08.07.2014 - 6.1 Umsetzung Maßnahmenplan SeniorInnenEinrichtunge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Ausschuss für Soziales
- Datum:
- Di., 08.07.2014
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Senator Schindler verweist zunächst auf den interfraktionellen Antrag zur „Zukunftssicherung der städtischen SIE“, den die Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 26.06.2014 beschlossen hat. Danach sind folgende Möglichkeiten einer Änderung der Organisations-/Gesellschaftsform zu prüfen:
a) Überführung/Verschmelzung der Städtischen Senioreneinrichtung (SIE) mit
Stiftungen der Altenhilfe der Hansestadt Lübeck (z.B. Stiftung Lübecker Wohnstifte,
Stiftung Heiligen-Geist-Hospital u. a.) mit dem Ziel, Gebäude und Betrieb
organisatorisch als eine Einheit zu bündeln und mögliche Synergien zu heben.
b) Beteiligung eines gemeinnützigen Partners an den Städtischen
Senioreneinrichtungen, der Erfahrungen und Fachkenntnisse zur Stärkung der
Städtischen Senioreneinrichtungen einbringen und durch Synergien die Städtischen
Senioreinrichtungen in Ihrer Entwicklung unterstützen kann. Die Hansestadt Lübeck
bleibt auch bei Beteiligung eines gemeinnützigen Partners Hauptgesellschafter.
c) Gründung einer vollständig im Besitz der Hansestadt befindlichen gGmbH oder
GmbH
d) Möglichkeiten der strategischen Anpassung des Geschäftsbetriebes an
zukunftweisende Pflege- und Wohnkonzepte
Hierzu berichtet Herr Senator Schindler, dass insbesondere zu Punkt a) bereits erste Gespräche mit der Stiftungsaufsichtsbehörde in Kiel stattgefunden haben.
Frau Roggensack führt anschließend folgendes aus:
- Das MDK-Gutachten für die SIE „Heiligen-Geist-Hospital“ liegt vor. Die Einrichtung hat mit der Pflegenote 1,0 abgeschlossen.
- Die durchgeführten Marketing-Maßnahmen haben guten Anklang gefunden.
- Bezüglich des Projektes Palliativversorgung in den städtischen SIE sind die ersten zwei Kickoff-Veranstaltungen mit positiver Resonanz durchgeführt worden. Hauptziele des Projektes sind die Erlangung von Handlungskompetenz im Umgang mit Palliativ-BewohnerInnen sowie die Optimierung der Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Palliative Care Diensten und den SIE.
- Zu Punkt d) des o.a. Bürgerschaftsauftrages wird im Herbst Näheres berichtet.
