Auszug - Importierte Niederschrift  

Ausschuss für Soziales
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Soziales Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.02.2009 Status: öffentlich
Zeit: Anlass: Sitzung
 
Beschluss


Niederschrift 

Nr. 6/2008 - 2013 

über die Sitzung des Ausschusses für Soziales 

am Dienstag, 03.02.2009

im Verwaltungszentrum Mühlentor, Haus Trave, Großes Sitzungszimmer, 

Kronsforder Allee 2 – 6 

Beginn der Sitzung:       16:05  Uhr

Anwesend:   Stimmberechtigte Ausschussmitglieder   

  

Frau Jansen                          - Vorsitzende - 

Herr Böhning 

Herr Drozella                        

Herr Hoffmann

Herr Kaminski                    

Frau Kaske

Herr Klinkel                                                        

Herr Köpsell

Frau Lutz

Frau Menorca                     

Frau Römer  

Herr Schulz   

Frau Siebdrat                        

Herr Stabe  

Herr Truskawa                       

 

 

           

 

 

 

Es fehlt:  Niemand   

     

Ferner sind anwesend:     

  Vom Fachbereich 2 

Herr Senator Halbedel          - bis 18.15 Uhr/TOP 10.4 

 

  Herr Dr. Hamschmidt

Frau Lange                            

Herr Lippe

Frau Memler

Frau Roggensack

Frau Scheibner

Frau Scharrenberg

Herr Schröder

Herr Schultz

Herr Stachowske

Herr Wulf

Frau Nimz  

 

- Protokollführerin – 

     

     

  Vom Seniorenbeirat    

  Frau Thalmann

Herr Dörnbrack  

 

  Von der ARGE 

Frau Borso  

 

  Herr Dusch

Vom FB 4

Frau Kramm

Herr Jürgensen

Vom FB 5

Frau Schlonski 

 

 

  Vom Frauenbüro   

  Frau Sasse  - bis 18.26 Uhr/Top 11.2

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 2 

 

   

Die Vorsitzende eröffnet die 6. Sitzung des Ausschusses für Soziales in der Wahlperiode 

2008 – 2013 und begrüßt die Mitglieder dieses Ausschusses, Vertreterinnen und Vertreter der 

Verwaltung, Mitglieder des Seniorenbeirates, Auszubildende und Anwärter der Hansestadt Lübeck, 

die Presse, anwesende Mitglieder der Bürgerschaft und die Öffentlichkeit. 

Weiterhin begrüßt sie Frau Ossege als Mitglied des SprecherInnenkreises für Menschen mit 

Behinderungen.

Außerdem begrüßt sie Frau Kramm und Herrn Jürgensen aus dem Fachbereich 4, die für Fragen 

zum Bericht „Bildungsfonds zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Lübeck“ zur 

Verfügung stehen sowie Frau Schlonski aus dem Fachbereich 5, die für Fragen zu den Berichten  

Folgebericht „Förderprogramm Modellvorhaben Soziale Stadt“ sowie „1. Fortschreibung des 

Integrierten Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Lübeck Buntekuh“ als Ansprechpartnerin zur 

Verfügung steht.

Weiterhin gratuliert die Vorsitzende Herrn Klinkel zu seiner Feststellung als Bürgerschaftsmitglied  

und zu seiner einstimmigen Wiederwahl in den Ausschuss für Soziales. 

 

 

I.  Öffentlicher Teil  

TOP 1 - Verpflichtung der Ausschussmitglieder, die nicht der Bürgerschaft 

 

              angehören:  

   

  Die Vorsitzende teilt mit, dass alle anwesenden Ausschussmitglieder bereits verpflichtet worden 

sind und weitere Verpflichtungen daher entfallen. 

          

                  Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

 

 

 

  TOP 2 - Feststellung der Beschlussfähigkeit:   

 

Die Vorsitzende stellt die Beschlussfähigkeit des Ausschusses fest. 

  

                  Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 3 

 

 

  TOP 3 - Feststellung der Tagesordnung:  

  Die Vorsitzende erklärt, dass, wie bereits mitgeteilt, eine gemeinsame Beratung der 

Tagesordnungspunkte 6.4 und 8.1 vorgesehen ist und bittet den Ausschuss hierzu um 

Zustimmung. 

                  Der Ausschuss ist einverstanden 

Weiter führt sie aus, dass zum Tagesordnungspunkt 6.4 vor Sitzungsbeginn ein Antrag von Herrn 

Klinkel umverteilt wurde.

Sie erläutert weiter, dass, wie bereits mitgeteilt, eine gemeinsame Beratung der 

Tagesordnungspunkte 8.2 und 8.3. vorgesehen ist und bittet den Ausschuss hierzu um 

Zustimmung. 

                  Der Ausschuss ist einverstanden

                 

Die Vorsitzende schlägt vor, den Tagesordnungspunkt 6.5 „Bildungsfonds zur Förderung von 

Kindern und Jugendlichen“ und den Tagesordnungspunkt 11.1 „ Sonderfonds für bedürftige 

Kinder“ gemeinsam zu beraten und bittet den Ausschuss hierzu um Zustimmung. 

 

 

                  Der Ausschuss ist einverstanden 

 

  

  Die Vorsitzende stellt die Tagesordnung fest.  

 

                         

                

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

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  Die Tagesordnung lautet wie folgt: 

 

I.  Öffentlicher Teil  Beratungsergebnis  

 

    Kenntnis  Empfehlung  Beschluss  Vertagung 

1.  Verpflichtung der Ausschussmitglieder, die nicht 

der Bürgerschaft angehören 

       

 

2.  Feststellung der Beschlussfähigkeit  x       

3.  Feststellung der Tagesordnung  x       

4.   Feststellung der Niederschrift Nr. 5 über   

die Sitzung des Ausschusses für Soziales am   

02.12.2008  

 

x       

 

5.  Mitteilungen der Vorsitzenden  x       

6.  Berichte          

6.1 a  

 

 

Umsetzung Hartz IV – ständiger

Sachstandsbericht 

 

- Mündlicher Bericht durch die Geschäftsführung der ARGE.   

 

x       

 

6.1 b   Mitteilung aus der Trägerversammlung der

Lübecker ARGE 

- Mündlicher Bericht. 

