G:\user\geller\2jha\2006\Juli\ProtokollJugendhilfeausschussnr 31Juli2006.doc
Jugendhilfeausschuss Lübeck, 13.07.2006
4.513.00.14.1
N i e d e r s c h r i f t Nr. 31
über die Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Wahlperiode 2003-2008) am 06.07.2006
auf dem Ringstedtenhof, Vorrader Straße 81
Beginn: 16:05 Uhr Ende: 18:04 Uhr
TeilnehmerInnen:
von den Ausschussmitgliedern:
Herr Lindenau -Vorsitzender- Frau Behrendt
Frau Beidatsch Herr Freitag
Frau Fahl Herr Grohmann
Herr Gusek Frau Heidig B
Frau Junghans B Frau Lietzke
Frau Menorca Herr Nagel
Frau Ziese Frau Gilsing B
Frau Dr. Jenisch-Anton B Herr Kreft
Frau Siebdrat
B = Beratendes Mitglied
stv. Ausschussmitglieder als Gäste
Herr Bernet Herr Markmann
Frau Otto
von der Verwaltung
Frau Senatorin Borns Frau Aewerdieck-Zorom
Frau Albrecht Herr Geller (Protokoll)
Herr Graf Frau Kramm
Frau Oldenburg Frau Scharrenberg (zeitweise)
Frau Seeberger (zeitweise)
vom Seniorenbeirat vom Frauenbüro
Frau Schöberl Frau Sasse
als Gäste
Herr Kassube FDP Frau von Holt B 90/ Die Grünen
mehrere Bürgerinnen und Bürger als ZuhörerInnen
Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt Herr Jansen vom Verein Landwege e.V. den Ringsted-
tenhof mit seinen Angeboten ausführlich vor.
Der Vorsitzende bedankt sich für die Einladung sowie die Darstellung.
Die Tagesordnung lautet wie folgt:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Feststellung des Protokolls der 30. Sitzung (Wahlperiode 2003/08)
4. Mitteilungen der Verwaltung
5. Entwicklung eines Integrationskonzeptes für Migrantinnen und Migranten
6. Ersatzstandorte Campingplätze/ Jugendfreizeitstätte Priwall
7. Mehrsprachige Kindertagesstätte in der Hansestadt Lübeck
8. Grundstück in Lübeck-Brodten (Haus Seeblick)
9. Ehrenamtskarte/ Juleica
10. Zwischenbericht 1/2006 über Veränderungen
gegenüber dem Produkthaushaltsplan 2006
11. Haushaltskonsolidierung
12. Verschiedenes
G:\user\geller\2jha\2006\Juli\ProtokollJugendhilfeausschussnr 31Juli2006.doc
N i e d e r s c h r i f t Lübeck, den 13. Juli 2006
über die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am 06.07.2006
Ansprechpartner: Jörg Geller Tel.:122-5110
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
1 Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
2
Feststellung der Tagesordnung
Herr Nagel beantragt die gemeinsame Beratung von TOP 6 und 8 und erläutert die Gründe.
Abstimmung durch den Vorsitzenden:
2 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen
Damit ist der Antrag abgelehnt.
3 Feststellung des Protokolls der 30. Sitzung (Wahlperiode 2003/08)
Keine schriftlichen Einwände
Herr Grohmann ist aus der Anwesenheitsliste zu streichen, da er nicht anwesend war.
Der Vorsitzende stellt fest, dass das Protokoll auch künftig in der jetzt vorliegenden Form gefertigt werden wird.
4 Mitteilungen der Verwaltung
4.1 Kinderspiel- und Bolzplätze
Der Vorsitzende teilt mit, dass die Bürgerschaft den Antrag des Jugendhilfeausschusses einstimmig beschlossen hat.
Er teilt weiter mit, dass er die verabschiedeten Resolutionen aus der letzten Sitzung an den Hauptausschuss sowie die Bür-
gerschaft weitergeleitet habe.
Er berichtet, dass die Bürgerschaft für die Jugendhilfeplanung Kita beschlossen habe, diese bereits im April vorzulegen.
