Auszug - Importierte Niederschrift  

Jugendhilfeausschuss
TOP: Ö 1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 06.07.2006 Status: öffentlich
Zeit: Anlass: Sitzung
 
Beschluss


G:\user\geller\2jha\2006\Juli\ProtokollJugendhilfeausschussnr 31Juli2006.doc

 

Jugendhilfeausschuss  Lübeck, 13.07.2006

4.513.00.14.1  

N i e d e r s c h r i f t  Nr. 31

über die Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Wahlperiode 2003-2008) am 06.07.2006

auf dem Ringstedtenhof, Vorrader Straße 81 

Beginn: 16:05 Uhr  Ende: 18:04 Uhr

TeilnehmerInnen:

von den Ausschussmitgliedern:

Herr Lindenau -Vorsitzender-  Frau Behrendt

Frau Beidatsch  Herr Freitag

Frau Fahl  Herr Grohmann

Herr Gusek  Frau Heidig B

Frau Junghans B  Frau Lietzke

Frau Menorca  Herr Nagel

Frau Ziese  Frau Gilsing B

Frau Dr. Jenisch-Anton B  Herr Kreft

Frau Siebdrat 

B = Beratendes Mitglied

stv. Ausschussmitglieder als Gäste

Herr Bernet  Herr Markmann

Frau Otto 

von der Verwaltung

Frau Senatorin Borns  Frau Aewerdieck-Zorom

Frau Albrecht  Herr Geller (Protokoll)

Herr Graf  Frau Kramm

Frau Oldenburg  Frau Scharrenberg (zeitweise)

Frau Seeberger (zeitweise)

 

vom Seniorenbeirat  vom Frauenbüro

Frau Schöberl  Frau Sasse

als Gäste

Herr Kassube FDP  Frau von Holt B 90/ Die Grünen 

mehrere Bürgerinnen und Bürger als ZuhörerInnen 

Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt Herr Jansen vom Verein Landwege e.V. den Ringsted-

tenhof mit seinen Angeboten ausführlich vor.

Der Vorsitzende bedankt sich für die Einladung sowie die Darstellung.

Die Tagesordnung lautet wie folgt:

1.  Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.  Feststellung der Tagesordnung

3.  Feststellung des Protokolls der 30. Sitzung (Wahlperiode 2003/08)

4.  Mitteilungen der Verwaltung

5.  Entwicklung eines Integrationskonzeptes für Migrantinnen und Migranten 

6.  Ersatzstandorte Campingplätze/ Jugendfreizeitstätte Priwall

7.  Mehrsprachige Kindertagesstätte in der Hansestadt Lübeck

8.  Grundstück in Lübeck-Brodten (Haus Seeblick)

9.  Ehrenamtskarte/ Juleica

10. Zwischenbericht 1/2006 über Veränderungen 

gegenüber dem Produkthaushaltsplan 2006

11. Haushaltskonsolidierung

12. Verschiedenes

 

 

G:\user\geller\2jha\2006\Juli\ProtokollJugendhilfeausschussnr 31Juli2006.doc

 

  N i e d e r s c h r i f t  Lübeck, den 13. Juli 2006

über die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses

am 06.07.2006

Ansprechpartner: Jörg Geller Tel.:122-5110

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

1  Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest.

 

 

2

 

Feststellung der Tagesordnung

Herr Nagel beantragt die gemeinsame Beratung von TOP 6 und 8 und erläutert die Gründe.

Abstimmung durch den Vorsitzenden:

2 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen

Damit ist der Antrag abgelehnt.

 

 

3  Feststellung des Protokolls der 30. Sitzung (Wahlperiode 2003/08)

Keine schriftlichen Einwände

Herr Grohmann ist aus der Anwesenheitsliste zu streichen, da er nicht anwesend war.

Der Vorsitzende stellt fest, dass das Protokoll auch künftig in der jetzt vorliegenden Form gefertigt werden wird.

 

 

4  Mitteilungen der Verwaltung  

4.1  Kinderspiel- und Bolzplätze

Der Vorsitzende teilt mit, dass die Bürgerschaft den Antrag des Jugendhilfeausschusses einstimmig beschlossen hat.