 

x       

 

6.2  Folgebericht Förderprogramm Modellvorhaben 

"Soziale Stadt"  

x       

 

6.3  1. Fortschreibung des Integrierten 

Entwicklungskonzepts Soziale Stadt Lübeck  

Buntekuh  

 

x       

 

6.4  Einführung eines Sozialtickets in der Hansestadt 

Lübeck für bedürftige Personen 

x         x 

Antrag AM Klinkel  

 

 

6.5  Bildungsfonds zur Förderung von Kindern und 

Jugendlichen in Lübeck  

x       

 

7.  Vorlagen          

7.1  Wirtschaftsplan 2009 der städtischen 

SeniorInneneinrichtungen  

  x     

 

7.2  Entwurf des Produkthaushaltes 2009 für den 

Fachbereich Wirtschaft und Soziales 

  x     

 

7.3  Vermögenshaushalt 2009 und 

Investitionsprogramm 2008-2012 

  x     

 

8.  Überweisungsaufträge aus der Bürgerschaft          

8.1  Einführung eines Sozialticket für den öffentlichen 

Nahverkehr (ÖPNV) 

Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom

25.09.2008, TOP 4.15, Drs. 270 – 

Antrag DIE LINKE  

 

Siehe hierzu  

TOP 6.4 

   

 

8.2  Koordinierungsstelle Ehrenamt  

Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom

27. 11. 2008, TOP 4.27, Drs. 347 – 

Antrag BfL-Fraktion -  

 

      x 

 

8.3  Koordinierungsstelle Ehrenamt  

Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom

27. 11. 2008, TOP 4.27, Drs. 467 – 

Antrag CDU-Fraktion  

 

    x

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 5 

 

 

I.  Öffentlicher Teil  Beratungsergebnis  

 

           

    Kenntnis  Empfehlung  Beschluss  Vertagung 

9.  Mitteilungen aus dem Fachbereich 2          

9.1  Aufstellung nicht erledigter Tagesordnungspunkte   x       

10.   Anfragen          

10.1  Übernahme von Kosten für Verhütungsmittel -  

Beantwortung einer Anfrage der Vorsitzenden. 

x       

 

10.2  Gesetz zur Neuausrichtung 

arbeitsmarktpolitischer Instrumente 

- Beantwortung einer Anfrage der Vorsitzenden. 

 

x       

 

10.3  Lübeck-Pass 

- Mündliche Beantwortung einer Anfrage von AM Kaske. 

x       

 

10.4  Anfrage  zur Situation von Menschen mit HIV in 

Lübeck             

- Mündliche Beantwortung einer Anfrage von AM Hoffmann  

 

x       

 

10.5  Einsatz von Pflegeassistenten in der Betreuung 

von Demenzkranken 

- Mündliche Beantwortung einer Anfrage von AM Hoffmann 

 

x       

 

  Ältere Migranten – Situation älterer Menschen mit

Migrationshintergrund  

       

 

11.  Anträge der Ausschussmitglieder          

11.1  Sonderfond für bedürftige Kinder .  zurückgezogen     

11.2  Unterstützung der Antragstellung auf GEZ-

Befreiung – Vollstreckung von GEZ-Forderungen 

    x   

 

12 .  Verschiedenes          

 

 

 

TOP 4 - Feststellung der Niederschrift  

  

  Die Vorsitzende teilt mit, dass zur Niederschrift Nr. 5 über die Sitzung des Ausschusses für 

Soziales am 02.12.2008 weder schriftliche noch mündliche Einwendungen eingegangen sind und 

fragt, ob es Einwände gibt. 

  

  Es erfolgen keine Einwände.

 

    Die Niederschrift ist damit  festgestellt

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 6 

 

 

  TOP 5 - Mitteilungen der Ausschussvorsitzenden  

5.1  Faschings- und Frühlingsfeste in den Alten- und Pflegeheimen 

Die Vorsitzende teilt mit, dass den Ausschussmitgliedern vor Sitzungsbeginn eine Terminübersicht 

mit den Faschings- und Frühlingsfesten in den Alten- und Pflegeheimen umverteilt wurde.  

          Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

  

   

5.2   Informationen zur nächsten Sitzung

Die Vorsitzende teilt mit, dass den Ausschussmitgliedern vor Sitzungsbeginn eine Information zu 

den Abgabefristen für die kommende Sitzung umverteilt wurde.  

    

      Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

5.3   Sitzung bei Novi-Life

Die Vorsitzende erläutert, dass in einer der letzten Sitzungen beraten wurde, mit dem Ausschuss 

in den Räumlichkeiten von Novi-Life zu tagen. Da nach Prüfung durch die Verwaltung festgestellt 

wurde, dass die Räumlichkeiten vor Ort nicht geeignet sind, um dort eine Sitzung durchzuführen, 

schlägt sie vor, Herrn Ingo Sonntag, den Geschäftsführer der Einrichtung, in eine der nächsten 

Sitzungen einzuladen, um über die Arbeit bei Novi-Life zu berichten und bittet den Ausschuss 

hierzu um Zustimmung.  

                Der Ausschuss ist einverstanden  

 

5.4         Ehrenamt Forum

Die Vorsitzende teilt mit, dass den Ausschussmitgliedern vor Sitzungsbeginn ein Flyer zum 

Ehrenamt Forum Schleswig-Holstein umverteilt wurde. 

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

 

  

  TOP 6 – Berichte:

 

 

6.1 a  Umsetzung Hartz IV

  (Mündlicher Bericht durch die Geschäftsführung der ARGE) 

Die Vorsitzende teilt mit, dass vor Sitzungsbeginn schriftliche Ausführungen der ARGE umverteilt 

wurden. (Die Ausführungen sind der Niederschrift als Anlage 1 beigefügt). 

Frau Borso und Herr Dusch berichten. 

Eine Frage von Frau Römer bzgl. der Gewährung von Mehrbedarfen wird von Frau Borso 

beantwortet.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 7 

 

Eine Frage von Herrn Drozella bzgl. des Zeitaufwands der MitarbeiterInnen der ARGE für die 

Abarbeitung der Anträge auf Weihnachtsbeihilfe wird von Frau Borso beantwortet .  Es spricht dazu 

die Vorsitzende.

Herr Schulz fragt, ob die im Bericht der ARGE aufgeführte Kürzung der Haushaltsmittel um  

10 % eine Streichung von Maßnahmen bedeutet. Dies wird von Herrn Dusch bejaht. 

Herr Hoffmann möchte wissen, welche Kosten durch das Call-Center in Neumünster verursacht 

werden und wie viele MitarbeiterInnen in welchen Beschäftigungsverhältnissen dort tätig sind. Herr 

Dusch teilt mit, dass diese Frage von ihm nicht zu beantworten ist, da das Call-Center durch die 

Bundesagentur betrieben wird. 

