Auszug - Importierte Niederschrift  

Bauausschuss
TOP: Ö 1
Gremium: Bauausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 06.06.2011 Status: öffentlich
Zeit: Anlass: Sitzung
 
Beschluss


BA vom 06.06.2011, ÖT  1

 

N I E D E R S C H R I F T 

über die 

51.Sitzung des Bauausschusses  

der Hansestadt Lübeck 

in der Wahlperiode 2008/2013 am Montag, 

06.06.2011  

um 16.00 Uhr im Foyer des FB 5 – Planen und Bauen - , Mühlendamm 12 

 

- Öffentlicher Teil - 

Anwesend: 

als Vorsitzender    Herr Howe

als Ausschussmitglieder    Herr Dr. Brock

    Herr Dr. Eymer

  Frau Förster

    Frau Geweke –Vertreterin-

  Herr Hiller

     Herr Hovestädt –Vertreter-

     Herr Kämer –Vertreter- 

Herr Lötsch 

          Frau Mewes 

          Herr Pluschkell

          Herr Rathcke

     Herr Schapke

     Herr Stetefeld

     Herr Stüttgen

 

Herr Boden - Senator

 

 

Nicht anwesend :  

Herr Quirder, Herr Freitag, Herr Schubert

 

Ferner nehmen an der Sitzung teil : 

Seniorenbeirat      Herren Driessen und Martens

Stellv. Behindertenbeauftragte  Frau Bade

Fachbereichscontrolling    Herr Bössow – Protokollführer-

Stadtplanung  Frau Lorenzen, Frau Schröder, Frau Dilba, Herr Schrö-

der, Herr Schünemann  

GMHL     Herr Schellenberger

Verkehr        Frau Gutzeit, Herr Dr. Klotz, Herr Zelazko

Stadtgrün und Friedhöfe    Herren Schott und Olbrich

Wirtschaft, Hafen, Liegenschaften  Frau Grau

Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit  Herr Langentepe

LPA     Herr Rogge

Büro inwis    Frau Höbel

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  2

 

 

A. Tagesordnung 

 

I.  Öffentlicher  Teil  der  Sitzung 

 

1.0   Allgemeiner Teil 

 

1.1   Feststellung der Beschlussfähigkeit 

1.2   Anträge und Beschlussfassungen zur Tagesordnung 

1.3   Niederschriften, öffentlich 

1.3.1   Niederschrift vom 16.05.2011, öffentlicher Teil 

 

2.0   Satzungen/Widmungen/Veränderungssperren 

2.1   Bebauungsplan 10.04.00 – Blankensee/Alter Dorfkern 

-Auslegungsbeschluss- (610)  

2.2   Teileinziehung der Hüxstraße zu einer fußgängerfreundlichen 

Straße an Samstagen in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr (661)  

2.3   Neufassung der Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung (670)  

 

3.0   Über- und außerplanmäßige Bewilligung von Haushaltsmitteln 

Keine Vorlagen 

 

4.0   Planungen, Wettbewerbe und sonstige Beschlussvorlagen 

4.1   Neufassung der Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung (670)  

4.2   Wohnbaulandkonzept Travemünde (610)  

 

5.0   Mitteilungen und Berichte 

5.1   Mitteilungen des Vorsitzenden 

5.2   Sonstige Mitteilungen 

5.2.1  Bericht: Unterhaltungsbedarf zur Sicherung der Gebäudesubstanz der HL (651)   

5.2.2   Mdl. Mitteilung: Wettbewerbsergebnis Jürgen-Wullenwever-Straße (610)   

5.2.3   Mitteilung der Straßenverkehrsbehörde betr. Parkraumbewirtschaftung in der Wallstraße zwi-

schen Mühlenbrücke und Mühlendamm mittels einer Parkscheibenregelung gem. StVO (661)

 

5.3   Berichte über Verlauf und Ergebnis von Öffentlichkeitsbeteiligungen 

5.4   Eilentscheidungen des Bürgermeisters  

 

6.0   Anfragen, Anregungen und Verschiedenes 

6.1   Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 

6.2   Neue Anfragen 

6.3 Anträge 

 

II.  Nicht öffentlicher  Teil  der  Sitzung 

7.0   Niederschriften, Mitteilungen und Berichte 

7.1   Niederschriften, nicht öffentlich 

7.1.1   Niederschrift vom 16.05.2011, nichtöffentlicher Teil   

7.2   Mitteilungen 

7.3   Berichte 

7.3.1  Bericht über die Abgabe einer Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren für den Ersatz-

neubau der Straßenbrücke über den Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) bei Büssau – Hansestadt Lü-

beck (Planänderung) (661)   

7.4  Eilentscheidungen des Bürgermeisters 

7.4.1  Bekanntgabe einer Eilentscheidung; Vergabe eines Auftrages von mehr als 175.000,00 EUR: 

Sanierung von Winterschäden 2011 im Bezirk Ost (661)   

 

 

8.0   Vergaben von 10.000,- EUR bis 175.000,- EUR (VOB/VOL) 

8.1   Siehe Anlage

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  3

 

 

9.0   Ausschreibungen und Vergaben über 175.000.- EUR (VOB/VOL) 

9.1   Vergabe der Plakatwerberechte auf öffentlichen Flächen in der Hansestadt Lübeck (661)  

9.2   Bauvorhaben Erweiterung Berufschulzentrum Georg-Kerschensteiner Str. 27, 23554 Lübeck,

Gewerke Fassadenarbeiten und Außenanlagen (651)  

9.3  Bauvorhaben Erweiterung Berufschulzentrum G eorg-Kerschensteiner Str. 27, 23554 Lübeck, 

Gewerk Lüftungstechnik (651)  

9.4   Bauvorhaben Sanierung Kranenkonvent und Schaffung einer Mensa mit Ausgabeküche im 

Ganztagesbetrieb, Ernestinenschule Lübeck, Kleine Burgstraße 22, 23552 Lübeck 

Gewerk Lüftungstechnik (651)  

 

10.0   Aufträge von 5.000,- EUR bis 25.000,- EUR (VOF, HOAI) 

  Keine Vorlagen 

 

11.0   Aufträge über 25.000,- EUR (VOF, HOAI) 

11.1   Planung Skandinavienkai, Umbau Anleger 7 (691)  

11.2   Genehmigungsplanung Spülfläche „Am Stau“ (691)  

11.3   Auftrag zur Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung zur Umgestaltung des 

Wiesentals im Programmgebiet Soziale Stadt Buntekuh (670)  

11.4   Auftrag zur Verkehrsuntersuchung „Bei der Lohmühle“ im Zuge der Nordtangente (610.4)  

 

12.0   Öffentlich-rechtliche Verträge 

Keine Vorlagen 

 

13.0   Herausnahmen aus Veränderungssperren 

Keine Vorlagen 

 

14.0   Zurückstellung von Baugesuchen 

Keine Vorlagen 

 

15.0   Sonstige Beschlussvorlagen 

Keine Vorlagen 

 

16.0   Anfragen, Anregungen und Verschiedenes 

16.1   Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen 

16.2   Neue Anfragen 

16.3   Anregungen und Verschiedenes 

 

 

 

III.  Öffentlicher  Teil  der  Sitzung 

17.0   Bekanntgabe der im nicht öffentlichen Teil gefassten Beschlüsse

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  4

 

B. Protokoll: 

 

I.  Öffentlicher Teil der Sitzung 

 

1.0 Allgemeiner Teil  

 

 

1.1  Feststellung der Beschlussfähigkeit  

Der Vorsitzende stellt die Beschlussfähigkeit fest. 