Er teilt weiter mit, dass er die verabschiedeten Resolutionen aus der letzten Sitzung an den Hauptausschuss sowie die Bür-

gerschaft weitergeleitet habe.

Er berichtet, dass die Bürgerschaft für die Jugendhilfeplanung Kita beschlossen habe, diese bereits im April vorzulegen.

Frau Borns teilt hierzu mit, dass dies umgesetzt werde, jedoch eine umfangreiche Planung aufgrund der geringen Vorlaufzeit

nicht vorgelegt werden könne. Dazu sprechen Frau Dr. Jenisch-Anton sowie Frau Beidatsch

Der Vorsitzende berichtet, dass ihn erneut ein Schreiben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erreicht habe.

Es wird als Anlage 1 dem Protokoll beigefügt. 

 

4.2  Projekt Mit Wirkung Phase II

Frau Aewerdieck-Zorom teilt mit, dass Lübeck nicht berücksichtigt wurde. Es wird jetzt das bereits verabredete Verfahren mit

der eingeplanten Zeitverzögerung umgesetzt.

Der Vorsitzende teilt ergänzend mit, dass das Land nur die Kommunen ausgewählt habe, die mehr eigene Mittel eingesetzt

haben, als dies nach den Ausschreibungskriterien vorgesehen war. Dies bewertet er äußerst kritisch. Dazu spricht Frau 

 

Spätsommer

2007

 

 

3

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

Kramm.

Der Vorsitzende sagt ein entsprechendes Schreiben an das Land zu, das als Anlage 2 dem Protokoll beigefügt werden wird.

4.3  Internationales Jugendcamp

Herr Geller berichtet vom derzeit erfolgreich laufenden Jugendcamp mit jeweils 6 Jugendlichen aus 4 Ländern.

Eine Nachfrage von Herrn Grohmann beantworten Herr Geller sowie Herr Bernet. 

 

4.4  Qualifizierung von Tagespflegepersonen

Frau Junghans teilt mit, dass seit 10 Jahren Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden. 23 Personen konnte aus der

letzten Maßnahme der erfolgreiche Abschluss bescheinigt werden.

Der Ausschuss nimmt die Miteilungen zur Kenntnis.

 

 

5  Entwicklung eines Integrationskonzeptes für Migrantinnen und Migranten

Der Vorsitzende teilt mit, dass die Vorlage in der Junisitzung der Bürgerschaft bereits beschlossen wurde.

Herr Grohmann kritisiert die erst nachträgliche Beteiligung des Jugendhilfeausschusses.

Zu dieser Frage diskutieren der Vorsitzende, Frau Senatorin Borns, Frau Menorca, Frau Siebdrat, Frau von Holt, Herr Kreft,

Frau Scharrenberg sowie Frau Seeberger, die im weiteren Verfahren die Beteiligung des Jugendhilfeausschusses sicherstellen

werden.

Es wird einvernehmlich festgestellt, dass durch das bisher gewählte Verfahren die Rechte des Ausschusses nicht wesentlich

beeinträchtigt wurden.

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

6  Ersatzstandorte Campingplätze/ Jugendfreizeitstätte Priwall

Der Vorsitzende teilt mit, dass sich aus dem Bericht für 2007 keine Veränderungen am Status quo ergeben werden.

Herr Nagel kritisiert die Nichtbeteiligung des Lübecker Jugendrings.

Frau Senatorin Borns bietet dem Lübecker Jugendring ein weiteres Gespräch an. Tatsache ist jedoch, dass der Priwall ge-

wünschte Flächen nicht bietet. Das Jugendherbergswerk hat sein Interesse bekundet. Das ehemalige Krankenhaus könnte in

Betracht kommen, ist jedoch zu groß, so dass Partner gefunden werden müssen, die die restlichen Kapazitäten nutzen, wobei

diese Nutzung sich mit dem Betrieb einer Jugendherberge konfliktfrei vereinbaren können muss.

Eine Nachfrage von Herrn Bernet zum Standort Travemünde beantwortet Frau Senatorin Borns

Eine Nachfrage von Frau Menorca zum Verwaltungsverfahren beantwortet Frau Senatorin Borns.

Dazu sprechen Frau Beidatsch sowie der Vorsitzende.