Die Frage von Herrn Böhning, ob die ARGE Lübeck durch das Call-Center finanziell belastet ist, 

wird von Herrn Dusch bejaht.

Es erfolgt eine Diskussion zum Thema Digitales Fernsehen zwischen Frau Lutz, Frau Borso und 

Herrn Köpsell mit dem Ergebnis, dass es hierzu noch keine Überlegungen zur Kostenübernahme 

für Hartz-IV-EmpfängerInnen gibt und es hier einer bundeseinheitlichen Regelung bedarf. 

Herr Truskawa kommentiert die Diskussion und stellt eine Frage zu den der ARGE Lübeck zur 

Verfügung gestellten 7 Planstellen. 

Herr Dusch teilt hierzu mit, dass es sich um zusätzliche Stellen handelt.  

Frau Borso erläutert die neuen Betreuungsschlüssel und Herr Dusch teilt mit, dass die Höhe des 

Personals durch die Bundesagentur in Nürnberg bzw. in Berlin bestimmt wird. 

Herr Klinkel erläutert, dass er weiterhin für eine Kommunalisierung der ARGE plädiert. 

Zur vorangegangenen Diskussion sprechen Frau Menorca und Herrn Böhning. 

 

Der Ausschuss nimmt den

mündlichen Bericht zur Kenntnis  

 

Anmerkung außerhalb der Niederschrift zu TOP 6.1a

 

 

Die Mündliche Anfrage von Herrn Hoffmann, welche Kosten durch das Call-Center in Neumünster 

verursacht werden, wird im Nachtrag zur Sitzung am 03.02.2009 durch die Geschäftsführung der 

ARGE Lübeck wie folgt beantwortet: 

Der kommunale Anteil für das Jahr 2009 liegt bei 69.426 Euro .

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 8 

 

 

6.1 b  Mitteilungen aus der Trägerversammlung der Lübecker ARGE  

Herr Senator Halbedel teilt mit, dass die letzte Sitzung der Trägerversammlung am 15.12.2008 

stattgefunden hat.

Zum Thema Neuorganisation der ARGEn teilt Herr Senator Halbedel mit, dass es widersprüchliche 

Mitteilungen hierzu gibt. Es gibt in den Ländern noch keine Übereinstimmung. Die CDU regierten 

Länder plädieren für eine Kommunalisierung, die SPD regierten Ländern befürworten dies nicht. 

Es soll hierzu einen Gesetzentwurf geben, der von den Herren Rüttgers und Beck abgestimmt 

werden soll, danach wird es eine Abstimmung mit den CDU bzw. SPD regierten Ländern geben 

und im Anschluss daran eine Abstimmung mit der Bundesregierung. Eine klare Linie ist derzeit 

nicht absehbar.

Herr Senator Halbedel erläutert weiter, dass durch die Bürgerschaft beschlossen wurde, einen 

Beirat für die ARGE zu gründen, dies aber hinfällig werden würde, wenn die ARGE eine 

Bundesbehörde werden sollte.

              

                Der Ausschuss nimmt den  

                mündlichen Bericht zur Kenntnis

    

6.2  Folgebericht Modellvorhaben „Soziale Stadt“ 

(Der Bericht wurde versandt und liegt den Ausschussmitgliedern vor.) 

 

Die Vorsitzende begrüßt noch einmal Frau Schlonski und teilt mit, dass der vorliegende Bericht 

vom Bauausschuss zur Kenntnis genommen wurde.

Herr Böhning schlägt vor, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen. 

Eine Frage von Frau Kaske zu Punkt 7. des Berichts, die den Fachbereich 4 betrifft, wird durch 

Frau Kramm beantwortet.

                Der Ausschuss nimmt den 

                Bericht zur Kenntnis  

6.3  1. Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Soziale Stadt   

  Lübeck Buntekuh 

(Der Bericht wurde versandt und liegt den Ausschussmitgliedern vor.) 

 

Die Vorsitzende teilt mit, dass für Fragen zu diesem Bericht ebenfalls Frau Schlonski zur 

Verfügung steht. Weiterhin berichtet sie, dass der Bericht vom Bauausschuss zur Kenntnis 

genommen wurde.

Zum Punkt 7 (Wohnen) des Berichts erfolgt ein kurzer Meinungsaustausch zwischen Frau Kaske 

und Herrn Böhning.

               

                Der Ausschuss nimmt den  

                Bericht zur Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 9 

 

  Unter TOP 3 wurde die gemeinsame Beratung der Tagesordnungspunkte  

  6.4 und 8.1 beschlossen. 

Die Vorsitzende teilt mit, dass zum TOP 6.4 ein Antrag des Herrn Klinkel vorliegt. 

6.4  Einführung eines Sozialtickets in der Hansestadt Lübeck für bedürftige 

  Personen 

(Der Bericht wurde versandt und liegt den Ausschussmitgliedern vor.) 

      

Antrag des AM Klinkel vom 03.02.2009 zu TOP  6.4

Das Ausschussmitglied Herr Klinkel stellt folgenden Antrag: 

Der Sozialausschuss möge beschließen:

1.  Der Sozialausschuss empfiehlt der Bürgerschaft, Sozialtickets für bedürftige Einwohner und 

Einwohnerinnen (Hartz-IV-Empfänger  / - Empfängerinnen  und Sozialhilfeempfänger / - 

empfängerinnen) in der Hansestadt Lübeck einzuführen. 

2.  Der Bürgermeister wird gebeten  

a)  der Bürgerschaft  in der Februarsitzung ein Konzept für die Ausgabe und Finanzierung 

der Sozialtickets vorzulegen und 

b)  sich dafür einzusetzen, dass die ARGE Lübeck sich an deren Finanzierung beteiligt. 

             

8.1  Einführung eines Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) 

  (Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom 25.09.2008, TOP 4.15,  

    Drs. 270 – Antrag DIE LINKE)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates Stadtverkehr Lübeck GmbH  werden aufgefordert, dafür Sorge 

zu tragen, dass in der Hansestadt Lübeck ein Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) 

für bedürftige Personen eingeführt wird und bis zur November-Sitzung der Bürgerschaft ein 

Konzept mit den dafür entstehenden Kosten vorgelegt wird. 

Die Vorsitzende teilt mit, dass dieser Überweisungsauftrag nach Beratung im Ausschuss für 

Soziales erneut in der Bürgerschaft behandelt werden soll. 

              

Herr Klinkel begründet seinen Antrag zu TOP 6.4 und teilt mit, dass er für die Abonnementslösung 

aus dem vorliegenden Bericht plädiert.

