwahl des Senioren­beirats an die Wahl der Lübecker Bürgerschaft“ hin, der am 19.09.2012 vom Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss zur Kenntnis genom­men wurde. Eine gemeinsame Durchführung der Seniorenbeiratswahl mit der Kommunalwahl 2013 ist aus Sicht des Vorsitzenden nur dann möglich, wenn alle Seniorenbeiratsmitglieder zurücktreten. Da mindestens ein Mitglied des Seniorenbeirats erklärt habe, nicht zurückzutreten, sei der Antrag inhaltlich nicht umsetzbar und daher als gegenstandslos zu betrachten.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, den Antrag abzulehnen.

7.4 Streichung des Museums für Natur und Umwelt von der Konsolidierungs­liste

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.10 mit Drs. Nr. 873 den nachstehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Ausschuss für Kultur und Denkmal-pflege und Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Das Museum für Natur und Umwelt ist aus der Sparliste/ Konsolidierungsliste zu streichen.

Herr Klitzing erläutert den vorliegenden Antrag ausführlich.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig bei einer Enthaltung, dem Antrag zuzustimmen.

7.5 Beibehaltung der Stadtteilbüros bzw. Mobile Alternativen bei Schließung

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.13 mit Drs. Nr. 876 den nachstehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Umweltausschuss, Ausschuss für Soziales, Ausschuss für Sicherheit und Ordnung und Polizeibeirat sowie Finanz-, Personal-und Rechnungsprü­fungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Da gerade Behinderte und immobile Ältere dringend auf die Stadtteilbüros angewiesen sind, ist von einer Streichung aufgrund der sozialen Verant­wortung der Stadt gegenüber den Bürgern abzusehen. Als Alternative zu jedem geschlossenen Stadtteilbüro hat die Stadt den Einwohnern unver­züglich mobile Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, die bei Anruf Haus­besuche mit allen Dienstleistungen der Staddteilbüros durchzuführen. Es entspricht nicht dem Wunsch der LübeckerInnen, in einem einzigen für ganz Lübeck zuständigen Amt unverhältnismäßig lange Wartezeit zu verbringen.

Der Vorsitzende schlägt vor, der Bürgerschaft vor abschließender Beratung zu diesem TOP zu empfehlen, einen Bericht anzufordern, der mobile Alternativen zu den Stadtteilbüros aufzeigt.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, vor abschließender Beratung dieses TOP einen Bericht anzufordern, der mobile Alternativen zu den Stadtteilbüros aufzeigt.

Einstellung von genügend Personal bei der Hansestadt Lübeck

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.14 mit Drs. Nr. 877 den nach-stehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Finanz-, Personal-und Rechnungs-prüfungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Die Bürgerschaft möge beschließen, dass endlich genügend Personal einge­stellt wird und zwar Mitarbeiter, und nicht Führungskräfte, damit z. B. wieder ausreichende Kontrollen von Fremdarbeiten, u. a. beim Straßenbau, Grünflä­chenpflege usw. gewährleistet ist und bei Pfusch sofort eingegriffen bzw. Re­gressansprüche rechtzeitig geltend gemacht werden können.

Frau Dowiedeit erläutert den Antrag ausführlich. An der folgenden Diskussion, die u.a. das Thema „Krankenstand in der HL“ umfasst, beteiligen sich z.T. mehrfach der Vorsitzende, Herr Reinhardt, Herr Rathcke, Herr Senator Boden, Frau Senatorin Borns und Frau Dowiedeit. Herr Rathcke erklärt, dass die Per­sonalausstattung in der Verwaltung Alltagsgeschäft sei und in der Aufgaben­verantwortung des Bürgermeisters/des Senats liege.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, den vorliegenden Antrag abzulehnen.

7.7 Wiederbesetzung der Geschäftsstelle beim Seniorenbeirat

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.15 mit Drs. Nr. 878 den nach-stehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss überwiesen:

Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen !

Die Stelle wird mit Wirkung zum September 2012 wieder besetzt.

Frau Oelgaard erläutert den vorliegenden Antrag ausführlich und weist darauf hin, dass 2277 Unterschriften zur Wiederbesetzung der Planstelle im Ge­schäftszimmer des Seniorenbeirats gesammelt wurden. Zudem weist Frau Oelgaard darauf hin, dass bei der HL eine Vielzahl von Geschäftsstellen vor­gehalten würden (u.a. 12 im FB 1 und 10 im FB 2).

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Antrag in vorliegender Form nicht umsetzbar sei, da der hier genannte Termin bereits verstrichen ist (Wiederbe­setzung zum September 2012).