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

4

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

7  Mehrsprachige Kindertagesstätte in der Hansestadt Lübeck

Auf Nachfrage des Vorsitzenden teilt Frau Heidig mit, dass die Anzahl der Englischkurse in Kindertageseinrichtungen im Be-

reich nicht beziffert ist, da sie sich ständig ändert.

Dazu spricht Frau Senatorin Borns.

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

8  Grundstück in Lübeck-Brodten (Haus Seeblick)

Der Vorsitzende teilt mit, dass der Antrag in der vorliegenden Form nicht beschlossen werden kann und erläutert die Gründe.

Herr Nagel als Antragsteller bittet, den vorliegenden Antrag durch folgenden neuen Antrag zu ersetzen:

Antrag

Der Jugendhilfeausschuss unterstützt grundsätzlich das Anliegen des Lübecker Jugendrings, das Haus Seeblick in Lübeck-

Brodten zu erweitern und bittet die Verwaltung, das Vorhaben wohlwollend zu prüfen.

Herr Bernet ergänzt die Begründung zum schriftlich vorliegenden Antrag. Er hebt hervor, dass der Lübecker Jugendring keine

städtischen Mittel für das Vorhaben beantragen wird. Er beschreibt die Rolle des Lübecker Jugendrings.

Eine Nachfrage zur Finanzierung beantwortet Herr Bernet.

Frau Menorca beantragt:

Antrag

Die Beratungen zum Antrag werden vertagt, bis die Bauvoranfrage abschließend bearbeitet ist.

Zu den Anträgen sprechen Frau Menorca, Herr Nagel, Herr Kreft, Frau Senatorin Borns, Frau Beidatsch, Frau von Holt sowie

der Vorsitzende.

Der Vorsitzende lässt über die Anträge abstimmen:

Vertagungsantrag Menorca:

6 Ja-Stimmen, 7 Nein- Stimmen.

Damit ist der Vertagungsantrag abgelehnt.

Antrag Nagel

7 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen

Damit ist der Antrag mit Mehrheit angenommen.

 

 

5

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

Ehrenamtskarte/ Juleica

Herr Nagel berichtet, dass die Einführung einer Ehrenamtskarte beabsichtigt sei. Er beantragt:

Antrag

Der Jugendhilfeausschuss möge beschließen:

Der Jugendhilfeausschuss begrüßt die Einführung einer Ehrenamtskarte analog zur Juleica, will aber eine Abwertung der Julei-

ca durch massenhaftes Auftreten einer „Ehrenamtscard“ mit „Happy-Digits“-Charakter verhindern.

Der Bereich Jugendarbeit wird deshalb gebeten, gemeinsam mit dem Lübecker Jugendring e.V. in der nächsten Sitzung über

die von Seiten der Landesregierung geplante Einführung einer Ehrenamtscard in der Hansestadt Lübeck und in Schleswig-

Holstein mündlich zu berichten.

Insbesondere folgende Fragen sollten dabei beantwortet werden:

1.  Wann soll die Ehrenamtskarte in Lübeck eingeführt werden?

2.  Wer ist auf Seiten der Hansestadt Lübeck Projektpartner?

3.  Welche Kriterien gibt es für die Ausstellung der Ehrenamtscard?

(Alter, Vereinszugehörigkeit, Art des Vereins, Art des Engagements, Dauer des Engagements, Ausbildung u.a.)

4.  Wie ist der organisatorische Ablauf zum Erhalt der Ehrenamtscard?

5.  Was muss ein Ehrenamtlicher tun, um eine Ehrenamtscard zu bekommen?

(evtl.: Ausfüllen von Formularen, Erscheinen im verein, persönliches Erscheinen in einer Zentralstelle)

6.  Wer prüft die Richtigkeit der Angaben der Ehrenamtlichen?

7.  Wer berichtigt die fehler der Ehrenamtlichen bei der Ausfüllung der Formulare?

8.  Wer erarbeitet die Vergünstigungen auf lokaler Ebene?

Der Vorsitzende beantragt:

Antrag

Absatz 1 des Antrags wird gestrichen. In Absatz 2 wird das Wort „deshalb“ gestrichen.