Ferner weist der Vorsitzende darauf hin, dass seitens der Protokollführung Tonauf-

zeichnungen vorgenommen werden. 

1.2  Anträge und Beschlussfassungen zur Tagesordnung 

Herr Lötsch beantragt die Beschlussfassung zu den TOP 4.1 und 4.2 auf die Sitzung 

nach der Sommerpause zu vertagen. 

 

  Der Bauausschuss beschließt die Tagesordnung mit den vorgenannten Ände-

rungen einstimmig. 

1.3 Niederschriften, öffentlich

1.3.1  Niederschrift vom 16.05.2011, öffentlicher Teil

 

Der Bauausschuss beschließt die Niederschrift einstimmig.

 

 

2.0 Satzungen/Widmungen/Veränderungssperren  

2.1  Bebauungsplan 10.04.00 – Blankensee/Alter Dorfkern 

-Auslegungsbeschluss- (610)  

   

  Beschlussvorschlag:  

 

1.  Der Entwurf des Bebauungsplanes (Anlage 1) und die Begründung (Anlage 

2) werden in den vorliegenden Fassungen gebilligt. 

2.  Der Entwurf des Planes und die Begründung sind nach § 3 (2) BauGB öf-

fentlich auszulegen und die beteiligten Behörden und sonstigen Träger öf-

fentlicher Belange über die Auslegung zu benachrichtigen. 

3.  Sollte der Entwurf des Bebauungsplanes nach der Auslegung gemäß § 3 

(2) BauGB geändert oder ergänzt werden, ohne dass die Grundzüge der

Planung berührt werden, ist eine eingeschränkte Beteiligung der betroffe-

nen Öffentlichkeit sowie der berührten Behörden und sonstigen Träger öf-

fentlicher Belange gemäß § 4a (3) Satz 4 BauGB durchzuführen. 

Eine Verständnisfrage von Herrn Rathcke zu Punkt 3 des Beschlussvorschlages be-

antwortet Herr Senator Boden.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  5

 

Es ergibt sich auf Nachfrage von Herrn Rathcke eine Diskussion zur Beteiligung von

Kindern und Jugendlichen nach § 47 GO. 

Auf die Anregung von Herrn Pluschkell, eine angemessene Form der Beteiligung zu

wählen, führt Herr Senator Boden aus, dass die Praktikabilität der Beteiligung von

Kindern und Jugendlichen schwierig sei, sagt jedoch zu, zum Jahresende ein Verfah-

ren vorzustellen, wie diese grundsätzlich zukünftig erfolgen könnte.

Herr Stetefeld fragt mit Blick auf die Tabelle auf der S. 64 nach, wie viele Starts und

Landungen auf dem Flughafen erfolgen.

Herr Senator Boden teilt mit, es erfolgen wöchentlich 52 Starts und Landungen.

Die Antwort auf die Frage von Herrn Stüttgen, wie weit der Bahnhaltepunkt vom zu

überplanenden Dorfkern entfernt ist, liefert Frau Schröder nach.

Die Entfernung vom Bahnhaltepunkt Flughafen Blankensee bis zum Dorfplatz Blan-

kensee beträgt ca. 4 km.

Eine Anschlussfrage zu den Leerrohren für die Erschließung beantwortet die Verwal-

tung. 

  Der Bauausschuss beschließt einstimmig gemäß Beschlussvorschlag. 

 

2.2  Teileinziehung der Hüxstraße zu einer fußgängerfreundlichen 

Straße an Samstagen in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr (661)  

Beschlussvorschlag:  

Auf der Grundlage des §8 Abs. 1, Satz 2, StrWG für Schleswig-Holstein

wird gemäß anl. Plan die Teileinziehung der Hüxstraße zu einer 

fußgängerfreundlichen Straße unter Beschränkung der Widmung an Sams-

tagen in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr auf den Fußgängerverkehr

beschlossen. 

 

Auf Nachfrage von Herrn Stüttgen teilt Herr Dr. Klotz mit, dass der Radverkehr für

den genannten Zeitraum in der gesamten Hüxstraße und somit auch in dem Kreu-

zungsbereich mit der Fahrradstraße nicht zugelassen sei – was somit auch zum Ab-

steigen bei der Benutzung der querenden Fahrradstraße führt.

Es ergibt sich eine Diskussion über die mögliche Vermeidung des Durchfahrtsverbots

für Radfahrer auf der Fahrradstraße, an deren Ende Herr Lötsch die Vertagung um

eine Sitzung beantragt und um Prüfung bzw. Klärung bis zur nächsten Sitzung bittet.

Herr Senator Boden sagt dies zu.

Herr Howe lässt über den Antrag von Herrn Lötsch abstimmen:

Der Bauausschuss stimmt dem Antrag einstimmig zu.

 

2.3  Neufassung der Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung (670)  

Beschlussvorschlag: 

 

Die Neufassung der Friedhofssatzung gemäß Anlage 3 und die Neufas-

sung der Friedhofsgebührensatzung gemäß Anlage 4 werden beschlos-

sen.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  6

 

Herr Lötsch bedankt sich ausdrücklich für die gut aufbereitete Vorlage und fragt nach,

in welcher Weise sich die Gebührensätze geändert haben.

Herr Olbrich teilt mit, dass die Gebührensätze lediglich eine Änderung durch die Be-

rücksichtigung der zwischenzeitlich entfallenden Mehrwertsteuer erfahren hätten –

sodass für diese Änderung keine synoptische Darstellung gewählt wurde.

Auf Nachfrage von Frau Geweke, ob nunmehr auch andere Materialien, z.B. Ton zu-

lässig seien, teilt Herr Olbrich mit, diese Möglichkeit bestünde. Zukünftig gäbe es eine

größere Materialauswahl, einige werden exemplarisch aufgezählt.

Herr Rathcke fragt nach, ob in Bezug auf den Friedhof Synergien aus der Zusam-

menlegung der Bereiche Verkehr und Stadtgrün erwartet würden.

Herr Dr. Klotz teilt hierzu mit, dass der Zusammenschluss zunächst keine Auswirkung

auf die Friedhofsverwaltung habe.

Die Verfügung zum Zusammenschluss der Bereiche ergehe voraussichtlich zum

01.01.2012. Zu gegebener Zeit bzw. rechtzeitig werde ausführlich darüber – und ver-

mutlich auch schriftlich – berichtet. 

  Der Bauausschuss empfiehlt einstimmig gemäß Beschlussvorschlag. 

   

3.0  Über- und außerplanmäßige Bewilligung von Haushaltsmitteln 

Keine Vorlagen

 

4.0  Planungen, Wettbewerbe und sonstige Beschlussvorlagen 

4.1  Stadtteilentwicklungskonzept Travemünde 2025 (610)  

Beschlussvorschlag: 

 

1. Die Bürgerschaft nimmt das Planwerk „Stadtteilentwicklungskonzept 

Travemünde (STEK) 2025“ (Anlage 1) zur Kenntnis.  