Herr Hoffmann teilt mit, dass der Antrag von Herrn Klinkel seine Unterstützung erhält. 

Frau Kaske führt aus, dass dem Antrag nicht zugestimmt wird, da eine Umsetzung für die 

Hansestadt Lübeck nicht finanzierbar ist. Weiterhin erläutert sie, dass im Antrag der Personenkreis 

fehlt, dem Wohngeld gezahlt wird bzw. der mit seinem Einkommen knapp über den 

Sozialhilfegrenzen liegt und auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist, um einen 

Arbeitsplatz zu erreichen.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 10  

 

Herr Klinkel erläutert, dass der Berechtigungskreis sehr niedrig gefasst ist und eine Ausweitung 

auf Wohngeld-Empfängerinnen wünschenswert aber nicht finanzierbar wäre. Er führt weiter aus, 

dass durch die Hansestadt Lübeck günstige Rabatte mit dem Stadtverkehr ausgehandelt werden 

müssen.

Herr Senator Halbedel gibt zu bedenken, dass ein Sozialticket aus dem Haushalt der Hansestadt 

Lübeck gezahlt werden müsste.

Herr Truskawa wirft ein, dass das Sozialticket in Anbetracht des Haushaltsdefizits nicht zulässig 

ist, obwohl er es als Mittel zur gesellschaftlichen Teilhabe am öffentlichen Leben begrüßen würde. 

Weiterhin gibt er Erläuterungen zu Fahrtkostenermäßigungen bzw. Mobilitätshilfen. 

Die Vorsitzende unterstützt die Erläuterungen von Herrn Klinkel und Herrn Hoffmann und regt an, 

auch in Richtung Familien zu denken und ihnen zu ermöglichen, am sozialen Leben teilzuhaben. 

Sie teilt mit, dass der Antrag von Herrn Klinkel unterstützt wird und dankt dem Aufsichtsrat des 

Stadtverkehrs Lübeck für den Bericht.

Herr Böhning führt aus, dass ein Schutzschirm für Mitbürger geschaffen werden muss und sieht 

das Problem der Abgrenzung genauso wie Frau Kaske. Er erläutert weiter, dass besonders aus 

dem Ausschuss für Soziales heraus der Blick auf den Personenkreis der EmpfängerInnen von 

Leistungen nach dem SGB II und dem SGB XII gerichtet werden muss. 

Es erfolgen weitere Erläuterungen von Herrn Klinkel, Herrn Stabe und Herrn Dusch. 

Herr Drozella fragt nach dem entstehenden Verwaltungsaufwand durch die Einführung eines 

Sozialtickets.

Die Vorsitzende verweist in diesem Zusammenhang auf den Punkt 2. des Antrags von Herrn 

Klinkel. 

                  

  

                  Der Ausschuss nimmt den 

                  Bericht zu TOP 6.4 zur Kenntnis

            

 

                Beschluss über den Antrag 

 

 

                des AM Klinkel zu TOP 6.4: 

                Mehrheitliche Annahme bei

                9 Ja- und 6 Nein-Stimmen    

    

Auf Nachfrage der Vorsitzenden stellt der Ausschuss einstimmig fest, dass durch die 

Beschlussfassung zu TOP 6.4 die weitere Beratung des Überweisungsauftrages zu TOP 8.1 

erledigt ist.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 11  

 

Unter TOP 3 wurde die gemeinsame Beratung der Tagesordnungspunkte  

  6.5 und 11.1 beschlossen 

6.5  Bildungsfonds zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Lübeck 

Die Vorsitzende teilt mit, dass der Bericht vor Sitzungsbeginn als Tischvorlage umverteilt wurde 

und begrüßt hierzu noch einmal Frau Kramm und Herrn Jürgensen aus dem Fachbereich 4. 

  

              

              

11.1  Sonderfonds für bedürftige Kinder

  (Antrag des Herrn Klinkel vom 19.01.2009)

Das Ausschussmitglied Herr Klinkel stellt folgenden Antrag: 

Der Sozialausschuss möge beschließen:

Der Bürgermeister wird gebeten, dem Sozialausschuss in der nächsten Sitzung  

ein Konzept vorzulegen für folgende Punkte:

 

-  Die Vergabe der Geldmittel aus dem Sonderfond für bedürftige Kinder  

Bei der Vergabe und Inanspruchnahme  muss dafür gesorgt werden, dass die betroffenen 

Kinder und Jugendliche sich nicht als WohlfahrtsempfängerInnen offenbaren müssen und 

es muss soweit wie möglich auf ein bürokratisches Antragsverfahren verzichtet  werden. 

  

-  Die Information der Lübecker Bevölkerung über den Sonderfond für bedürftige Kinder  

Es soll  aber auch ausreichend über andere Vergünstigungen und Ermäßigungen, die Hartz 

IV- und SozialhilfeempfängerInnen in Anspruch nehmen können, informiert werden.  

Herr Böhning dankt Herrn Professor Arnold und Herrn Lindenau für den vorliegenden Bericht. 

Herr Klinkel schließt sich an und teilt mit, dass er den 1. Punkt seines Antrags zurückzieht. 

Herr Truskawa bedankt sich ebenfalls für den hervorragenden Bericht. 

Herr Stabe reiht sich ein und dankt besonders der Verwaltung. Eine Verständnisfrage zur 

Finanzierung des Bildungsfonds wird von Frau Kramm beantwortet. 

Zur Frage von Herrn Drozella, wie es weitergeht, wenn das Geld aufgebraucht ist, gibt Frau 

Kramm Erläuterungen. Sie führt unter anderem aus, dass eine Absichtserklärung mit den 

Stiftungen und der Hansestadt Lübeck erfolgen soll, mit der die Forderung der Nachhaltigkeit 

unterstützt wird.

Herr Böhning unterstreicht noch einmal, dass der Bildungsfonds ohne Herrn Lindenau nicht 

zustande gekommen wäre.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 12  

 

Fragen der Vorsitzenden zum Antragsverfahren und zum Informationsfluss werden von Herrn 

Jürgensen und Frau Kramm beantwortet.

Die Vorsitzende bittet um einen mittelfristigen Bericht über das weitere Verfahren. 

Frau Kramm teilt hierzu mit, dass eine weitere Berichterstattung bereits vorgesehen ist. 