Herr Gusek beantragt:

Antrag

Hinter den Worten „dem Lübecker Jugendring e.V.“ werden die Worte „sowie dem Arbeitskreis Ehrenamt der Arbeitsgemein-

schaft der freien Wohlfahrtsverbände“ eingefügt. 

 

Sitzung Okto-

ber

 

 

6

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

Herr Nagel als Antragsteller erklärt, dass er die vorliegenden Anträge übernimmt.

Der Vorsitzende stellt fest, dass damit eine gesonderte Abstimmung nicht mehr erforderlich ist.

Zum Antrag sprechen Herr Bernet, Frau Beidatsch, Frau Behrendt, Frau Fahl, Frau Senatorin Borns sowie der Vorsitzende, der

beantragt:

Antrag

Die Beratung des Antrags wird vertagt.

Abstimmung:

13 Ja-Stimmen

Damit ist der Vertagungsantrag einstimmig angenommen.

10  Zwischenbericht 1/2006 über Veränderungen gegenüber dem Produkthaushaltsplan 2006

Herr Graf teilt mit, dass auf Seite 9 in der Tabelle unten rechts die Zahl –5,4 durch die Zahl –1,1 zu ersetzen ist. 

Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zu Seite 8 beantwortet Frau Senatorin Borns.

Eine Nachfrage von Frau Fahl zu Seite 11 beantwortet Frau Junghans, die hierzu auf die Seiten 18 und 35 verweist.

Eine Nachfrage von Frau Behrendt zu S. 35 beantwortet Frau Junghans. Frau Ziese berichtet aus der AG § 78 KJHG Jugend-

arbeit, dass die Träger eine Verschiebung von Problemfällen in die Jugendzentren wahrnehmen. Dazu sprechen Herr Bernet,

der Vorsitzende, Frau Senatorin Borns sowie Frau Aewerdieck-Zorom.

Eine Nachfrage von Frau Fahl zu S.34 kann nicht beantwortet werden. Frau Senatorin Borns sagt eine Antwort in der nächsten

Sitzung zu.

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

August 2006

11  Haushaltskonsolidierung

Der Vorsitzende berichtet, dass die Bürgerschaft die Beratung zum Antrag des Jugendhilfeausschusses auf die Septembersit-

zung vertagt hat und einen Antrag der CDU-Fraktion beschlossen hat.

Frau Dr. Jenisch-Anton beantragt:

Antrag:

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Die von der Bürgerschaft am 26.02.2006 beschlossene Maßnahme zur Haushaltskonsolidierung „Reduzierung der Personal-

ausgaben um jährlich 3%“ für den Bereich Kindertagesbetreuung ist ab sofort auszusetzen.

 

 

7

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

Herr Graf erläutert, dass der Bereich Kindertagesbetreuung keine „doppelte“ Einsparung zu erbringen hat. Maßnahmen zur

Personalkosteneinsparung werden zur Kompensation der Zuschussreduzierung herangezogen.

Der Vorsitzende teilt mit, dass bei den Kindertageseinrichtungen Gesamteinsparungen von insgesamt rd. 2,9 Mio. EUR zu

erbringen sind. 

Er teilt weiter mit, dass nach seiner Einschätzung der bereits der Bürgerschaft vorliegende Antrag „Aussetzung des 3%-

Beschlusses Zuschussreduzierung“ des Jugendhilfeausschusses weiter geht.

Dazu spricht Frau Kramm.

Frau Dr. Jenisch-Anton zieht ihren Antrag zurück.

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

12  Verschiedenes  

12.1  Projekt Lübecker Jugendring „Nicht ohne meinen Freund“

Herr Nagel teilt mit, dass die Aktion Mensch das Projekt mit 4.000 EUR fördert. Am 13.7.2006 sollte das weitere Vorgehen ab-

gestimmt werden. Die Ausschussmitglieder sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. 

 

12.2  Sommeruniversität 2006

Herr Bernet verteilt eine Einladung zur Sommeruniversität 2006, die sich mit der Ostsee unter dem Schlagwort „Bread and

Fish“ befasst. 

 

12.3  Zugang von Extremisten zu Jugendzentren

Herr Grohmann erinnert an seine Anfrage in dieser Sache und bittet um baldige Beantwortung. 