2. Die Bürgerschaft stimmt zu, dass das Planwerk des „Stadtteilent-

wicklungskonzeptes Travemünde 2025“ als ganzheitlicher Orientie-

rungsrahmen die Grundlage für die künftige Stadtteilentwicklung

Travemündes darstellt. 

 

Für die städtebauliche Entwicklung Travemündes sind die Ziele und

Maßnahmen: 

-  der städtebaulichen Themenfelder (s. Anlage 1, Pkt. 4.1 bis 4.8); 

-   der drei Entwicklungsräume: „Zentrales Kurgebiet“, „Priwall“ und 

  „Fischereihafen/ Baggersand“ (s. Anlage 1, Pkt. 6.1 bis 6.3) sowie 

-   des Planes „Entwicklungsbereiche Stadtteilentwicklungskonzept 

Travemünde 2025“ (s. Anlage 1, Pkt. 7.) 

 

handlungsleitend für die zukünftige Arbeit von Bürgerschaft und Ver-

waltung sowie für die Zusammenarbeit mit potentiellen Entwick-

lungsträgern und Investoren.

Die Entwicklungsprojekte und die hierfür erforderlichen Bauleitplan-

verfahren in Travemünde sind auf diesen Grundlagen des „STEK

Travemünde 2025“ umzusetzen.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  7

 

3. Der Bürgermeister wird beauftragt die notwendigen Maßnahmen zur 

Gestaltung und Realisierung des Landschaftsparks „Zentrales Kur-

gebiet“ einzuleiten.  

  Exkurs: 

  Der Bau der Parkpaletten und damit die Schaffung der Ersatzpark-

plätze für die Parkplätze auf dem Leuchtenfeld ist die Vorausset-

zung zur Gestaltung und Realisierung des Landschaftsparks.  

  Auf der Grundlage des Masterplanes „Zentrales Kurgebiet“ wurden 

die Bauleitplanverfahren zur Schaffung des Baurechtes für die Park-

paletten - Lotsenberg und Godewind - die nach Auflösung des Park-

platzes Leuchtenfeld die Ersatzparkplätze aufnehmen sollen, einge-

leitet.  

4. Der Bürgermeister wird beauftragt, die geordnete und realisierbare Ge-

samtentwicklung des „Fischereihafen/ Baggersand“ zeitnah geordnet zu

entwickeln. 

 

Frau Dilba erläutert die vorliegende Vorlage. Auf Nachfrage von Herrn Rathcke teilt

Frau Dilba teilt mit, dass im Vorwege Gespräche mit dem Einzelhandel, den Interes-

senvertretungen und den Fraktionen stattgefunden hätten.

Auf Nachfrage von Herrn Stüttgen, teilt Frau Dilba mit, dass es sich bei der Fläche

Howingsbrook um eine landwirtschaftliche Nutzfläche im Landschaftsschutzgebiet

handelt.

Auf Nachfrage von Herrn Stüttgen erläutert Herr Senator Boden den Hintergrund des

Umrisses der neuen Teutendorfer Siedlung wie sie sich derzeit darstellt.

Herr Lötsch möchte wissen, wie die Aussage zur Verlagerung der PKW-Stellplätze in

die Tiefgarage des Maritimhotels zu verstehen sei.

Herr Senator Boden teilt mit, dies sei nicht korrekt, es gäbe keine Verlagerung von

Parkplätzen auf das Maritim Grundstück. 

Herr Lötsch bringt zum Ausdruck, es fehle seiner Meinung nach, an einer qualitativen

Aussage zur Verkehrsführung. Herr Senator Boden entgegnet, dass die hierfür vor-

gesehene Trasse entlang der im Plan gelb gekennzeichneten Linie vorgesehen und

schon länger bekannt sei.

Herr Pluschkell führt aus, es wäre seiner Auffassung nach wünschenswert, wenn das

vorliegende Stadtteilentwicklungskonzept sich ebenfalls mit dem Gewerbe auseinan-

der setzen würde. Zudem stellt Herr Pluschkell die verkehrliche Erschließung der

neuen Teutendorfer Siedlung, wie im Plan vorgesehen, infrage.

Herr Senator Boden hebt heraus dass diese noch nicht im Detail geplant sei.

 

  Vertagt. 

4.2 Wohnbaulandkonzept Travemünde  (610)  

 

Beschlussvorschlag:

 

1.  Der Bauausschuss nimmt die Begründung und den Bericht zur Wohn-

bauflächenentwicklung in Travemünde bis 2025 in Form des Berichtes

(Anlage 2 und 3) zur Kenntnis.

 

2.  Der Bauausschuss nimmt das o. a. Wohnbaulandkonzept Travemünde 

(Anlage 4) zur Kenntnis.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  8

 

3.  Der Bauausschuss spricht sich dafür aus, die im Wohnbaulandkonzept 

Travemünde untersuchten drei Potentialflächen – Fischereihafen/ Bag-

gersand, „Neue Teutendorfer Siedlung“, und „Howingsbrook“ für eine

zukünftige Wohnbaulandentwicklung in Travemünde gemäß der in der

anliegenden Begründung dargestellten Prioritäten und Entwicklungsstu-

fen in der dargestellten Form in das „Stadtteilentwicklungskonzept

(STEK) Travemünde 2025“ zu übernehmen und diese in der Entwick-

lungsreihenfolge der Wohngebiete des STEK 2025 

 

1.  „Fischereihafen/ Baggersand“ (ca. 300 WE) und danach 

2. im Bedarfsfall „Neue Teutendorfer Siedlung“ (ca. 200 WE für 

EFH) 

   

zu entwickeln. 

Frau Höbel vom Büro „inwis“ stellt das vorliegende Wohnbaulandkonzept vor.

Herr Lötsch äußert sich kritisch zur gewählten, einzigen Quelle „Immobilienscout24“,

worauf Frau Höbel die Heranziehung dieser Quelle mit der Häufigkeit der Nutzung

begründet.

Auf Nachfrage von Herrn Rathcke erläutert Frau Höbel, was unter „Familien mit In-

nenorientierung“ in diesem Zusammenhang zu verstehen sei.

Der Bauausschuss erteilt Frau Bade das Wort.

Frau Bade merkt an, dass auf dem Wohnungsmarkt häufig von „barrierearm“ bzw.

„seniorenfreundlich“ gesprochen werde, dabei handle es sich jedoch nicht um „barrie-

refreies Wohnen“ gem. DIN-Norm.

Frau Höbel teilt auf Nachfrage von Frau Geweke mit, dass die Belange des Natur-

schutzes nicht berücksichtigt wurden, da das Gutachten nur die wohnungswirtschaft-

lichen Aspekte betrachtet hat und diese Flächen bei Auftragsvergabe bereits gesetzt

waren und die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Belange nicht im Auftrag

enthalten waren.

Herr Lötsch stellt heraus, dass die Empfehlung des InWIS-Instituts somit unter Vor-

behalt zu sehen sei, da nicht alle Punkte berücksichtigt wurden.

Vertagt.

 

 

5.0  Mitteilungen und Berichte 

5.1  Mitteilungen des Vorsitzenden 

5.2 Sonstige Mitteilungen

  Neuer Bereichsleiter in der Stadtplanung 

Herr Senator Boden stellt Herrn Schröder als neuen Bereichsleiter der Stadtplanung 

vor. 

