Auszug - Importierte Niederschrift  

Jugendhilfeausschuss
TOP: Ö 1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 08.03.2001 Status: öffentlich
Zeit: Anlass: Sitzung
 
Beschluss


Jugendhilfeausschuss Lübeck , 18.02.03 

4.513.00.14.1   

 

N i e d e r s c h r i f t  Nr. 26 

über die Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Wahlperiode 1998-2003) am 08.03.2001 

im Café Holiday, Hudekamp 27 

 

Beginn: 17:10 Uhr  Ende: 20:05 Uhr 

 

TeilnehmerInnen: 

von den Ausschussmitgliedern: 

Frau Ohm -Vorsitzende-  Herr Bergmann B 

Herr Bernet  Frau Brinker B 

Herr Fraederich (bis 17:40 Uhr)  Frau Klein 

Herr Koch (bis 17:40 Uhr)  Herr Köpsell 

Frau Lietzke  Herr Markmann B 

Frau Redecker B  Herr Rinsche 

Frau Schopenhauer (bis 18:55 Uhr)  Frau Schröder 

Herr Wübben  Herr Ahmetoglu B 

Herr Lindenau B  Frau Menorca 

Frau Siebdrat  Herr Stender 

B = Beratendes Mitglied 

 

von der Verwaltung 

Frau Albrecht  Herr Bruns 

Herr Geller (Protokoll)  Frau Heidig 

Herr Rocksien  Frau Schnicke 

Herr Nissen  Herr Pfeffer 

Frau Lund  Frau Nack 

 

als Gäste 

Frau Jansen MdBü  Frau Erdmann 

Frau Wulf-Wichmann (Büro KOMPLAN)  Frau Möller (IB) 

 

mehrere Bürgerinnen und Bürger als Zuhörer. 

 

 

Zu TOP 1: Begrüßung/Feststellung der Beschlussfähigkeit 

Die Vorsitzende begrüßt die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. 

 

Zu TOP 2: Feststellung der Tagesordnung 

keine Wortmeldung. 

 

Die Tagesordnung lautet somit wie folgt: 

1.  Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit 

2.  Feststellung der Tagesordnung 

3.  Feststellung des Protokolls Nr. 25 (Wahlperiode 1998/03) 

4.  Mitteilungen der Verwaltung 

5.  Freiwilliges Soziales Trainingsjahr 

6. Nachbar schaftsbüro 

7.  Situation im Hudekamp 

8.  Erweiterung des Kita-Angebotes für Kinder unter 3 Jahren 

9.  Über- und außerplanmäßige Ausgaben des FB Kultur 

Haushaltsjahr 2000 2. Halbjahr 

10.Verschiedenes 

 

 

F:\ausschuesse\Jugendhilfe\03ni26-080301.DOC

 

 

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Zu TOP 3: Feststellung des Protokolls Nr. 25 

Herr Lindenau stellt fest, dass sein Wunsch nach Vorlage eines Berichts zur kinderfreundli-

chen Stadt nicht im Protokoll aufgenommen wurde. 

Keine weiteren Wortmeldungen. 

Das Protokoll ist damit mit obiger Ergänzung 

festgestellt. 

 

 

Zu TOP 4: Mitteilungen der Verwaltung 

4.1 Jug endhilfeplanung 

Frau Albrecht verweist auf eine verteilte vorläufige Übersicht Berichterstattung im 

Rahmen der Jugendhilfeplanung und erläutert, dass voraussichtlich in der Maisitzung 

die Struktur der Jugendhilfeplanung Schwerpunktthema sein solle. 

Herr Bernet hält es für erforderlich, bei der Jugendhilfeplanung für den Bereich Ju-

gendarbeit noch weitere Überlegungen, evtl. im Rahmen einer Fachtagung, anzustel-

len. Dazu führt Frau Redecker aus, dass die Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KJHG 

sich mit dieser Planung weiter beschäftigen wird und dort auch die Fragen zu den 

Besucherzahlen und zur weiteren Entwicklung diskutiert werden sollen. 

Frau Albrecht hält die Anregung einer Fachtagung für sinnvoll. Herr Rinsche berich-

tet, dass die Kücknitzer Runde „Miteinander ohne Zoff“ gern mit den Autorinnen des 

Berichts sprechen möchte. 

 

4.2  Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung 

Frau Schnicke berichtet, dass die Bundesregierung eine Kampagne zum Bekanntma-

chen dieser neuen gesetzlichen Regelung gestartet habe. In Schleswig-Holstein wird 

diese Kampagne durch den Kinderschutzbund gemanagt. Für Lübeck wird ein Flyer 

erstellt. Ansprechpartner im Bereich Jugendhilfe ist der Jugendschutzsachbearbeiter, 

Herr Martienssen. 