Frau Borns teilt hierzu mit, dass dies umgesetzt werde, jedoch eine umfangreiche Planung aufgrund der geringen Vorlaufzeit
nicht vorgelegt werden könne. Dazu sprechen Frau Dr. Jenisch-Anton sowie Frau Beidatsch
Der Vorsitzende berichtet, dass ihn erneut ein Schreiben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erreicht habe.
Es wird als Anlage 1 dem Protokoll beigefügt.
4.2 Projekt Mit Wirkung Phase II
Frau Aewerdieck-Zorom teilt mit, dass Lübeck nicht berücksichtigt wurde. Es wird jetzt das bereits verabredete Verfahren mit
der eingeplanten Zeitverzögerung umgesetzt.
Der Vorsitzende teilt ergänzend mit, dass das Land nur die Kommunen ausgewählt habe, die mehr eigene Mittel eingesetzt
haben, als dies nach den Ausschreibungskriterien vorgesehen war. Dies bewertet er äußerst kritisch. Dazu spricht Frau
Spätsommer
2007
3
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
Kramm.
Der Vorsitzende sagt ein entsprechendes Schreiben an das Land zu, das als Anlage 2 dem Protokoll beigefügt werden wird.
4.3 Internationales Jugendcamp
Herr Geller berichtet vom derzeit erfolgreich laufenden Jugendcamp mit jeweils 6 Jugendlichen aus 4 Ländern.
Eine Nachfrage von Herrn Grohmann beantworten Herr Geller sowie Herr Bernet.
4.4 Qualifizierung von Tagespflegepersonen
Frau Junghans teilt mit, dass seit 10 Jahren Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden. 23 Personen konnte aus der
letzten Maßnahme der erfolgreiche Abschluss bescheinigt werden.
Der Ausschuss nimmt die Miteilungen zur Kenntnis.
5 Entwicklung eines Integrationskonzeptes für Migrantinnen und Migranten
Der Vorsitzende teilt mit, dass die Vorlage in der Junisitzung der Bürgerschaft bereits beschlossen wurde.
Herr Grohmann kritisiert die erst nachträgliche Beteiligung des Jugendhilfeausschusses.
Zu dieser Frage diskutieren der Vorsitzende, Frau Senatorin Borns, Frau Menorca, Frau Siebdrat, Frau von Holt, Herr Kreft,
Frau Scharrenberg sowie Frau Seeberger, die im weiteren Verfahren die Beteiligung des Jugendhilfeausschusses sicherstellen
werden.
Es wird einvernehmlich festgestellt, dass durch das bisher gewählte Verfahren die Rechte des Ausschusses nicht wesentlich
beeinträchtigt wurden.
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
6 Ersatzstandorte Campingplätze/ Jugendfreizeitstätte Priwall
Der Vorsitzende teilt mit, dass sich aus dem Bericht für 2007 keine Veränderungen am Status quo ergeben werden.
Herr Nagel kritisiert die Nichtbeteiligung des Lübecker Jugendrings.
Frau Senatorin Borns bietet dem Lübecker Jugendring ein weiteres Gespräch an. Tatsache ist jedoch, dass der Priwall ge-
wünschte Flächen nicht bietet. Das Jugendherbergswerk hat sein Interesse bekundet. Das ehemalige Krankenhaus könnte in
Betracht kommen, ist jedoch zu groß, so dass Partner gefunden werden müssen, die die restlichen Kapazitäten nutzen, wobei
diese Nutzung sich mit dem Betrieb einer Jugendherberge konfliktfrei vereinbaren können muss.
Eine Nachfrage von Herrn Bernet zum Standort Travemünde beantwortet Frau Senatorin Borns
Eine Nachfrage von Frau Menorca zum Verwaltungsverfahren beantwortet Frau Senatorin Borns.
Dazu sprechen Frau Beidatsch sowie der Vorsitzende.
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
4
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
7 Mehrsprachige Kindertagesstätte in der Hansestadt Lübeck
Auf Nachfrage des Vorsitzenden teilt Frau Heidig mit, dass die Anzahl der Englischkurse in Kindertageseinrichtungen im Be-
reich nicht beziffert ist, da sie sich ständig ändert.