 

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis.

 

5.2.1  Bericht: Unterhaltungsbedarf zur Sicherung der Gebäudesubstanz der HL  (651) 

  

  Herr Lötsch fragt nach, ob auch der Bedarf der speziellen Gebäude, wie zum Beispiel 

Brock und Theater berücksichtigt wurde.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  9

 

Herr Senator Boden teilt mit, dass der genannte Wert lediglich die dringend notwen-

dige Unterhaltung sichert. Besondere Anforderung, wie bei den genannten Gebäu-

den, kämen zu dem aufgeführten Bedarf hinzu.

Eine weitere Frage von Herrn Lötsch, ob es richtig sei, in Konsequenz des Berichts

die Mieten anheben zu müssen, bejaht Herr Senator Boden.

Die Frage von Herrn Rathcke zu den im Bericht erwähnten Objekterhaltungsstrate-

gien beantwortet Herr Schellenberger. 

  Der Bauausschuss nimmt den Bricht zur Kenntnis. 

5.2.2  Mdl. Mitteilung: Wettbewerbsergebnis Jürgen-Wullenwever-Straße (610)  

 

Herr Senator Boden stellt das Wettbewerbsergebnis mit Unterstützung einer Power-

Point-Präsentation vor.

Auf Nachfrage teilt Herr Senator Boden mit, dass das Ergebnis nicht mehr in den

Gestaltungsbeirat muss, da eine Mehrfachbeauftragung wie vor dort empfohlen und

durchgeführt wurde.

Auf Nachfrage von Herrn Howe teilt Herr Senator Boden mit, dass der Auftrag an die

Architekten eine Auseinandersetzung mit dem derzeit noch auf dem Grundstück be-

findlichen Mammutbaum vorsah. Dieser sei jedoch in allen Entwürfen entfernt wor-

den.

Frau Lorenzen weist ergänzend darauf hin, dass am kommenden Donnerstag,

9.6.2011, ab 19:30 Uhr eine entsprechende Veranstaltung zur Bekanntgabe der

Wettbewerbsergebnisse stattfinde. Interessierte sind herzlich eingeladen. 

 

Der Bauausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

 

5.2.3  Mitteilung der Straßenverkehrsbehörde betr. Parkraumbewirtschaftung in der 

Wallstraße zwischen Mühlenbrücke und Mühlendamm mittels einer Parkschei-

benregelung gem. StVO (661)  

 

Herr Pluschkell begrüßt den angeordneten Versuch in der Wallstraße. Es sei anzu-

nehmen, dass diese einen guten Verlauf nimmt.

Der Bauausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

 

5.3  Berichte über Verlauf und Ergebnis von Bürgerbeteiligungen

 

Frau Lorenzen kündigt zwei Protokolle der vollzogenen frühzeitigen Öffentlichkeitsbe-

teiligung in Sachen B-Plan 32.06.00 Bertlingstraße/Strandbahnhof sowie B-Plan

03.63.00 Hansering/Stettiner Straße als Anlage zum Protokoll an (siehe Anlage).

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis.

 

5.4  Eilentscheidungen des Bürgermeisters 

Keine Vorlagen

 

6.0  Anfragen, Anregungen und Verschiedenes 

6.1  Anfragen aus vorangegangenen Sitzungen

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  10

 

6.2 Neue Anfragen 

 

6.2.1  Anfrage: Herr Stetefeld (vorab schriftlich) 

Es geht um das Gebiet der Wallstrasse, genauer das Teilstück zwischen den Salz-

speichern und dem Wendekopf Höhe Dankwartsbrücke.

Gibt es hierzu weitergehende Planungen, was mit der alten Tankstelle (sieht zumin-

dest aus, als wäre es mal eine gewesen) und dem Garagenhof passieren könnte?

Gibt es Planungen zu dem kleinem Wäldchen/Park rund um die "Professorenbrü-

cke"?

Gibt es Planungen zu dem restlichem Gelände der kleinen Bootswerft (dort wird ja

bereits aktuell ein Wohngebäude neu gebaut) und dem dazugehörigem Bootssteg? 

Falls Sie hierzu Unterlagen vorliegen haben, wäre ich über eine Zusendung (gerne

per Mail als PDF) dankbar. 

  

Antwort:

Die Verwaltung sagt eine Beantwortung zu. 

6.2.2 Anfrage: 

Herr Schapke fragt nach, ob es möglich wäre in der Torstraße / Einmündung Fähr-

straße, anstelle der derzeit montierten Poller, Blumenkübel aufzustellen – wie auf der

gegenüberliegenden Seite bereits durch die Anwohner geschehen –. 

  

Antwort:

Herr Senator Boden sagt eine Prüfung zu.

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

 

6.2.3 Anfrage: 

Herr Lötsch fragt nach, ob es zur Aula in der Stadtschule Travemünde bereits einen

neuen Stand gebe. Es wird um Information in der nächsten Sitzung gebeten.

Antwort:

Die Verwaltung sagt dies zu.

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

 

6.2.4 Anfrage: 

Herr Lötsch fragt nach, ob es richtig sei, dass nunmehr doch der Radweg nach

Warnsdorf errichtet würde.

Antwort:

Herr Dr. Klotz teilt mit, dass nicht der Radweg, wohl aber die Fahrbahn aufgrund ei-

ner zeitlich befristeten Spende kurzfristig derart saniert werden könne, dass zukünftig

auch das Radfahren auf der Straße möglich ist. Die Spende habe die Sanierung, wie

nun vorgesehen, erst ermöglicht.

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis.  

6.2.5 Anfrage: 

Herr Lötsch fragt an, welche Projekte von der Kürzung der Investitionen aufgrund des

Haushaltserlasses des Innenministeriums betroffen seien.

Antwort:

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  11

 

Herr Senator Boden teilt mit, dass die Debatte hierüber für den kommenden Senat

vorgesehen sei. Dementsprechend könne voraussichtlich im Anschluss und somit

noch vor der Sommerpause eine Auskunft hierzu gegeben werden. 

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

´

 

6.2.6 Anfrage: 

Herr Lötsch bittet darum, über die Zusammenarbeit zwischen dem GMHL und dem

Bereich Schule und Sport zu berichten.

Antwort:

Herr Senator Boden sagt dies für die nächste Sitzung zu.

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

6.2.7 Anfrage: 

Herr Lötsch fragt nach, wie es um die Mängelbeseitigung an der Schule „Roter Hahn“ 

stünde. 

Antwort:

Herr Schellenberger teilt mit, dass lediglich die Rasenflächen noch anzulegen seien, 

zudem seien vereinzelt Innenwände nachzuarbeiten. Eine detaillierte Antwort wird für

die nächste Sitzung zugesagt. 

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis.  

6.2.8 Anfrage: 

Frau Bade weist darauf hin, dass nach der kürzlich erfolgten Asphaltierung der 

Strandpromenade in Travemünde nunmehr die behindertengerechte Toilette nicht

mehr von Rollstuhlfahrern auf dem direkten Weg, sondern lediglich auf dem erhebli-

chen Umweg durch den Brüggmanngarten erreicht werden könne und schlägt vor ei-

ne provisorische Rampe aufzustellen, um diesem Missstand abzustellen.  

Antwort:

Herr Senator Boden sagt eine Weiterleitung an den zuständigen Kurbetrieb zu.