 

4.3  Informationsveranstaltung zum Thema Krippe am 21.03.2001 

Frau Albrecht verweist auf die an die Ausschussmitglieder verteilte Einladung zum 

o.a. Thema und stellt fest, dass Herr Senator Meyenborg wegen der Senatssitzung 

leider nicht teilnehmen kann. Auch sie sei durch die kurzfristige Verlegung an der 

Teilnahme gehindert. Die Verwaltung wird durch Frau Heidig und wahrscheinlich Frau 

Oldenburg vertreten werden. Diese werde auch Rede und Antwort stehen. Eine vom 

Dezernenten ausdrücklich gewünschte Genehmigung für die Darstellung der Arbeits-

ergebnisse sei im übrigen nicht erforderlich. 

Sie bittet darum, derartige Termine mit der Verwaltung abzustimmen, um eine Teil-

nahme auch gewährleisten zu können. 

Frau Klein räumt die unglückliche Terminplanung ein. Es gehe darum, Wege für eine 

bessere Betreuung der unter dreijährigen Kinder zu erreichen. Im Kinderhaus Grauer 

Esel stehen insgesamt 150 Kinder auf der Warteliste. Ebenso soll es darum gehen, 

die Möglichkeiten der Tagespflege besser bekannt zu machen.

 

 

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4.4 Ver billigte Schulmilch 

Herr Rocksien berichtet, dass die Information von Frau Menorca zutrifft. Die Ermitt-

lungen haben ergeben, dass die Verbilligung durch Wegfall entsprechender EU-

Regelungen nicht mehr stattfinde. Im Bereich der städtischen Kindertagesstätten 

führt dies zu einer Mehrbelastung von ca. 40 Pfg. je Kind und Monat. Diese Mehrbe-

lastung kann intern aufgefangen werden. Mehrkosten für die Eltern ergeben sich 

nicht. 

 

Anmerkung des Protokollführers: 

Eine Darstellung der Situation im Schulbereich ist dem Protokoll als Anlage beigefügt. 

 

 

Der Ausschuss nimmt die Mitteilungen zur 

Kenntnis. 

 

 

Zu TOP 5 Freiwilliges Soziales Trainingsjahr 

 

Frau Redecker stellt einleitend ausführlich die Einbettung des FSTJ in das E+C-Programm 

dar (siehe auch Anlage 1 zum Protokoll). Dabei hebt sie die Ansätze des vernetzten Den-

kens und Handelns, auch in finanzieller Hinsicht, deutlich heraus. 

 

Auf Nachfrage der Vorsitzenden stellt Frau Redecker fest, dass eine Finanzierung der Ju-

gendarbeit im Bürgerhaus Falkenfeld/Vorwerk über dieses Programm nicht möglich ist. 

 

Auf Nachfrage von Frau Jansen teilt Frau Redecker mit, dass das FSTJ auf drei Jahre För-

derdauer angelegt ist; das E+C-Programm habe eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie geht da-

von aus, dass mit einer Verlängerung der Laufzeiten zu rechnen ist. 

 

Frau Möller vom Internationalen Bund erläutert ausführlich das Projekt, dass gemeinsam mit 

dem FSTJ in Neuruppin zu den bundesweiten vier Pilotprojekten zählt. Im Mai 2000 wurde 

das Projekt mit 13 Jugendlichen gestartet; mittlerweile werden 25 Jugendliche betreut, da-

von 13 junge Frauen. Es handelt sich um besonders benachteiligte Jugendliche. Im Vorder-

grund steht eine individuelle Förderung der einzelnen TeilnehmerInnen. Insgesamt wurden 

bisher 40 Jugendliche erreicht; 15 haben die Maßnahme abgebrochen, davon 5 durch Um-

zug oder Vermittlung. Es existiert auch eine Warteliste mit 10 Jugendlichen. Nach Abschluss 

des FSTJ wird eine weitere Begleitung den jungen Menschen angeboten. 

Als weiterer Baustein soll ein Internetcafé mit einer integrierten Jugendwerkstatt eingerichtet 

werden, da bei der Zielgruppe ein stufenweiser, niedrigschwelliger Einstieg mit steigender 

Verbindlichkeit erforderlich ist. Hier sollen sich Jugendliche tageweise verpflichten können 

und dann auch ein entsprechendes Taschengeld erhalten. Die Förderung dieses Teils der 

Modelle ist ebenfalls als Modellprojekt beantragt (Bund/Land), wobei eine Teilfinanzierung 

über das Programm XENOS beantragt wurde. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Nagel teilt Frau Möller mit, dass durch das FSTJ die Altersgruppe 

der 16-25 jährigen angesprochen werden soll; der Schwerpunkt liegt altersmäßig zwischen 

18 und 21 Jahren. 