Frau Kaske erläutert, dass in der letzten Bürgerschaft bereits Anträge zum Thema vorlagen, die 

nicht behandelt werden konnten, da der Bericht dort noch nicht vorlag. Sie befürwortet, dass der 

Fonds jetzt da ist und bedankt sich bei den beteiligten Stiftungen. Frau Kaske weist darauf hin, 

dass es den Fonds bereits vor einem Jahr hätte geben können, wenn der Fachbereich 4 den 

Antrag aus der Septembersitzung 2007 der Bürgerschaft zügig abgearbeitet hätte.  

Herr Klinkel richtet die Bitte an die ARGE, umfangreich über den Fonds zu informieren und deutet 

an, auch den 2. Punkt seines Antrags zurückzuziehen. 

Frau Borso erläutert, dass Info-Material gemeinnütziger Art immer in der ARGE ausgelegt wird. 

Herr Klinkel teilt mit, dass sein Antrag damit erledigt ist und zieht diesen komplett zurück. 

 

                  Der Ausschuss nimmt den

                  Bericht zu TOP 6.5  zur Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 13  

 

 

  TOP 7 - Vorlagen:  

 

 

7.1  Wirtschaftsplan 2009 der städtischen SeniorInneneinrichtungen 

 

Der Bürgermeister beantragt, der Ausschuss für Soziales möge der Bürgerschaft empfehlen, wie 

folgt zu beschließen:  

Für den Wirtschaftsplan 2009 der städtischen SeniorInneneinrichtungen   

werden festgesetzt:           

                                                   2009                             

1.  im Erfolgsplan                                                  €   

  die Erträge auf        22.338.500    

  die Aufwendungen auf      22.430.000    

  die Entnahme aus Rücklagen auf      91.500    

  das Jahresergebnis auf      0   

               

2.  im Vermögensplan           

  die Einnahmen auf        125.000    

  die Ausgaben auf        125.000    

               

3.  der Gesamtbetrag der Kredite für  Investitionen      

  und Investitionsförderungsmaßnahmen auf    0   

               

4.  der Gesamtbetrag der          

  Verpflichtungsermächtigung auf       0   

               

5.  der Höchstbetrag der Kassenkredite auf    2.700.000    

               

6.  die Stellenübersicht 2009 (Anlage 8), mit den Änderungen in Anlage 9,   

  aus der die betriebsnotwendigen Veränderungen hervorgehen.   

 

             

Der Festsetzung des Wirtschaftsplans 2009 der städtischen SeniorInneneinrichtungen im 

Fachbereich 2 Wirtschaft und Soziales für das Geschäftsjahr 2009 wird gemäß Anlagen 1-11  

im Rahmen der Haushaltssatzung 2009

zugestimmt.       

 

 

Hierzu erfolgen keine Wortmeldungen.

 

  Empfehlung zu TOP 7.1 an die 

 

Bürgerschaft: 

  Einstimmige Annahme bei einer

  Enthaltung

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 14  

 

 

 

7.2  Entwurf des Produkthaushaltes 2009 für den Fachbereich Wirtschaft und Soziales 

Der Bürgermeister beantragt, der Ausschuss für Soziales möge der Bürgerschaft empfehlen, wie 

folgt zu beschließen: 

In den Haushaltsplan 2009 der Hansestadt Lübeck werden die Beträge aus dem als Anlage 

beigefügten Entwurf des Produkthaushaltes 2009 (Produktkontrakte 2009 jeweils mit 

Verwaltungshaushaltes 2009). Der Stellenplan 2009 wird zur Kenntnis genommen  

Die Frage von Frau Römer zur Differenz in der Haushaltsstelle 5440 „Ärztliche Beratungsstellen“ 

wird von Frau Memler beantwortet.

Das Ausschussmitglied Frau Lutz stellt folgenden Antrag zu Protokoll: 

Der Ausschuss für Soziales nimmt die Vorlage zu TOP 7.2 zur Kenntnis. Er appelliert dringend an 

die Bürgerschaft, keine Kürzungen im sozialen Bereich vorzunehmen. 

Frau Lutz erläutert den Antrag.

Herr Drozella und Frau Kaske signalisieren ihre Zustimmung zu dem Protokollantrag. 

Frau Kaske möchte wissen, ob es neue Erkenntnisse bezüglich der Pflegeberatungsstelle gibt 

oder ob mit Defiziten zu rechnen ist.

Herr Schlichting erläutert, dass momentan Verhandlungen laufen und zurzeit über die bisherige 

finanzielle Belastung hinaus keine weitere Belastung für die Hansestadt Lübeck besteht. 

Eine weitere Frage von Frau Kaske zu den Aufwendungszuschüssen an die 

Grundstücksgesellschaft Trave für Obdachlosenhäuser wird von Frau Memler beantwortet. 

Herr Senator Halbedel weist auf den Antrag von Frau Lutz hin und fragt, ob es so gemeint ist, die 

Vorlage zur Kenntnis zu nehmen oder ob eine Empfehlung möglich wäre. 

Frau Lutz stellt ihren Protokollantrag erneut in geänderter Fassung: 

Der Ausschuss für Soziales empfiehlt die Vorlage zu TOP 7.2 mit der Maßgabe, dass an die 

Bürgerschaft dringend appelliert wird, keine weiteren Kürzungen im sozialen Bereich 

vorzunehmen.

Die Vorsitzende bittet um Abstimmung des Protokollantrags in geänderter Fassung: 

 

                  Beschluss über den Protokollantrag

 

 

                von AM Lutz in geänderter Fassung: 

                  Einstimmige Annahme 

 

  Empfehlung zu TOP 7.2 an die 

 

Bürgerschaft mit dem dringenden 

Appell, keine weiteren Kürzungen im  

  sozialen Bereich vorzunehmen: 

                Einstimmige Annahme

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 15  

 

7.3  Vermögenshaushalt 2009 und Investitionsprogramm 2008-2012 

Der Bürgermeister beantragt, der Ausschuss für Soziales möge der Bürgerschaft empfehlen, wie 

folgt zu beschließen: 

In den Vermögenshaushalt 2009 und Investitionsprogramm 2008-2012 werden die vom Bereich 

Finanzwirtschaft empfohlenen Maßnahmen und Beträge des Rohentwurfs gemäß Anlage 3 

aufgenommen.

 

  Empfehlung zu TOP 7.3 an die 

 

Bürgerschaft: 

  Einstimmige Annahme bei einer

  Enthaltung 

 

 

TOP 8 - Überweisungsaufträge aus der Bürgerschaft:  

 

8.1  Einführung eines Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) 

  

  Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom 25.09.2008, TOP 4.15,  

  Drs. 270 – Antrag DIE LINKE 

 

Der Antrag wurde vorgezogen und bereits beraten. 