Sitzung August

2006

12.4  Familienberatungsstelle

Herr Gusek macht auf die an die Ausschussmitglieder verteilte Einladung für den 14.09.2006 aufmerksam und erläutert die Hin-

tergründe. 

 

12.5  Zusammenfassung Referat Dr. Wiesner

Frau Menorca fragt an, wann die Zusammenfassung den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt wird. Hierzu spricht

Frau Aewerdieck-Zorom.

Anmerkung des Protokollführers: Die Unterlage wurde am 7.7.2006 per E-Mail an alle Ausschussmitglieder übersandt. 

 

12.6  Öffnungszeiten der Jugendfreizeiteinrichtungen

Der Vorsitzende bittet um Bereitstellung einer Übersicht, aus der sich die Öffnungszeiten aller Jugendfreizeiteinrichtungen

ganzjährig (Schwerpunkt Ferienöffnung) ergeben.

Dazu spricht Herr Geller, Frau Senatorin Borns, Frau Beidatsch sowie Frau Ziese 

 

Bericht in

10/2006 mit

umfassender

Diskussion

12.7  Ferienpassaktion 2006

 

 

8

TOP  Betreff / Drucksache

Beschlusstext

Abstimmung 

 

ggf. erneute

Beratung

Auf Nachfrage von Frau Fahl erläutert Herr Geller den aktuellen Sachstand und gibt Auskunft über das Anmeldeverhalten der

Kinder und Jugendlichen.

12.8  Verlagerung FZH Heiweg an den Standort Anna Siemsen Schule

Auf Nachfrage des Vorsitzenden erläutert Herr Geller den aktuellen Verfahrensstand.

Dazu sprechen Frau Fahl sowie Frau Senatorin Borns.

Die Farbgebung und innere Raumgestaltung des Gebäudes wird unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen geplant wer-

den. 

 

12.9  Vermerk des Bereich städt. Kindertageseinrichtungen vom 16.5.2006 (Anlage zum Protokoll Nr. 30)

Eine Nachfrage des Vorsitzenden zu S. 3 beantwortet Frau Oldenburg, die hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung ausdrücklich

bestätigt, dass zur Sicherstellung der Öffnungszeiten im Regelfall keine Mehrstunden anfallen. Dazu spricht Frau Dr. Jenisch-

Anton.

Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zur Ausleihe von MitarbeiterInnen zwischen den Einrichtungen beantwortet Frau

Senatorin Borns.

Eine Nachfrage des Vorsitzenden zur Dauer der Wiederbesetzungsverfahren beantwortet Frau Oldenburg ausführlich.

Auf Nachfrage von Frau Beidatsch teilt Frau Oldenburg mit, dass Praktikantenanteile nicht enthalten sind.

Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zu S. 4 beantwortet Frau Senatorin Borns.

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

 

 

Jan Lindenau  Jörg Geller

Vorsitzender  Protokollführer

 

 

Anlage 1 zum Protokoll Nr. 31

Abschrift

Waldkindergarten  Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Waldmäuse  Kreisverband Lübeck e.V.

Hansestadt Lübeck

Jugendhilfeausschuss

An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses

Fachbereichsdienst 4.513 Herrn Jan Lindenau

Braunstr. 21-23

23539 Lübeck 

 

Gesine Goltz

Merkurstr. 12

23562 Lübeck

Tel.: 505072

Fax: 5809198

Handy: 01704621681

nachrichtlich

Betr.: Ablehnung der Aufnahme unseres Waldkindergartens “Die Waldmäuse” zum

Haushaltsjahr 06/07

Sehr geehrter Herr Lindenau,

die Ablehnung unseres Antrages auf Aufnahme in den Bedarfsplan 06/07 gibt mir den

Anlass, dieses Schreiben – bevor der Jugendhilfeausschuss am 1.06.06 tagt – an Sie zu

richten.