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kennt-

nis. 

 

 

Zu TOP 6 Nachbarschaftsbüro 

Frau Schnicke erläutert ausführlich die Arbeit im Nachbarschaftsbüro, die als vorbeugende 

Sozialarbeit angelegt ist. Ziel sei es, durch das Nachbarschaftsbüro die vor Ort vorhandenen 

Kompetenzen zu nutzen.

 

 

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Frau Lohf stellt beispielhaft das Projekt des Schülerfrühstücks im Hudekamp vor. Das Ange-

bot wird an Schultagen in der Zeit von 6:15 - 09:00 Uhr im Hudekamp 27 gemacht. Es ent-

stehen Sachaufwendungen von 500 DM pro Monat; das Personal wird von der g/a/b gestellt. 

Die Vorsitzende begrüßt das Angebot und hofft, dass es dauerhaft weiter betrieben werden 

kann. 

 

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kennt-

nis. 

 

Zu TOP 7 Situation im Hudekamp 

Frau Wulf-Wichmann stellt ausführlich die Situation im Hudekamp und die zwischenzeitlich 

eingetretene deutliche Verbesserung im Umfeld aber auch im Image des Hudekamp dar. 

Der vierjährige Projektzeitraum geht dem Ende entgegen. Insgesamt wurden 10 Mio. DM 

investiert, von denen 3,5 Mio. DM durch Städtebauförderungsmittel und aus dem Projekt 

Soziale Stadt aufgebracht wurden. Die Restsumme wurde von den Eigentümern aufge-

bracht. Die sozialen Einrichtungen werden überwiegend durch die Stadt finanziert. Der Hu-

dekamp ist deutlich auf dem Weg zu einem ganz „normalen“ Wohnquartier.  

 

Im Anschluss stellen sich die einzelnen Bausteine des Wohnquartiers Hudekamp vor. Dabei 

gehen sie sowohl auf eine Situationsbeschreibung als auch auf aus ihrer Sicht notwendige 

Verbesserungen ihrer Angebote ein. Die Inhalte ergeben sich aus der Anlage 2 dieses Pro-

tokolls. 

 

Auf Nachfrage von Frau Jansen erläutert Frau Lund, dass die Spielstube im offenen Konzept 

arbeitet und sich die 36 Kinder auf insgesamt 7 Funktionsräume verteilen können. Dazu 

sprechen Frau Menorca, Herr Pfeffer sowie Frau Wulf-Wichmann. 

 

Auf Nachfrage von Frau Jansen sieht Frau Wulf-Wichmann keine Möglichkeit, noch weitere 

Räume von den Baugesellschaften zu erhalten. Nach ihrer Ansicht müsse es vielmehr dar-

um gehen, den Hudekamp noch besser in den Stadtteil Buntekuh zu integrieren. 

 

Herr Nissen vom Pinassenclub stellt die Integration der Jugendlichen in die Einrichtung Pi-

nassenclub deutlich heraus. An dieser Stelle ist die Integration des Hudekamp in den Stadt-

teil Buntekuh bereits ansatzweise gelungen. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung dieser 

Arbeit und die Vernetzung mit dem Jugendtreff Hudekamp ist weiter auszubauen, nicht zu-

letzt um eine Stabilisierung der Situation vor Ort zu gewährleisten. 

 

Frau Möller (IB) stellt die Jugendarbeit vor. Problematisch sind die Personal- und Ressour-

cenknappheit bei der Problemlage und hohen Anzahl an Jugendlichen im Hudekamp. 

Auf Nachfrage von Frau Menorca zur Beteiligung der Mädchen erläutert Frau Möller (IB), 

dass seit ca. 2 Monaten ein spezielles Mädchenangebot gemacht wird, dass von ca. 10 

Mädchen regelmäßig genutzt wird. Nachdem es gelungen ist, die personelle Situation etwas 

zu verbessern, muss ein weiterer Ausbau erfolgen, da Jugendarbeit im Hudekamp Sozialar-

beit im Rahmen außerschulischer Angebote bedeutet. 

 

Frau Wulf-Wichmann stellt abschließend zusammenfassend dar, dass Grundbedürfnisse im 

Hudekamp jetzt besser befriedigt werden, die Betreuung der 12 bis 14-jährigen Kinder je-

doch nicht ausreichend gesichert ist und die Elternberatung weiter ausgebaut werden muss. 