Dazu spricht Frau Senatorin Borns.
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
8 Grundstück in Lübeck-Brodten (Haus Seeblick)
Der Vorsitzende teilt mit, dass der Antrag in der vorliegenden Form nicht beschlossen werden kann und erläutert die Gründe.
Herr Nagel als Antragsteller bittet, den vorliegenden Antrag durch folgenden neuen Antrag zu ersetzen:
Antrag
Der Jugendhilfeausschuss unterstützt grundsätzlich das Anliegen des Lübecker Jugendrings, das Haus Seeblick in Lübeck-
Brodten zu erweitern und bittet die Verwaltung, das Vorhaben wohlwollend zu prüfen.
Herr Bernet ergänzt die Begründung zum schriftlich vorliegenden Antrag. Er hebt hervor, dass der Lübecker Jugendring keine
städtischen Mittel für das Vorhaben beantragen wird. Er beschreibt die Rolle des Lübecker Jugendrings.
Eine Nachfrage zur Finanzierung beantwortet Herr Bernet.
Frau Menorca beantragt:
Antrag
Die Beratungen zum Antrag werden vertagt, bis die Bauvoranfrage abschließend bearbeitet ist.
Zu den Anträgen sprechen Frau Menorca, Herr Nagel, Herr Kreft, Frau Senatorin Borns, Frau Beidatsch, Frau von Holt sowie
der Vorsitzende.
Der Vorsitzende lässt über die Anträge abstimmen:
Vertagungsantrag Menorca:
6 Ja-Stimmen, 7 Nein- Stimmen.
Damit ist der Vertagungsantrag abgelehnt.
Antrag Nagel
7 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen
Damit ist der Antrag mit Mehrheit angenommen.
5
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
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Ehrenamtskarte/ Juleica
Herr Nagel berichtet, dass die Einführung einer Ehrenamtskarte beabsichtigt sei. Er beantragt:
Antrag
Der Jugendhilfeausschuss möge beschließen:
Der Jugendhilfeausschuss begrüßt die Einführung einer Ehrenamtskarte analog zur Juleica, will aber eine Abwertung der Julei-
ca durch massenhaftes Auftreten einer „Ehrenamtscard“ mit „Happy-Digits“-Charakter verhindern.
Der Bereich Jugendarbeit wird deshalb gebeten, gemeinsam mit dem Lübecker Jugendring e.V. in der nächsten Sitzung über
die von Seiten der Landesregierung geplante Einführung einer Ehrenamtscard in der Hansestadt Lübeck und in Schleswig-
Holstein mündlich zu berichten.
Insbesondere folgende Fragen sollten dabei beantwortet werden:
1. Wann soll die Ehrenamtskarte in Lübeck eingeführt werden?
2. Wer ist auf Seiten der Hansestadt Lübeck Projektpartner?
3. Welche Kriterien gibt es für die Ausstellung der Ehrenamtscard?
(Alter, Vereinszugehörigkeit, Art des Vereins, Art des Engagements, Dauer des Engagements, Ausbildung u.a.)
4. Wie ist der organisatorische Ablauf zum Erhalt der Ehrenamtscard?
5. Was muss ein Ehrenamtlicher tun, um eine Ehrenamtscard zu bekommen?
(evtl.: Ausfüllen von Formularen, Erscheinen im verein, persönliches Erscheinen in einer Zentralstelle)
6. Wer prüft die Richtigkeit der Angaben der Ehrenamtlichen?
7. Wer berichtigt die fehler der Ehrenamtlichen bei der Ausfüllung der Formulare?
8. Wer erarbeitet die Vergünstigungen auf lokaler Ebene?
Der Vorsitzende beantragt:
Antrag
Absatz 1 des Antrags wird gestrichen. In Absatz 2 wird das Wort „deshalb“ gestrichen.
Herr Gusek beantragt:
Antrag
Hinter den Worten „dem Lübecker Jugendring e.V.“ werden die Worte „sowie dem Arbeitskreis Ehrenamt der Arbeitsgemein-
schaft der freien Wohlfahrtsverbände“ eingefügt.