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

6.2.9 Anfrage: 

Herr Stetefeld bittet um Prüfung der Verdoppelung der Taxistellplätze in der Mühlen-

straße bzw. der Einrichtung von 2 Parkplätzen in der Nähe des Hotels in der Schmie-

destraße.  

Antwort:

Herr Schünemann merkt an, eine Prüfung in Sachen Taxistellplätze laufe bereits. Ei-

ne entsprechende Information wird angekündigt. 

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  12

 

6.2.10 Anfrage:

  Herr Howe fragt ergänzend zur Frage von Herrn Lötsch unter 6.2.4 nach, ob die be-

reits existierende Planung zum Radweg mit der Fahrbahnsanierung nunmehr ruhe

oder dennoch weiterverfolgt werde. 

 

Antwort:

Herr Dr. Klotz teilt mit, dass diese Maßnahme aufgrund der Haushaltssituation zeitlich 

derart nach hinten geschoben wurde, dass sie nicht mehr im laufenden Investitions-

programm enthalten und somit nicht in der Haushaltsplanung vorhanden sei. 

Der Bauausschuss nimmt Kenntnis. 

 

6.3 Anträge 

 

Ende des öffentlichen Teils: 18.45 Uhr 

 

Beginn des nichtöffentlichen Teiles: 18.50 Uhr 

Siehe eigenes Protokoll. 

Ende des nichtöffentlichen Teiles: 19.05 Uhr 

Beginn des 2. öffentlichen Teiles: 19.05 Uhr 

 

III.  Öffentlicher Teil der Sitzung 

 

17.0  Bekanntgabe der im nichtöffentlichen Teil gefassten Beschlüsse 

 

Der Bauausschussvorsitzende gibt die im nichtöffentlichen Teil gefassten Beschlüsse

und Ergebnisse der Öffentlichkeit bekannt. 

 

7.1.1  Niederschrift vom 16.05.2011, nichtöffentlicher Teil  

 

Einstimmig beschlossen. 

 

     

7.3.1  Bericht über die Abgabe einer Stellungnahme zum Plan-

feststellungsverfahren für den Ersatzneubau der Stra-

ßenbrücke über den Elbe-Lübeck-Kanal (ELK) bei Büs-

sau – Hansestadt Lübeck 

(Planänderung) (661)   

 

Kenntnisnahme. 

 

     

7.4.1  Bekanntgabe einer Eilentscheidung; Vergabe eines Auf-

trages von mehr als 175.000,00 EUR: Sanierung von Win-

terschäden 2011 im Bezirk Ost (661)   

 

Kenntnisnahme. 

 

     

8.1  Siehe Anlage    Kenntnisnahme. 

     

9.1  Vergabe der Plakatwerberechte auf öffentlichen Flächen

in der Hansestadt Lübeck (661)  

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

     

9.2  Bauvorhaben Erweiterung Berufschulzentrum Georg-

Kerschensteiner Str. 27, 23554 Lübeck 

Gewerke Fassadenarbeiten und Außenanlagen (651) 

 

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen.

 

 

BA vom 06.06.2011, ÖT  13

 

9.3  Bauvorhaben Erweiterung Berufschulzentrum Georg-

Kerschensteiner Str. 27, 23554 Lübeck 

Gewerk Lüftungstechnik (651)  

 

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

 

     

     

9.4  Bauvorhaben Sanierung Kranenkonvent und Schaffung

einer Mensa mit Ausgabeküche im Ganztagesbetrieb,

Ernestinenschule Lübeck, Kleine Burgstraße 22, 23552

Lübeck 

Gewerk Lüftungstechnik (651)  

 

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

 

     

11.1  Planung Skandinavienkai, Umbau Anleger 7 (691)   Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

     

11.2  Genehmigungsplanung Spülfläche „Am Stau“ (691)   Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

     

11.3  Auftrag zur Ausführungsplanung, Ausschreibung und

Bauüberwachung zur Umgestaltung des Wiesentals im

Programmgebiet Soziale Stadt Buntekuh (670)  

 

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

 

     

11.4  Auftrag zur Verkehrsuntersuchung „Bei der Lohmühle“

im Zuge der Nordtangente (610.4)  

Einstimmig empfohlen zu be-

schließen. 

     

  Er beendet die Sitzung um 19.05 Uhr.

 

Die 

nächste Sitzung des Bauausschusses 

findet am 

20.06.2011 um 16:00 Uhr  

im Foyer der Bauverwaltung 

statt. 

 

      

  

Carl Howe         Dennis Bössow 

  Vorsitzender des Bauausschusses    Protokollführer

 

 

1

HansestadtLübeck

AufstellungdesBebauungsplanesNr.03.63.00

Hansering/StettinerStraße

 

FrühzeitigeÖffentlichkeitsbeteiligungimSinnedes§3Abs.1BauGB

Ergebnisprotokollvom16.05.2011

Ort: GemeindesaalderLutherkirche,MoislingerAllee98,Lübeck

Teilnehmer: FrauGrönhagen(HansestadtLübeck–BereichStadtplanung)

HerrWeber(HansestadtLübeck–BereichStadtplanung)

HerrKrause(ZündorfImmobilienGmbH&Co.KG,Hamburg)

HerrScharlibbe(Bürofürintegrierte StadtplanungScharlibbe,Aukrug)

FrauSchlotfeldt(Wasseru.Verkehrskontor,Neumünster)

HerrPollok(Günther&PollokLandschaftsplanung,Itzehoe)

Ca.60 70BürgerinnenundBürger

Beginn: 19.00Uhr

Ende: 19.55Uhr

Nr. Thema Inhalte/Aussagen

 

1 Begrüßung

Einführung

HerrWeberbegrüßtdieAnwesenden,erläutertanHand

vonLuftbildern,FototsundPlänendieBestandssituation

undRahmenbedingungenimStadtteilundführtindie

Thematikein.

 

2 ErläuterungderPlanung HerrScharlibbestelltdieanwesendenFachplanervorund

erläutertdiePlanungimDetail.

DabeiwirdaufdenCharakterderfrühzeitigenBürgerbe

teiligungalsInformationüberdieallgemeinenZieleund

ZweckederPlanunghingewiesenunderläutert,dasswei

tereBeteiligungsschrittefolgenwerden.

 

3a FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

SinddieWegefürdieLKW

ZufahrtundAnlieferungausrei

chend?

EswerdenstörendeRangier

manöverbefürchtet.

(dasThemawurdemehrfach

angesprochen)

 

HerrKrauseführtaus,dassdiederzeitgewählteVariante

einenreibungslosenVerkehrermöglicht–insbesondere

inHinblickaufdaserforderlicheRäumenderöffentlichen

Straße,dadiesenichtfürRangierfahrtengenutztwerden

darf.HierbeiwirdaufdieMaßgabenderOrdnungsbehör

deimZugederPlanungenzumbenachbartgelegenen

ALDIMarktverwiesen.

EswirdauchausdemPublikumüberwiegenddieMei

nungvertreten,dassdiegewählteVariantedieambesten

geeignetedarstellt.

 

 

2

Nr. Thema Inhalte/Aussagen

 

3b FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WiehochwirddieLärmschutz

wandundwarumistsienicht

überallinsgesamtalsüberkra

gendeVariantevorgesehen?