Die im Einsatz befindlichen Ehrenamtlichen tragen eine große Last; eine Unterstützung die-

ses Elements ist zur dauerhaften Absicherung dieses Engagements zwingend erforderlich. 

Der Hudekamp bedarf trotz erkennbarer Erfolge einer intensiven Weiterarbeit aller Beteilig-

ten. 

 

Frau Fischer vom Café Holiday erläutert sehr eindrucksvoll ihre ehrenamtliche Arbeit im Ca-

fé.

 

 

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Die Vorsitzende bedankt sich für die ausführlichen Berichte, die eine gute Gesamtdarstel-

lung der Arbeit im Hudekamp darstellen. Aus ihrer Sicht sind jetzt die politische Verantwortli-

chen gefordert, um eine dauerhafte Absicherung aber auch den Ausbau der Arbeit zu errei-

chen. 

 

Frau Redecker stellt fest, dass der Hudekamp ein gutes Beispiel für das vernetzte Arbeiten 

unterschiedlicher Institutionen darstellt. Auf diese Arbeit könne man stolz sein, ohne sich 

hierauf jedoch auszuruhen. 

 

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kennt-

nis. 

 

 

Zu TOP 8 Erweiterung des Kita-Angebotes für Kinder unter 3 Jahren 

Frau Heidig erläutert den vorliegenden schriftlichen Bericht und stellt ergänzend die Entwick-

lung dieses Angebots in den vergangenen Jahren dar. Die Erweiterung des Angebots kann 

aufgrund der finanziellen Situation nur langfristig durch Umstrukturierung erfolgen. 

 

Auf Nachfrage der Vorsitzenden teilt Frau Heidig mit, dass es keine einheitlichen Kriterien 

bei der Platzvergabe gibt. Frau Klein erläutert hierzu das Verfahren in ihrer Einrichtung. 

Auf weitere Nachfrage der Vorsitzenden teilt sie mit, dass 57 Halbtagsplätze und der Rest 

Ganztagsplätze vergeben ist. 

Auf Nachfrage der Vorsitzenden teilt Herr Pfeffer mit, dass es die Qualifizierungsangebote 

für Tagesmütter nach wie vor gibt. Derzeit werden pro Jahr 15 Frauen geschult. 

Frau Klein teilt mit, dass der Graue Esel für 1 Jahr eine Ergänzung seines Angebots finan-

zieren konnte. 

Frau Lietzke dankt für den Bericht, sieht den Bedarf und hält eine Umstrukturierung allein 

nicht für ausreichend, um die Nachfrage befriedigen zu können. Auf ihre Nachfrage teilt Herr 

Pfeffer mit, dass die Vergütung der Tagesmutter bei 3,74 DM pro Stunde liege und wegen 

der sehr hohen Verantwortung es schwer sei, Tagesmütter für die Betreuung der sehr klei-

nen Kinder zu gewinnen. 

 

Frau Jansen hält eine schnelle Befriedigung der Nachfrage für dringlich. Dabei hebt sie die 

bisher überhaupt nicht versorgten Stadtteile hervor. Politik steht in der Verantwortung, die 

finanziellen Ressourcen gleich gewichtiger zu verteilen. 

 

Auf ihre Nachfrage teilen Frau Heidig sowie Herr Pfeffer mit, dass die Modelle aus Baden-

Württemberg und Nordrhein-Westfalen zur Anbindung von Tagesmüttern an Kindertages-

stätten nicht umsetzbar seien, da das Land SH dies ablehne. Diese Ablehnung beruht auf 

der Befürchtung, dass möglicherweise eine schleichende Verdrängung der Fachkräfte erfol-

gen könne. Trotzdem ist man mit einem Träger im Gespräch, um gemeinsam mit ihm nach 

Wegen zu suchen, die auch vom Land mitgetragen werden. Im Gespräch ist, die Kinderta-

gesstätte zu einem Treffpunkt der Tagesmütter zu machen. 

 

Dazu sprechen Frau Albrecht und Herr Bernet. 

 

Frau Jansen bittet um Vorlage eines schriftlichen Berichts. 

 

 

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kennt-

nis.

 

 

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Zu TOP 9 Über- und außerplanmäßige Ausgaben des FB Kultur, Haushaltsjahr 2000 

2. Halbjahr 

Eine Nachfrage der Vorsitzenden zu lfd. Nr. 4 und 56 der Anlage 1 beantwortet Herr Geller. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Markmann zu lfd. Nr. 115 erläutert Herr Geller, dass die dort an-

gegebene Begründung falsch ist; mit den bereitgestellten Mitteln wurde eine dringend erfor-

derliche Dachreparatur am FZH Moisling finanziert.  