Sitzung Okto-
ber
6
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
Herr Nagel als Antragsteller erklärt, dass er die vorliegenden Anträge übernimmt.
Der Vorsitzende stellt fest, dass damit eine gesonderte Abstimmung nicht mehr erforderlich ist.
Zum Antrag sprechen Herr Bernet, Frau Beidatsch, Frau Behrendt, Frau Fahl, Frau Senatorin Borns sowie der Vorsitzende, der
beantragt:
Antrag
Die Beratung des Antrags wird vertagt.
Abstimmung:
13 Ja-Stimmen
Damit ist der Vertagungsantrag einstimmig angenommen.
10 Zwischenbericht 1/2006 über Veränderungen gegenüber dem Produkthaushaltsplan 2006
Herr Graf teilt mit, dass auf Seite 9 in der Tabelle unten rechts die Zahl –5,4 durch die Zahl –1,1 zu ersetzen ist.
Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zu Seite 8 beantwortet Frau Senatorin Borns.
Eine Nachfrage von Frau Fahl zu Seite 11 beantwortet Frau Junghans, die hierzu auf die Seiten 18 und 35 verweist.
Eine Nachfrage von Frau Behrendt zu S. 35 beantwortet Frau Junghans. Frau Ziese berichtet aus der AG § 78 KJHG Jugend-
arbeit, dass die Träger eine Verschiebung von Problemfällen in die Jugendzentren wahrnehmen. Dazu sprechen Herr Bernet,
der Vorsitzende, Frau Senatorin Borns sowie Frau Aewerdieck-Zorom.
Eine Nachfrage von Frau Fahl zu S.34 kann nicht beantwortet werden. Frau Senatorin Borns sagt eine Antwort in der nächsten
Sitzung zu.
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
August 2006
11 Haushaltskonsolidierung
Der Vorsitzende berichtet, dass die Bürgerschaft die Beratung zum Antrag des Jugendhilfeausschusses auf die Septembersit-
zung vertagt hat und einen Antrag der CDU-Fraktion beschlossen hat.
Frau Dr. Jenisch-Anton beantragt:
Antrag:
Die Bürgerschaft möge beschließen:
Die von der Bürgerschaft am 26.02.2006 beschlossene Maßnahme zur Haushaltskonsolidierung „Reduzierung der Personal-
ausgaben um jährlich 3%“ für den Bereich Kindertagesbetreuung ist ab sofort auszusetzen.
7
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
Herr Graf erläutert, dass der Bereich Kindertagesbetreuung keine „doppelte“ Einsparung zu erbringen hat. Maßnahmen zur
Personalkosteneinsparung werden zur Kompensation der Zuschussreduzierung herangezogen.
Der Vorsitzende teilt mit, dass bei den Kindertageseinrichtungen Gesamteinsparungen von insgesamt rd. 2,9 Mio. EUR zu
erbringen sind.
Er teilt weiter mit, dass nach seiner Einschätzung der bereits der Bürgerschaft vorliegende Antrag „Aussetzung des 3%-
Beschlusses Zuschussreduzierung“ des Jugendhilfeausschusses weiter geht.
Dazu spricht Frau Kramm.
Frau Dr. Jenisch-Anton zieht ihren Antrag zurück.
Der Ausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
12 Verschiedenes
12.1 Projekt Lübecker Jugendring „Nicht ohne meinen Freund“
Herr Nagel teilt mit, dass die Aktion Mensch das Projekt mit 4.000 EUR fördert. Am 13.7.2006 sollte das weitere Vorgehen ab-
gestimmt werden. Die Ausschussmitglieder sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.
12.2 Sommeruniversität 2006
Herr Bernet verteilt eine Einladung zur Sommeruniversität 2006, die sich mit der Ostsee unter dem Schlagwort „Bread and
Fish“ befasst.
12.3 Zugang von Extremisten zu Jugendzentren
Herr Grohmann erinnert an seine Anfrage in dieser Sache und bittet um baldige Beantwortung.