 

HerrKrauseundHerrScharlibbeerläuterndieHöheder

vonderzeitigenBerechnungenerforderlichwerdenden

Schallschirmevon3,8manderLKWLieferzoneabfallend

nachSüdwestenauf3,2m.Dannfolgtentlangdersüd

westlichenPlangebietsseitemiteinerHöhevon2,75m

eineüberkragendeLösung,umdieoptischwirksameHö

hederWandzureduzieren.

DieHöhederSchallschirmewirderforderlichaufgrund

deshohenSchutzanspruchesderbenachbartenWohnbe

bauunggegenüberdemzuerwartendenLärm.

Eine BauweisemitÜberkragungenistimBereichderLKW

Anlieferzone,alsonachNordwestenzudenReihenhäuser

nichtmöglich,dahiereineausreichendeDurchfahrtshöhe

vonmind.4mfürdieLKWeingehaltenwerdenmuss.

 

3c FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WiewirddieWandausge

bildetundwelchesMaterial

wirdverwendet?

 

HerrKrauseteiltmit,dassdiesnochnichtabschließend

geklärtist.

DieWandsollbegrüntwerden,sodasssiesichvonaußen

möglichstgutindasUmfeldeinfügt.DabeiwerdenBäu

me,SträucherundKletterpflanzenverwendet.

Eswirderläutert,dassdieWandnichtanderGrund

stücksgrenzeplatziertwird,sonderndavonineinemAb

standvon3,0mzudenReihenhäusernzurückgesetzt,so

dassdiebaulicheAnlagenichtdieNachbargrundstücke

direktbetreffenwird.

DiePflegederGrünstreifenobliegtdemVorhabenträger.

 

3d FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WarumwirddieAnlieferungs

zonenichtdirekt

parallelzurStettinerStraße

angeordnet?

 

HerrKrauseteiltmit,dassbeiderangesprochenenVari

antedasrascheRäumendesöffentlichenVerkehrsraums

deutlichschwerersei,insbesonderebeimVerlassender

FlächeseienRangierbewegungennotwendig,umwieder

inRichtungHanseringüberdieStettinerStraßedas

Grundstückzufahren.

ZudemmüsstenimRaumkonzeptdieEingängeanteilwei

seungünstigeStellenverlegtwerden.Jetztsinddieinne

renFunktionsflächensoangeordnet,dassdieEingänge

zumHanseringundzurStettinerStraßeangeordnetwer

denkönnen.

HerrKrausesagtdennocheineerneute Prüfunghinsicht

licheinerLieferzoneanderStettinerStraßezu.

 

 

3

Nr. Thema Inhalte/Aussagen

 

3e FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WiewirddasVorhabenvonden

HandelstreibendenamHanse

ringbewertet?

 

FrauWeinertführtaus,dasssieebensowiediemeisten

GeschäftskollegeneinenLebensmittelfrischemarkthier

sehrpositivsehen,daesderzeitindemUmfeldaneinem

entsprechendenAngebotmangelt.Eswirdhierdurcher

hofft,dasseineBelebungauchdenGeschäftenamHan

seringzugutekommenwird.

 

3f FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WokommtdieKühlanlage/

Lüftunghin?

 

HerrKrauseerläutert,dasssieaufdemDachineiner

(auchentwässerungstechnischerforderlichen)Senkege

plantist,sodasssiezumeinenvondenWohnnutzungen

(Reihenhäusern)abgerücktundzumanderennichtander

höchstenStelleplatziertseinwird.

 

3g FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

WiesiehtderZeitplanzurUm

setzungaus?

 

HerrKrauseführtaus,dassbeieinemreibungslosenPla

nungsverlaufgeplantist,denAbrissderGebäudeim

Herbstvorzunehmenund beimildemWitterungsverlauf

imWinter eineFertigstellungbiszumFrühjahr/Früh

sommer2012angestrebtwird.

 

3h FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

EswerdenBefürchtungenge

äußert,dassdieAnregungen

derBürger„abgewimmelt“und

nichtberücksichtigtwerden.

 

HerrWeberundHerrKrausestellenklar,dassdiesnicht

derFallsei.

DieAnwesendenwerdendaraufhingewiesen,dassdie

PlanungverschiedeneVariantendurchlaufenhatund

optimiertwurde.ZusammenmitdenRückmeldungender

FachplaneristdabeidievorgestellteVarianteentstanden.

NichtsdestotrotzwerdendieAnregungenaufgenommen

undebensowiedieimweiterenVerfahrennocheinge

hendenbewertetundindiePlanungsowieindenAbwä

gungsprozesseingestellt.

 

3i FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

SinddieEigentumsverhältnisse

geklärt?

 

HerrKrauseteiltmit,dassderVorhabenträgerzu100%

ZugriffaufdieFlächenhatundbereitsEigentümerder

ehem.Sparkasseist.

 

3j FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

Wasistmitdenbenachbarten

Flächennebendemhiervorge

stelltenVorhabenvorgesehen?

 

HerWeberteiltmit,dassdieseFlächennichtGegenstand

derhierzurRedestehendenPlanungsind.

KonkretePlanungenfürdasbenachbarteGebietliegen

jedochnochnichtvor.

 

 

4

Nr. Thema Inhalte/Aussagen

 

3k FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

EinAnliegerfragt,obeinBe

weissicherungsverfahrenmög

lichsei?.

 

HerrKrauseteiltmit,dassdiesaufGrundlageeinerge

sondertenAbstimmungaußerhalbdesBPlanVerfahrens

durchgeführtwerdenkann.

 

3l FrageoderThemavonBürge

rinnen/Bürger:

VonmehrerenAnwesenden

wirdderBaueinesFrischemark

tesbegrüßt.

 

DiepositiveRückmeldungwirdzurKenntnisgenommen.

 

4 EndederVeranstaltung HerrWeberbedanktsichbeiallenTeilnehmendenfürdie

regeTeilnahmeanderVeranstaltungundwünschteinen

gutenHeimweg.

 

Gefertigt:

Aukrug/Itzehoe,d.16.05.2011

PeterScharlibbe/ReinhardPollok

 

 

Bauausschuss der Hansestadt Lübeck 

TOP … der Tagesordnung vom … 

Protokoll – Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung 

 

Bebauungsplan 32.06.00 Bertlingstraße / Strandbahnhof 

Lübeck - Travemünde 

 

 

Öffentlichkeitsveranstaltung im Rahmen der  frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gem. 

§ 3 (1) BauGB am 10.05.2011 in der Stadtschule Travemünde, Kirchenstraße 3-5, 23570

Lübeck/ Travemünde in der Zeit von 19:00 bis 20.15 Uhr.

Teilnehmer: 

Frau Schröder  Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung

Herr Eckardt  Hansestadt Lübeck, Bereich Verkehr

Frau Drochner  Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung

Frau Ley  Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung

Sowie ca. 100 Bürgerinnen und Bürger

1 Begrüßung 

Frau Schröder begrüßt die Anwesenden, stellt die Teilnehmer vor und erläutert die Ver-

anstaltung.  

2 Präsentation 

Anschließend werden anhand einer PowerPoint-Präsentation das Vorhaben und der

Bebauungsplan-Entwurf vorgestellt:  

Frau Schröder erläutert die geplanten Entwicklungen im gesamten Stadtteil Travemünde

und die aktuelle politische Beschlusslage zur verkehrlichen Neuordnung.  