Die Verwaltung sagt Herrn Markmann zu, die zur Verfügung stehenden Teilsummen der 

Bauunterhaltung für die Objekte Mecklenburger Straße 12, Dornestraße 62 sowie Schalup-

penweg 15 zu benennen. 

Zum Bericht diskutieren Herr Köpsell, Frau Menorca, Frau Klein, Herr Rinsche, Frau Lietzke 

sowie Herr Geller. 

Als Ergebnis der Diskussion ist festzuhalten, dass 

wegen des zeitlich erheblichen Planungsvorlaufs über- und außerplanmäßige Bewilligun-

gen von Haushaltsmitteln nicht vermeidbar sind und bei einem zweijährigen Haushalt 

noch an Umfang zunehmen werden 

die angebenen Einzelbegründungen noch weiter verbessert werden müssen, um die Les-

barkeit für die Ausschussmitglieder zu erleichtern 

es zum Jahresschluss häufig erforderlich ist, Maßnahmen im Zuge der Jahresabschluss-

buchungen noch zu ordnen, um eine Belastung des Folgehaushalts zu vermeiden 

eine Unterrichtung des Ausschusses dann erforderlich ist, wenn die Mittel außerhalb der 

Zuständigkeit des Ausschusses eingesetzt werden sollen (Festlegung in der Haushalts-

satzung 2001). 

 

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kennt-

nis. 

 

Zu TOP 10 Verschiedenes 

10.1 Disko in Lübeck-Kücknitz im Kühlturm 

Auf Nachfrage von Herrn Lindenau erläutert Herr Geller, dass der Bereich Jugendarbeit die 

Einrichtung einer Diskothek begrüßt. Es habe bereits Kontakte mit dem möglichen Betreiber, 

Herrn Graf gegeben, um die Integration anderer Angebote, wie z.B. den Alpenverein, zu 

erreichen. Weiterhin habe der Bereich Herrn Graf gebeten, auf die Anregungen aus dem 

Ortsteil Kücknitz zu reagieren, um die Akzeptanz der geplanten Diskothek zu erhöhen. 

 

Frau Lietzke teilt mit, dass nach ihrer Information sich die Diskothek nur an Besucher über 

18 Jahre richten solle. 

 

10.2 Aktionen gegen rechtsextreme Gewalt 

Herr Lindenau hält es für erforderlich, im Ausschuss über die Aktivitäten des Bereichs Ju-

gendarbeit zur o.a. Thematik im Jugendhilfeausschuss zu diskutieren. Nach seiner Ein-

schätzung wird dieses Thema in den Jugendfreizeiteinrichtungen nur unzureichend bearbei-

tet. Er bittet deshalb um einen schriftlichen Bericht herzu, in dem dargestellt wird, was, wie 

bzw. was nicht und warum nicht hierzu in den Jugendfreizeiteinrichtungen geleistet werde. 

Herr Geller sagt einen Bericht zu, verweist jedoch darauf, dass auch die Einrichtungen der 

freien Träger einzubeziehen sind und von daher erst in einer der nächsten Sitzungen hierzu 

berichtet werden könne. 

Herr Köpsell ergänzt, dass der Lübecker Jugendring eine Veranstaltung „Rock gegen 

rechts“ am 30.06.2001 vorbereite.

 

 

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10.3 Gutachten flexible Öffnungszeiten in Kindertagesstätten 

Auf Nachfrage von Frau Jansen teilt Frau Albrecht mit, dass das Projekt kurz vor dem Ab-

schluss stehe. Der Abschlussbericht werde derzeit überarbeitet. Demnächst sei ein Ge-

spräch bei Herrn Senator Meyenborg geplant, um zu prüfen, wie der Einstieg in die Umset-

zung gelingen kann, da das Projekt insgesamt in seiner Realisierung nicht kostenneutral 

umgesetzt werden kann. 

 

10.4 3/4-Platzangebot in Kindertagesstätten 

Auf Nachfrage der Vorsitzenden teilt Herr Rocksien mit, dass die Annahme dieses Angebots 

in den einzelnen Kindertagesstätten sehr unterschiedlich ist. 

Herr Rinsche sieht eine leichte Verschiebung vom Ganztags- zum 3/4-Platz sowie zum An-

gebot H plus. 

Frau Menorca sieht die Gefahr, dass mit einer Zunahme dieses Angebots zunehmend Ganz-

tagsarbeitsplätze im ErzieherInnenbereich verloren gehen. 

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis. 

 

 

 

 

 

 

Andrea Ohm  Jörg Geller 

Vorsitzende Pr otokollführer