 

 

           

  Unter TOP 3 wurde die gemeinsame Beratung der Tagesordnungspunkte  

  8.2 und 8.3 beschlossen 

8.2  Koordinierungsstelle Ehrenamt 

  Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom 27. 11. 2008, TOP 4.27,  

  Drs. 347 – Antrag BfL-Fraktion

 

 

Der Bürgermeister wird gebeten, eine Koordinationsstelle Ehrenamt im Hinblick auf die maximale 

Aktivierung von auch kleinteiliger ehrenamtlicher Tätigkeit einzurichten, ersatzweise gegebene 

Initiativen bei anderen Trägern systematisch zu unterstützen. Die Koordinationsstelle soll eine 

proaktive Vermittlung von Nachfragen und Angeboten betreiben. Das Ehrenamt soll jedoch nicht 

zum Abbau regulärer, bezahlter Arbeitsplätze führen. Über die unternommenen Aktivitäten möge 

der Bürgerschaft ein Bericht zum April 2009 vorgelegt werden. 

Die Vorsitzende teilt mit, dass der Antrag mit der Maßgabe überwiesen wurde, im Ausschuss für 

Soziales abschließend beraten zu werden.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 16  

 

8.3  Koordinierungsstelle Ehrenamt 

  Überweisungsauftrag aus der Bürgerschaft vom 27. 11. 2008, TOP 4.27,    

  Drs. 467 –  Antrag CDU-Fraktion 

  

 

Der Bürgermeister wird gebeten, bis zur Sitzung der Bürgerschaft im April 2009 einen Überblick 

über bereits bestehende Initiativen (z.B. Freiwilligen Agentur) zur Koordinierung der 

ehrenamtlichen Arbeit in Lübeck zu geben. Gleichzeitig ist über die bisherige Förderung dieser 

Initiativen zu berichten. 

 

Die Vorsitzende teilt mit, dass der Antrag mit der Maßgabe überwiesen wurde, im Ausschuss für 

Soziales abschließend beraten zu werden. 

                     

Herr Truskawa gibt eine kurze Erläuterung zum Antrag zu TOP 8.2 und teilt mit, dass er sich eher 

dem Antrag zu TOP 8.3 anschließen wird, bevor eine neue Stelle geschaffen wird, wie im Antrag 

zu TOP 8.2 beantragt.

Frau Lutz unterstützt die Erläuterungen von Herrn Truskawa. 

Es erfolgen Wortbeiträge von Herrn Böhning und Herrn Truskawa. 

Frau Kaske schlägt vor, den TOP 8.2 zu vertagen, wenn der Antrag zu TOP 8.3 beschlossen wird. 

Der Bericht aus TOP 8.3 sollte abgewartet werden.

Die Vorsitzende fragt, ob der Ausschuss mit der Vertagung zu TOP 8.2 einverstanden ist. 

 

                    Beschluss über den

 

  

                  Vertagungsantrag zu   

                    TOP 8.2 bis zur Vorlage des 

                  Berichtes:  

                    Einstimmige Annahme  

                 

                    Beschluss über TOP 8.3: 

                    Einstimmige Annahme  

  

  TOP 9 - Mitteilungen aus dem Fachbereich 2:

 

 

 

9.1  Aufstellung nicht erledigter Tagesordnungspunkte  

Die Vorsitzende erklärt, dass unter Punkt 5 der Aufstellung nicht erledigter Tagesordnungspunkte 

ein Antrag von Herrn Klinkel mit der Thematik „Gründung eines Beirates bei der ARGE“ aufgeführt 

ist, der in der November-Sitzung des Ausschusses vertagt wurde und hierzu in der Januar-Sitzung 

der Bürgerschaft zum gleichen Thema ein Antrag angenommen wurde. Die Vorsitzende richtet die 

Frage an Herrn Klinkel ob sein Antrag damit erledigt ist. 

Herr Klinkel zieht seinen Antrag zurück.

 

                  Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 17  

 

9.2  Änderungen im Wohngeldrecht 

 

Hierzu berichtet Herr Schulz aus dem Bereich Soziale Sicherung.  

(Der Bericht ist dieser Niederschrift als Anlage 2 beigefügt). 

Eine Frage von Herrn Senator Halbedel zur Überprüfung der laufenden Fälle wird von Frau Meyer 

als Teamleiterin der Wohngeldstelle beantwortet.

Herr Klinkel stellt fest, dass davon auszugehen ist, dass zukünftig in der Wohngeldstelle mehr 

Arbeit anfallen wird und möchte wissen, ob mehr Personal zur Verfügung steht. 

Herr Senator Halbedel verweist auf „Minus 500“.

Herr Klinkel erklärt, dass es hier um Bürger geht, die auf ihr Geld angewiesen sind. 

Frau Kaske bittet darum, in dem Bericht zur Niederschrift auch festzuhalten, wie viele Überstunden 

die MitarbeiterInnen geleistet haben.

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

  9.3  Leben und Wohnen im Alter 

  

Die Vorsitzende teilt mit, dass vor Sitzungsbeginn zum Thema ein Vorschlag für die Ansiedlung 

der Federführung innerhalb der Verwaltung der Hansestadt Lübeck umverteilt wurde. 

          

Hierzu berichtet Herr Wulf aus dem Bereich Soziale Sicherung. 

Herr Wulf erläutert den Vorschlag und teilt mit, dass in erster Linie der Fachbereich 2 betroffen ist. 

Frau Kaske fragt, wie sichergestellt ist, dass die anderen betroffenen Fachbereiche involviert 

werden.

Herr Senator Halbedel teilt mit, dass der Auftrag mit in den „Senat“ genommen wird und dann ein 

Bericht im Ausschuss bzw. in anderen Gremien erfolgen wird. 

Die Frage von Frau Kaske, ob eine offizielle Empfehlung des Ausschusses notwendig ist, wird von 

Herrn Senator Halbedel verneint. Er wird die Liste als Empfehlung mit in den „Senat“ nehmen. 

                

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

9.4  Indexfortschreibung Mietspiegel

Es berichtet Frau Scharrenberg aus dem Bereich Soziale Sicherung. 

Sie erläutert, dass gemäß Beschluss der Bürgerschaft vom 30.08.1990 ein Mietspiegel zu erstellen 

und regelmäßig zu aktualisieren ist und die letzte Aktualisierung durch Gutachten im Juni 2007 

erfolgte. Damit der Mietspiegel das Prädikat „qualifiziert“ behält, ist er im Abstand von 2 Jahren der 

Marktentwicklung anzupassen. Die Fortschreibung kann per Stichprobenerhebung (Kosten ca. 