Frau Ley äußert sich zum Bebauungsplanverfahren und zu den Inhalten des Bebau-

ungsplanentwurfes.

Herr Eckardt erklärt die Inhalte des Straßenbauentwurfes und der geplanten verkehrli-

chen Neuordnung. 

3  Anregungen / Fragen der Öffentlichkeit 

Es folgen Äußerungen und Erörterungen von den anwesenden Bürgerinnen und Bür-

gern:

 

  Anregungen / Fragen Öffentlichkeit  Stellungnahme  

3.1   Wie soll das Baufeld gegenüber dem 

Strandbahnhof genutzt werden, bleiben

die vorhandenen Villen erhalten? Wie ist

der Sachstand des geplanten Bauvorha-

bens des Columbia-Hotels? Die Hotel-

betreiber haben einen Großteil der Be-

standsflächen der Villenbebauung aufge-

kauft. 

 

Die Hansestadt Lübeck weist hier lediglich

ein Baufeld aus, mit einer maximalen

Ausnutzungsmöglichkeit von 60% der

Grundstücksfläche sowie einer Geschos-

sigkeit von II-III Geschossen und schafft

damit Planungsrecht. Ob und in welcher

Form dieses Baurecht ausgenutzt wird,

hängt vom Grundstückseigentümer bzw.

Investor ab. 

3.2    Was bedeutet die quer durch das Baufeld 

laufende Linie? 

Es handelt sich um eine sog. Knödellinie,

die die unterschiedlichen Lärmpegelberei-

che abtrennt. Im Lärmgutachten wurde

ermittelt, dass die Fassaden der künftig

zulässigen Gebäude in unterschiedlicher

 

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung    Bebauungsplan 32.06.00 Bertlingstraße / Strandbahnhof 

   2

 

 

Ausprägung gegen Lärmbelastungen aus

dem Straßenverkehr geschützt werden

sollten. 

Außerdem ist innerhalb des Geltungsbe-

reiches des Bebauungsplanes die 3,5 m

Höhenlinie eingezeichnet, um aufzuzeigen

in welchen Bereichen besondere Vorkeh-

rungen zum Hochwasserschutz nötig sind.

3.3   Hat das „Columbia“ Vorrechte zur Reali-

sierung einer Bebauung gegenüber dem

Strandbahnhof und wird dadurch eine

andere Form einer Bebauung verhindert. 

 

Das „Columbia“ hat mit dem Bereich Lie-

genschaften Verhandlungen zum Erwerb

des städtischen Grundstücksanteils ge-

führt. Ob der Anhandgabe-Vertrag noch

besteht und welche Inhalte der Vertrag

hat, ist dem Bereich Stadtplanung nicht

bekannt. Zuständig für die Verkaufsver-

handlungen ist der Bereich Liegenschaf-

ten. Es wird ein Angebotsbebauungsplan

aufgestellt, der allgemeines Baurecht

schafft. Eine Bindung an einen Investor

besteht bauplanungsrechtlich nicht. 

3.4   Die Planungen ziehen sich schon lange 

hin, ohne dass eine Bebauung erfolgt ist.

Was hat sich gegenüber den bisherigen

Planungen mit Ausnahme auf den Ver-

zicht der Verlängerung der Paul-Brümmer-

Straße geändert und wie lange wird die

Bauzeit betragen?  

 

Es konnten bisher keine Maßnahmen um-

gesetzt werden, da verschiedene Abhän-

gigkeiten mit der geplanten Bebauung

bestehen, so müssen Leitungen aus dem

Baufeld in die künftige Straßenführung

verlegt werden. Es ist derzeit noch nicht

absehbar, wann mit den Baumaßnahmen

zur verkehrlichen Infrastruktur begonnen

werden kann. 

3.5   Ist die Finanzierung gesichert?  Die Kosten für die Baumaßnahmen sind 

im Investitionsprogramm der HL enthalten

und sind für den Hauhalt ab 2012 bis

2014/ 15 geordnet. 

3.6   Die Umnutzung der Bertlingstraße zu ei-

ner Fußgängerzone wird begrüßt, jedoch

wird der geplante ZOB-Umbau an dieser

Stelle als zu groß angesehen. Es sollten

zum einen kleinere Busse eingesetzt wer-

den, um den Platzbedarf zu reduzieren,

zum anderen sollte der ZOB besser am

Hafenbahnhof angeordnet werden. 

 

Die Berücksichtigung der Anregung wird

im weiteren Verfahren geprüft. 

 

3.7   Wurden bezüglich der negativen Auswir-

kungen der Verlegung der Straße direkt

an das A-Rosa-Hotel Gespräche mit dem

Hotelbetreiber geführt? 

 

Dem Hotelbetreiber ist die geplante Stra-

ßenführung bekannt. Es wurden in der

Vergangenheit diesbezügliche Gespräche

geführt. 

3.8   Wie soll der Verkehr bei einem Rückbau 

der Außenallee ohne die Verlängerung

der Paul-Brümmer-Straße geführt wer-

den? 

 

Über ein Verkehrsleitsystem sollen die

Autofahrer bereits beim Einfahren über die

B 75 zum gewünschten Ziel entweder

Richtung Gneversdorfer Weg oder Moor-

redder geleitet werden. Die Außenallee

bleibt bestehen, soll aber nur noch einge-

schränkt vom MIV genutzt werden. Sollte

sich zeigen, dass eine Beruhigung des

Zentralen Kurgebietes nicht erreicht wird,

muss verkehrlich nachgebessert werden.

 

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung    Bebauungsplan 32.06.00 Bertlingstraße / Strandbahnhof 

   3

 

 

3.9   Eine Weiterleitung des Verkehrs in Rich-

tung Baggersand erscheint wenig sinnvoll,

da der Baggersand ebenfalls bebaut wer-

den soll. Es müssen zusätzliche Stell-

plätze vorgesehen werden. 

 

Für wegfallende Stellplätze auf dem Bag-

gersand muss Ersatz geschaffen werden.

Das ist jedoch nicht das Thema der heuti-

gen Informationsveranstaltung. Es soll in

Kürze ein Stadtteilentwicklungskonzept für

ganz Travemünde in den politischen Gre-

mien beraten werden. Das Konzept be-

fasst sich u. a. mit der Verkehrsführung in

Travemünde. 

3.10    Es werde nur ein Fokus auf die überörtli-

chen an- und abfließenden Verkehre ge-

legt. Die Führung des innerstädtischen

Verkehrs durch die Bewohner Travemün-

des wird vernachlässigt. Die künftige Ver-

kehrsführung kann den Bedürfnissen der

Anwohner nur gerecht werden, wenn die

Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße

realisiert wird. 

 

Die Außenallee steht dem Anliegerverkehr

weiterhin zur Verfügung. Anwohner bzw.

Ortskundige können diese Verbindung

auch in Zukunft nutzen. 

 

3.11    Die Außenallee würde den Landschafts-

park bestehend aus dem Leuchtenfeld,

der Narzissenwiese und dem Kalvarien-

berg durchscheiden. Hier sollte möglichst

kein Verkehr geführt werden. 

 

Die Berücksichtigung der Anregung wird

im weiteren Verfahren geprüft.  