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss beschließt einstimmig, den vorliegenden Antrag als gegenstandslos an die Bürgerschaft zurückzugeben.

Herr Lötsch schlägt vor, dass der Bürgermeister aufgefordert werden möge, die Stelle im Geschäftszimmer des Seniorenbeirats umgehend wiederzubeset­zen. Der Vorsitzende lässt über diesen Vorschlag abstimmen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss ist einstimmig einverstanden (bei 5 Enthaltungen).

Der Vorsitzende schlägt vor, einen Bericht anzufordern, der die Geschäftsstel­lenstruktur bei der HL und gleichzeitig ggf. mögliche Einsparungs-und Syner­gieeffekte (Zusammenlegungen etc.) aufzeigt.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss ist einstimmig einverstanden.

7.8 Gründliche Bestandsaufnahme aller Leerstände

Die Bürgerschaft hat zu Punkt 13.16 mit Drs. Nr. 879 den nachstehenden Be­schluss der Einwohnerversammlung vom 18.06.2012 einstimmig zur Beratung an den Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss überwiesen: Anschließend ist eine erneute abschließende Beratung in der Bürgerschaft vorgesehen!

Um gesicherte Grundlagen für politisches Handeln zu schaffen, wird die Ver­waltung beauftragt eine gründliche Bestandsaufnahme aller Leerstände von

• ?               Wohnraum

• ?               Gewerberäume in Wohn-, Misch-und Gewerbegebieten

• ?               Gewerbeflächen differenziert nach öffentlichen und privatem Eigentum

• ?               Industrieflächen

• ?               Gewerbe-und Industriebrachen, einschließlich der steuerfinanzierten Leerstände zu erarbeiten. Die Eigentümer sind festzustellen.

 

Die Ergebnisse sind ohne Einschränkung zu veröffentlichen.

Ferner ist abzuschätzen

• ?               Wie viele Häuser und Eigentumswohnungen aus z. B. Altersgründen in absehbarer Zeit zur Vermietung oder Kauf auf den Markt kommen

• ?               Wie viele Sozialwohnungen leer stehen und zum Abriss entmietet werden sollen.

 

Frau Dowiedeit erläutert den vorliegenden Antrag. An der darauf folgenden Diskussion beteiligen sich, z.T. wiederholt, der Vorsitzende, Herr Lötsch, Herr Senator Boden und Frau Dowiedeit.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig bei einer Enthaltung, den Antrag abzulehnen.

8. Anträge von Ausschussmitgliedern

Antrag von Herrn Nevermann vom 10.10.12 betr. Baumaßnahmen 1; hier: Einsparung im Bereich Kreditzinsen sofort für erforderliche Baumaßnahmen zur Verfügung zu stellen

Herr Nevermann beantragt:

Herr Nevermann erläutert den Antrag.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss lehnt den Antrag einstimmig ab.

Antrag von Herrn Nevermann vom 10.10.12 betr. Baumaßnahmen 2; hier: Berichtsauftrag über zwingend erforderliche Baumaßnahmen zur Gefahrenverhinderung

Herr Nevermann beantragt:

Keine Wortmeldungen.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss lehnt den Antrag einstimmig ab.

Antrag von Herrn Nevermann vom 10.10.12 betr. Baumaßnahmen 3; hier: Mittel für Investitionen zu Gunsten von Gebäudeerhaltung um­schichten

Herr Nevermann beantragt:

Herr Kurt weist darauf hin, dass Umschichtungen vom investiven Teil in den konsumtiven Teil des Haushaltes nicht möglich seien.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss lehnt den Antrag einstimmig ab.

Antrag von Herrn Nevermann vom 10.10.12 betr. Baumaßnahmen 4; hier: Reduzierung von Projekten

Herr Nevermann beantragt:

Herr Nevermann erläutert den Antrag.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss lehnt den Antrag einstimmig ab.

9. Verschiedenes

Es liegt nichts vor.

Ende des öffentlichen Teils: 18:24 Uhr Beginn des nichtöffentlichen Teils: 18:25 Uhr

17. Bekanntgabe der im nichtöffentlichen Teil der Sitzung gefassten Beschlüsse

Der Vorsitzende gibt bekannt, dass Vorlagen und Berichte des Bürgermeisters behandelt worden sind.

Der Finanz-, Personal-und Rechnungsprüfungsausschuss nimmt Kenntnis.

Ende der Sitzung: 18:30 Uhr