45.000,00 Euro) oder per Indexfortschreibung – Verbraucherpreis in Deutschland (VPI) – (Kosten 

ca. 2.200,00 Euro) erfolgen. Eine Indexfortschreibung gab es bereits im Jahr 2004. Der 

Arbeitskreis Mietspiegel hat sich aus Kostengründen mehrheitlich für eine Indexfortschreibung 

ausgesprochen. Die Wohnungswirtschaft würde sich an einer Stichprobenerhebung finanziell nicht 

beteiligen. Frau Scharrenberg erläutert weiter die Gründe des Mieterbundes, der sich gegen eine 

Indexfortschreibung ausspricht und die Gründe aus Sicht der Hansestadt Lübeck, die trotzdem für 

eine Indexfortschreibung sprechen.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 18  

 

Sie teilt weiterhin mit, dass die Vorlage für die Entscheidung in der Bürgerschaft derzeit in 

Vorbereitung ist und der Bürgerschaft spätestens im Juni entgegengebracht wird.  

Herr Senator Halbedel ergänzt, dass eine Indexfortschreibung rechtlich unbedenklich ist, danach 

dann aber wieder eine gutachterliche Fortschreibung erfolgen muss. Er führt weiter aus, dass der 

Mieterbund wert auf einen qualifizierten Mietspiegel legt.  

Herr Senator Halbedel schlägt vor, es dieses Mal bei einer Indexfortschreibung zu belassen. 

 

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

9.5 

 

Notfallberatung Infektionsschutz   

 

Hierzu berichtet Herr Dr. Hamschmidt aus dem Gesundheitsamt und teilt mit, dass die 

Kreisseuchenpauschale, die 15.000,00 Euro jährlich betrug, gekündigt wurde. Nach mehrjährigen 

Verhandlungen gibt es jetzt die Notfallberatung Infektionsschutz, die im Jahr 4.000,00 Euro kosten 

wird. 

                Der Ausschuss nimmt Kenntnis  

 

 

TOP 10 - Anfragen  

 

10.1  Übernahme von Kosten für Verhütungsmittel

Die Vorsitzende teilt mit, dass sie in der letzten Sitzung gebeten hatte, ihre schriftliche Anfrage 

vom 21.09.2008 erneut zu beantworten und die Kosten für die unentgeltliche Abgabe von 

Verhütungsmitteln auf Grundlage der Anti-Baby-Pille aufzugeben. 

Sie führt weiter aus, dass die schriftliche Antwort der Anfrage der Tagesordnung für die heutige 

Sitzung beigefügt war und bedankt sich für die zufriedenstellende Antwort. 

              Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 19  

 

 

  10.2   Gesetz zur Neuausrichtung arbeitsmarktpolitischer Instrumente 

Die Vorsitzende teilt mit, dass hierzu ihre schriftliche Anfrage in der letzten Sitzung vorlag und 

dass vor Sitzungsbeginn die schriftliche Antwort hierzu umverteilt wurde. Sie bedankt sich für die 

Antwort und teilt mit, dass Sie ggf. aufkommende Fragen hierzu in der nächsten Sitzung stellen 

wird.

              Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

10.3  Lübeck-Pass

Die Vorsitzende teilt mit, das Frau Kaske in der letzten Sitzung anfragte, wie mit Lübeck-Pass-

EmfpängerInnen, die behindert sind und gem. des Behinderten-Ausweises eine Begleitpersonen 

mit in die Schwimmbäder nehmen können, verfahren wird. Sie hatte Kenntnis über folgenden 

Sachverhalt erlangt:

Über den Lübeck-Pass erhält dieser Personenkreis 50 % Ermäßigung in den  

Schwimmbädern, in diesem Fall muss aber dann die Begleitperson voll bezahlen. 

Über den Behindertenausweis kann diese Personengruppe jedoch eine Begleitperson kostenlos 

mit in das Bad nehmen. In den Lübecker Schwimmbädern wird aber nur eine der beiden 

Vergünstigung anerkannt. 

Frau Kaske bat hierzu um mündliche Auskunft und Klärung des Sachverhalts. 

Weiter führt die Vorsitzende aus, dass vor Sitzungsbeginn eine Stellungnahme der Lübecker 

Schwimmbäder umverteilt wurde.

Frau Scharrenberg aus dem Bereich Soziale Sicherung gibt hierzu eine kurze Erläuterung und teilt 

mit,  dass Rabatte in den Schwimmbädern durchaus großzügig eingeräumt werden, dem 

Kassenpersonal jedoch Anweisung gegeben wurde, dass Vergünstigungen nach dem Preistarif 

nicht nebeneinander gewährt werden dürfen. Bei dieser Anweisung wurde der von Frau Kaske 

geschilderte Fall nicht bedacht. Mittlerweile wurde dem Kassenpersonal jedoch die Anweisung 

gegeben, dass Menschen mit Behinderungen die über einen Behindertenausweis die 

Notwendigkeit einer Begleitperson nachweisen können und zusätzlich InhaberInnen des Lübeck-

Passes sind, den Tarif für Lübeck-Pass-Inhaber erhalten und die Begleitperson freien Eintritt zu 

den Bädern.

              Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

10.4  Anfrage zur Situation von Menschen mit HIV in Lübeck 

Die Vorsitzende teilt mit, dass die schriftliche Anfrage von Herrn Hoffmann, die mit der 

Tagesordnung für die heutige Sitzung versandt wurde mündlich von Herrn Dr. Hamschmidt und 

Frau Scheibner aus dem Bereich Gesundheitsamt beantwortet werden kann. 

Weiter führt Sie aus, dass vor Sitzungsbeginn Erläuterungen zum Thema umverteilt wurden. 

Frau Scheibner berichtet ausführlich zur Situation von Menschen mit HIV in Lübeck. 

Herr Hoffmann bedankt sich für den Bericht und erklärt, dass das Thema Aids bzw. HIV noch 

lange nicht erledigt ist.

              Der Ausschuss nimmt Kenntnis

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 20  

 

Herr Senator Halbedel verlässt die Sitzung aufgrund eines anderen wichtigen Termins. 

Die Vorsitzende teilt mit, dass eine schriftliche Anfrage von Herrn Hoffmann vorliegt, die mit der 

Tagesordnung für die heutige Sitzung versandt wurde zum Thema: 

  

Ältere Migranten - Situation älterer Menschen mit Migrationshintergrund 

Die Vorsitzende richtet die Frage an die Verwaltung, ob die Anfrage in der heutigen Sitzung 

beantwortet werden kann.