Sitzung August
2006
12.4 Familienberatungsstelle
Herr Gusek macht auf die an die Ausschussmitglieder verteilte Einladung für den 14.09.2006 aufmerksam und erläutert die Hin-
tergründe.
12.5 Zusammenfassung Referat Dr. Wiesner
Frau Menorca fragt an, wann die Zusammenfassung den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt wird. Hierzu spricht
Frau Aewerdieck-Zorom.
Anmerkung des Protokollführers: Die Unterlage wurde am 7.7.2006 per E-Mail an alle Ausschussmitglieder übersandt.
12.6 Öffnungszeiten der Jugendfreizeiteinrichtungen
Der Vorsitzende bittet um Bereitstellung einer Übersicht, aus der sich die Öffnungszeiten aller Jugendfreizeiteinrichtungen
ganzjährig (Schwerpunkt Ferienöffnung) ergeben.
Dazu spricht Herr Geller, Frau Senatorin Borns, Frau Beidatsch sowie Frau Ziese
Bericht in
10/2006 mit
umfassender
Diskussion
12.7 Ferienpassaktion 2006
8
TOP Betreff / Drucksache
Beschlusstext
Abstimmung
ggf. erneute
Beratung
Auf Nachfrage von Frau Fahl erläutert Herr Geller den aktuellen Sachstand und gibt Auskunft über das Anmeldeverhalten der
Kinder und Jugendlichen.
12.8 Verlagerung FZH Heiweg an den Standort Anna Siemsen Schule
Auf Nachfrage des Vorsitzenden erläutert Herr Geller den aktuellen Verfahrensstand.
Dazu sprechen Frau Fahl sowie Frau Senatorin Borns.
Die Farbgebung und innere Raumgestaltung des Gebäudes wird unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen geplant wer-
den.
12.9 Vermerk des Bereich städt. Kindertageseinrichtungen vom 16.5.2006 (Anlage zum Protokoll Nr. 30)
Eine Nachfrage des Vorsitzenden zu S. 3 beantwortet Frau Oldenburg, die hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung ausdrücklich
bestätigt, dass zur Sicherstellung der Öffnungszeiten im Regelfall keine Mehrstunden anfallen. Dazu spricht Frau Dr. Jenisch-
Anton.
Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zur Ausleihe von MitarbeiterInnen zwischen den Einrichtungen beantwortet Frau
Senatorin Borns.
Eine Nachfrage des Vorsitzenden zur Dauer der Wiederbesetzungsverfahren beantwortet Frau Oldenburg ausführlich.
Auf Nachfrage von Frau Beidatsch teilt Frau Oldenburg mit, dass Praktikantenanteile nicht enthalten sind.
Eine Nachfrage von Frau Dr. Jenisch-Anton zu S. 4 beantwortet Frau Senatorin Borns.
Der Ausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
Jan Lindenau Jörg Geller
Vorsitzender Protokollführer
Anlage 1 zum Protokoll Nr. 31
Abschrift
Waldkindergarten Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Waldmäuse Kreisverband Lübeck e.V.
Hansestadt Lübeck
Jugendhilfeausschuss
An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses
Fachbereichsdienst 4.513 Herrn Jan Lindenau
Braunstr. 21-23
23539 Lübeck
Gesine Goltz
Merkurstr. 12
23562 Lübeck
Tel.: 505072
Fax: 5809198
Handy: 01704621681
nachrichtlich
Betr.: Ablehnung der Aufnahme unseres Waldkindergartens “Die Waldmäuse” zum
Haushaltsjahr 06/07
Sehr geehrter Herr Lindenau,
die Ablehnung unseres Antrages auf Aufnahme in den Bedarfsplan 06/07 gibt mir den
Anlass, dieses Schreiben – bevor der Jugendhilfeausschuss am 1.06.06 tagt – an Sie zu
richten.