 

3.12    Was bedeutet die eingetragene Höhenli-

nie in Bezug auf den Hochwasserschutz? 

Im Bebauungsplanentwurf ist die 3,5 m

Höhenlinie eingetragen. Für Bauwerke

und Gebäude unterhalb der Höhe von

3,5 m sind besondere Vorkehrungen zum

Hochwasserschutz zu treffen. Beispiels-

weise müssen die Gebäude einen höhe-

ren Sockel aufweisen, um eine Höhe des

Erdgeschossfußbodens über 3,5 m zu

erreichen. 

3.13    Die Aufgabe der Außenallee im Bereich 

der Eselswiese ist nicht möglich, da sich

hier ein Parkplatz des Columbia-Hotels

befindet. 

 

Es handelt sich um einen provisorischen

Stellplatz für das Columbia-Hotel. Die Flä-

che befindet sich im Eigentum der HL. 

 

3.14    Wie sind die Eigentumsverhältnisse des 

Hotels Seestern, hat die „Columbia“ die

Flächen gekauft? 

 

Es handelt sich hierbei um Flächen im

Privateigentum, auf die die HL nur bau-

leitplanerisch Einfluss hat.  

3.15    Müssen die Anlieger Erschließungsbei-

träge zahlen.  

Ob und in welcher Höhe Erschließungs-

beiträge zu zahlen sind, kann zum derzei-

tigen Planungsstand noch nicht abschlie-

ßend beantwortet werden. 

3.16    Die Fußgängerzone Bertlingstraße wird 

zweimal durch Fahrbeziehungen unter-

brochen. Wie soll das geregelt werden? 

 

Im Rahmen der Erstellung des verkehrli-

chen Entwurfs ist in Abstimmung mit der

Verkehrsbehörde zu klären, ob der Fuß-

gänger- oder der PKW-Verkehr vorrangig

geführt wird. Der Bebauungsplan trifft da-

zu keine Aussagen. 

3.17    Ist zur Führung des Individualverkehrs die 

Flächeninanspruchnahme durch den Krei-

sverkehr erforderlich? 

 

Nach dem Beschluss zum Masterplan

wurde die Kreisverkehrslösung überprüft,

mit dem Ergebnis, dass eine Kurvenlö-

sung aufgrund der erforderlichen Radien

keine Verbesserung darstellen würde.

 

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung    Bebauungsplan 32.06.00 Bertlingstraße / Strandbahnhof 

   4

 

 

3.18    Wie breit ist der Fahrweg zwischen dem 

A-Rosa-Hotel und der Eselswiese. 

Die Fahrbahn ist mit einer Breite von

6,5 m geplant, damit sich zwei Busse be-

gegnen können. 

3.19    Wie ist der Zeitplan zur Realisierung der 

Baumaßnahmen. 

Die Öffentlichkeitsbeteiligung bezieht sich

auf die Schaffung von Planungsrecht.

Zum Zeitpunkt der Realisierung der Bau-

maßnahmen kann nur gesagt werden,

dass ein Baubeginn nach Rechtskraft des

B-Planes voraussichtlich ab 2012 möglich

wäre und dass der Bauablauf ent-

sprechend der gezeigten Folie ablaufen

soll und insgesamt drei bis vier Jahre in

Anspruch nehmen wird. 

3.20    Die Baumaßnahmen werden befürwortet, 

wichtig für die Anlieger sind verlässliche

Zeitangaben zu Zeitpunkt und Zeitraum

der Bebauung. 

 

Eine zügige Umsetzung der Maßnahmen

ist wünschenswert, leider aber aufgrund

der angespannten Haushaltslage nicht

immer möglich. 

3.21    Herr Pluschkell setzt sich für eine schnelle 

Umsetzung ein. 

(siehe 3.20) 

 

3.22    Herr Howe bemängelt, dass keine Alter-

nativen zu den geplanten Baumaßnah-

men vorgestellt werden und dass keine

Informationen zu Ausgleichsflächen und

Bepflanzungen vorliegen. 

 

Der Bebauungsplanentwurf wird im weite-

ren Verfahren konkretisiert. Im Rahmen

der Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß

§ 3 (2) BauGB, der ein Beschluss durch

den Bauausschuss vorangeht, gibt es

weitere Möglichkeiten zur Stellungnahme.

Zu diesem Zeitpunkt sind auch sämtliche

Maßnahmen zum Schutz von Boden, Na-

tur und Landschaft festgelegt. 

3.23    Es wird angeregt, den ZOB künftig am 

Hafenbahnhof vorzusehen, um im Bereich

des Strandbahnhofes den hierfür notwen-

digen Flächenverbrauch zu reduzieren. 

 

Die Berücksichtigung der Anregung wird

im weiteren Verfahren geprüft.

(siehe 3.6) 

 

3.24    Es wird zwar ein Neubau der verkehrli-

chen Infrastruktur vorgenommen, die be-

stehenden Gebäude werden jedoch zu

Ruinen. 

 

Es handelt sich bei dem Baufeld nur zum

Teil um städtisches Eigentum, welches

schnellstmöglich einer neuen Nutzung zu

geführt werden soll. Die restlichen Flä-

chenanteile sind in Privatbesitz, hier

schafft die Stadt Planungsrecht. Wann

dieses ausgenutzt wird, kann nicht durch

die Stadt bestimmt werden. Es gab Über-

legungen des „Columbia“ hier ein Gäste-

haus mit Tiefgarage als Ersatz für den

provisorischen Stellplatz im Brüggmann-

garten und andere Nutzungen aus „einer

Hand“ zu realisieren. Wie die weitere Ent-

wicklung verläuft, ist noch offen. 

3.25    Wie ist die Verkehrsführung von der Stra-

ße Godewind in die Kaiserallee vor-

gesehen, wenn die Bertlingstraße zur

Fußgängerzone wird. 

 

Der Verkehr wird über den verlängerten

Godewind, den Kreisverkehr, die neue

Straße am A-Rosa-Hotel und die Straße

Am Kurhaus geführt. Der Fahrweg verlän-

gert sich damit um etwa 200 m. 

3.26    Es wird angeregt die Maßnahmen mög-

lichst schnell umzusetzen. Dies befür-

worten nicht alle Anwesenden. 

 

Die Anregung wird zur Kenntnis genom-

men.

(siehe 3.20 / 3.21)

 

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung    Bebauungsplan 32.06.00 Bertlingstraße / Strandbahnhof 

   5

 

 

3.27    Wie groß darf die Bebauung werden und 

mit welchen Gebäudehöhen ist zu rech-

nen. 

 

Die Bebauung darf maximal 60% der

Grundstücksflächen betragen und eine

Höhe von 2-3 Geschossen aufweisen. Der

Realisierung der Gebäude soll ein Wett-

bewerb vorangehen. 

4  Ende der Veranstaltung 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen kommen, bedankt sich Frau Schröder für die

Teilnahme und weist die Anwesenden darauf hin, dass die Pläne noch bis zum

20.05.2011 im Foyer des Fachbereiches Planen und Bauen eingesehen werden können

und ins Internet gestellt sind. Es besteht die Möglichkeit, schriftlich Stellungnahmen zur

Planung abzugeben. 

Ende der Veranstaltung ist etwa 20.15 Uhr.