Herr Wulf aus dem Bereich Soziale Sicherung erläutert, dass die Frage zum jetzigen Zeitpunkt 

nicht beantwortet werden kann, da es sich um eine umfangreiche Aufgabe handelt. Er teilt 

weiterhin mit, dass noch ein Antrag der FDP zum gleichen Thema vorliegt und beide Fragen im 

Rahmen der Einarbeitung in das Gesamtkonzept Leben und Wohnen im Alter abgearbeitet 

werden sollen.

 

 

      Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

Die Vorsitzende erklärt, dass eine weitere Anfrage von Herrn Hoffmann vorliegt, die ebenfalls mit 

der Tagesordnung für die heutige Sitzung zugesandt wurde zum Thema: 

10.5  Einsatz von Pflegeassistenten in der Betreuung von Demenzkranken  

Die Vorsitzende richtet die Frage an die Verwaltung, ob die Anfrage in der heutigen Sitzung 

beantwortet werden kann.

Frau Borso teilt mit, dass Sie die Frage teilweise beantworten kann: 

1.  Frage  Wie viele Beschäftige in Arbeitsgelegenheiten nach §16 SGB II sind bereits im  

  Pflegebereich für Senioren eingesetzt?  

Antwort :  Ca. 170.

2.  Frage  Gibt es bereits Ausbildungsangebote für die Pflegeassistenz bei Demenzkranken?  

Antwort:  Ja, ab 02.03.2009 findet ein Teilzeitkurs statt, ab 02.06.2009 ein Vollzeitkurs.  

    Die Kurse verfügen jeweils über 16 Plätze.

3. Frage   Wird es eine Ausschreibung für diese Ausbildungsangebote geben?  

Antwort:  Ja, in der zweiten Jahreshälfte.

4. Frage  Welche Träger in Lübeck können diese Qualifizierung anbieten?  

Antwort:  Der Träger WBS

5. Frage  Ab wann werden Pflegeassistenten in Lübecker APH (Altenpflegeheime)  

    eingesetzt?   

Antwort:  Sobald Bedarf angemeldet wird.

6. Frage  Wie viele arbeitslose Pflegekräfte, die bereits über ausreichend Kenntnisse  

    verfügen, gibt  es in Lübeck?   

Antwort:  Es gibt 29 arbeitslose Altenpfleger und 222 arbeitslose Altenpflegehelfer. 221  

    von den Altenpflegehelfern haben keine reguläre Ausbildung. Bei den 29  

    arbeitslosen Altenpflegern sind vermutlich gesundheitliche Einschränkungen  

    vorhanden.

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 21  

 

7. Frage   Wie wird sichergestellt, dass es durch die zusätzlichen HelferInnen es nicht  

    zu einer Veränderung der Personalschlüssel für die APH kommt?   

8.  Frage  Erhalten die eingesetzten Pflegeassistenten eine höhere Vergütung?  

Frau Borso teilt mit, dass die Fragen 7. und 8. nicht von der ARGE beantwortet werden können. 

Herr Hoffmann bedankt sich für die Antwort.

              

              Der Ausschuss nimmt Kenntnis 

 

 

TOP 11 – Anträge der Ausschussmitglieder:

 

 

 

11.1        Sonderfonds für bedürftige Kinder

    (Antrag des Herrn Klinkel vom 19.01.2009)

Der Antrag wurde bereits zusammen mit TOP 6.5 behandelt und zurückgezogen. 

                  

11.2  Unterstützung der Antragstellung auf GEZ-Befreiung 

    (Antrag des Herrn Schulz vom 19.01.2009)

Das Ausschussmitglied Herr Schulz beantragt:

Der Ausschuss für Soziales möge beschließen.

Der Bürgermeister wird gebeten,

1.  dafür zu sorgen, dass Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem SGB XII 

(Sozialhilfe, Grundsicherung, Asylbewerberleistungsgesetz) gleichzeitig mit der Beantragung 

von Leistungen bei der Beantragung der Befreiung von den Rundfunk- und 

Fernsehgebühren unterstützt werden. Insbesondere wird der Bürgermeister gebeten, zu 

überprüfen,

   ob der Antrag auf die GEZ-Befreiung bei der Verschickung von Anträgen auf die 

Weiterbewilligung von Leistungen nach dem SGB XII mitverschickt werden kann; 

  ob die Möglichkeit besteht, die vom Amt vorzunehmende Beglaubigung der 

Leistungsbewilligung auf dem GEZ-Antrag gleichzeitig mit der Bewilligung von Leistungen 

zu erteilen und zu versenden; 

2.  sich in der Arge Lübeck für ein analoges Verfahren bei der Antragstellung auf ALG-II-

Leistungen einzusetzen; 

3.  sich mit der GEZ in Verbindung zu setzen, um  zunächst festzustellen, ob und in welchem 

Umfang ein vereinfachtes Antrags- und Bewilligungsverfahren durch eine etwaige pauschale 

oder listenmäßige Meldung der Befreiungsberechtigten an die GEZ möglich ist – und sich 

gegebenenfalls für die Einrichtung eines solchen Verfahrens bei der GEZ einzusetzen;

 

 

Niederschrift 6/ 2008 – 2013 über die Sitzung des Ausschusses für Soziales am 03.02.2009 

 

Seite 22  

 

4.  zu prüfen ob die Möglichkeit besteht und gegebenenfalls dann dafür Sorge zu tragen, dass 

die Vollstreckung von GEZ-Forderungen durch die Stadtkasse gegen Empfängerinnen und 

Empfänger von Leistungen nach dem SGB II sowie SGB XII (insgesamt der obengenannte 

Personenkreis) nach einem dafür durchzuführenden Datenabgleich als fruchtlos eingestellt 

oder verweigert werden kann und insbesondere völlig sinnlose Belastungen des genannten 

Personenkreises durch Kontopfändungen unterbleiben. 

 

 

                    Beschluss über TOP 11.2: 

                  Einstimmige Annahme  

 

 

Frau Sasse verlässt die Sitzung. 

                                  

  TOP 12 - Verschiedenes:  

 

 

Es liegt nichts vor. 

 

 

Die nächste Sitzung findet am Dienstag, 03.03.2008 statt. Der Sitzungsort wird Ihnen mit der 

Einladung für die kommende Sitzung bekannt gegeben. 

Ende der Sitzung: 18.28 Uhr

 

 

          

 

          

   

Ausschussvorsitzende

(Antje Jansen)  

Protokollführerin

(Christiane Nimz)