Im Namen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Lübeck e.V. möchte ich
nochmals darauf hinweisen, dass wir für den für Kindertagesstätten festgelegten Regelsatz
nicht benötigen, da wir als Träger, zusammen mit den Eltern nahezu alle Kosten
übernehmen. Wir benötigen lediglich die Bezuschussung einer Erzieherin (siehe
Finanzierungsplan). In der Anlage 2 des Fachbereichsdienstes 4042, der an mich gesandten
Unterlagen zur Vorbereitung der 30. Sitzung des Jugendhilfeausschusses, wird ganz deutlich
angeregt, „dass nichtstädtische Kindertagesstätten im Ausbau unterstützt und auf den
benötigten Stand gebracht werden müssen“ (Maßnahmen „minus 500“).
Außerdem wird auf der Seite 38 darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Jugendhilfeplanung
das langfristig angelegte Versorgungsziel im Elementarbereich auf eine stadtweite VQ von
bis zu 90 % angehoben werden muss (bundesweit!).
Auf Seite 52 wird darüber hinaus darauf hingewiesen, dass der Haushaltsbegleitbeschluss
der Lübecker Bürgerschaft die Verwaltung verpflichtet, die finanziell jeweils günstigste
Variante darzustellen.
Unser Waldkindergarten ist darüber hinaus in der Lage, auch Kinder unter 3 Jahren
aufzunehmen (auf Grund unseres geschulten Personals) und die Öffnungszeiten flexibel,
d.h. angepasst an die Arbeitszeiten der Erziehungsberechtigten, zu gestalten. Wir bieten ab
Sommer ´06 eine Spielgruppe für unter 3 jährige an. Auch das Bildungsziel, Vorschulkinder
bilingual zu fördern, wird entsprochen, da sich eine Erzieherin im Unterrichtsprogramm
„Englisch“ für Kindertagesstätten fortgebildet hat.
Viele Sponsoren helfen uns bzw. haben uns bereits bei der Verwirklichung unseres
Waldkindergartenprojekts unterstützt, damit wir die neuen Leitlinien zum Bildungs- und
Erziehungsauftrag für Kindertagesstätten umsetzen können.
Aus den vorgenannten Gründen können wir als SDW Lübeck e.V. die Ablehnung, in den
Bedarfsplan der Hansestadt Lübeck für 06/07 aufgenommen zu werden, nicht
nachvollziehen (Seite 32). Die Nachfrage – wie auf Seite 39 aufgeführt – ist in dem Stadtteil
Gothmund/Karlshof/Israelsdorf extrem hochgeschnellt durch ständigen Zuzug junger
Familien und wachsender Geburtenzahlen (An der Hülshorst, Neubaumaßnahmen am
ehemaligen Busdepot!). Auf der Seite 54 wird die VQ 07.25 Karlshof/Israelsdorf/Gothmund
mit 56 % angegeben! Da viele Mütter bereits ihr 1. Kind bei uns im Waldkindergarten
betreuen lassen und ihr 2. Kind auf unserer Meldeliste haben, wird der Bedarf weiterhin
ansteigen.
Anlage 1 zum Protokoll Nr. 31
Abschrift
Auf Grund der Initiativen vieler Unternehmen (die Sie aus vielen Presseberichten entnehmen
konnten), sich hier für ein familienfreundliches Umfeld zu engagieren hat die SDW Lübeck
e.V. einen Waldkindergarten in dieser Region, die sich geradezu dafür anbietet, ins Leben
rufen können. Für den weiteren Erhalt und Bestand benötigen wir – unter Verzicht der
Regelsätze – finanzielle Unterstützung.
Die auf Seite 47 aufgeführten Kosten für unseren Waldkindergarten sollen sich auf €
46.440,- belaufen. Der beiliegende Finanzierungsplan weist eine deutliche Abweichung auf,
nämlich € 16.500,-
Dieser Zuschussbedarf wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern, da unser
Wirtschaftsverhalten in etwa konstant bleiben wird. Die Differenz zwischen den von der
Hansestadt Lübeck errechneten Kosten in Höhe von € 30.000,- könnte für andere Jugend- u.
Kindertagesstätteneinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Ich bitte unser Anliegen
wohlwollend zu überprüfen, sowie dieses Schreiben dem Jugendhilfeausschuss vorzulegen.
mit freundlichen Grüßen
Die Anlage 2 wird mit der Einladung zur nächsten Sitzung nachgereicht.
Der Protokollführer