Im Namen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Lübeck e.V. möchte ich

nochmals darauf hinweisen, dass wir für den für Kindertagesstätten festgelegten Regelsatz

nicht benötigen, da wir als Träger, zusammen mit den Eltern nahezu alle Kosten

übernehmen. Wir benötigen lediglich die Bezuschussung einer Erzieherin (siehe

Finanzierungsplan). In der Anlage 2 des Fachbereichsdienstes 4042, der an mich gesandten

Unterlagen zur Vorbereitung der 30. Sitzung des Jugendhilfeausschusses, wird ganz deutlich

angeregt, „dass nichtstädtische Kindertagesstätten im Ausbau unterstützt und auf den

benötigten Stand gebracht werden müssen“ (Maßnahmen „minus 500“).

Außerdem wird auf der Seite 38 darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Jugendhilfeplanung

das langfristig angelegte Versorgungsziel im Elementarbereich auf eine stadtweite VQ von

bis zu 90 % angehoben werden muss (bundesweit!). 

Auf Seite 52 wird darüber hinaus darauf hingewiesen, dass der Haushaltsbegleitbeschluss

der Lübecker Bürgerschaft die Verwaltung verpflichtet, die finanziell jeweils günstigste

Variante darzustellen. 

Unser Waldkindergarten ist darüber hinaus in der Lage, auch Kinder unter 3 Jahren

aufzunehmen (auf Grund unseres geschulten Personals) und die Öffnungszeiten flexibel,

d.h. angepasst an die Arbeitszeiten der Erziehungsberechtigten, zu gestalten. Wir bieten ab

Sommer ´06 eine Spielgruppe für unter 3 jährige an. Auch das Bildungsziel, Vorschulkinder

bilingual zu fördern, wird entsprochen, da sich eine Erzieherin im Unterrichtsprogramm

„Englisch“ für Kindertagesstätten fortgebildet hat. 

Viele Sponsoren helfen uns bzw. haben uns bereits bei der Verwirklichung unseres

Waldkindergartenprojekts unterstützt, damit wir die neuen Leitlinien zum Bildungs- und

Erziehungsauftrag für Kindertagesstätten umsetzen können.

Aus den vorgenannten Gründen können wir als SDW Lübeck e.V. die Ablehnung, in den

Bedarfsplan der Hansestadt Lübeck für 06/07 aufgenommen zu werden, nicht

nachvollziehen (Seite 32). Die Nachfrage – wie auf Seite 39 aufgeführt – ist in dem Stadtteil

Gothmund/Karlshof/Israelsdorf extrem hochgeschnellt durch ständigen Zuzug junger

Familien und wachsender Geburtenzahlen (An der Hülshorst, Neubaumaßnahmen am

ehemaligen Busdepot!). Auf der Seite 54 wird die VQ 07.25 Karlshof/Israelsdorf/Gothmund

mit 56 % angegeben! Da viele Mütter bereits ihr 1. Kind bei uns im Waldkindergarten

betreuen lassen und ihr 2. Kind auf unserer Meldeliste haben, wird der Bedarf weiterhin

ansteigen.

 

 

Anlage 1 zum Protokoll Nr. 31

Abschrift

Auf Grund der Initiativen vieler Unternehmen (die Sie aus vielen Presseberichten entnehmen

konnten), sich hier für ein familienfreundliches Umfeld zu engagieren hat die SDW Lübeck

e.V. einen Waldkindergarten in dieser Region, die sich geradezu dafür anbietet, ins Leben

rufen können. Für den weiteren Erhalt und Bestand benötigen wir – unter Verzicht der

Regelsätze – finanzielle Unterstützung.

Die auf Seite 47 aufgeführten Kosten für unseren Waldkindergarten sollen sich auf €

46.440,- belaufen. Der beiliegende Finanzierungsplan weist eine deutliche Abweichung auf,

nämlich € 16.500,-

Dieser Zuschussbedarf wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern, da unser

Wirtschaftsverhalten in etwa konstant bleiben wird. Die Differenz zwischen den von der

Hansestadt Lübeck errechneten Kosten in Höhe von € 30.000,- könnte für andere Jugend- u.

Kindertagesstätteneinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Ich bitte unser Anliegen

wohlwollend zu überprüfen, sowie dieses Schreiben dem Jugendhilfeausschuss vorzulegen.

mit freundlichen Grüßen

 

 

Die Anlage 2 wird mit der Einladung zur nächsten Sitzung nachgereicht.

Der Protokollführer