Sondereinheiten

Feuerwehrtaucher unterstützen Wasserrettung

Feuerwehrtaucher

Die Feuerwehrtaucher sind mit jeweils 4 Einsatzbeamten pro 24h-Schicht, und somit rund um die Uhr, im Dienst. Im Alarmfall besetzen sie den Gerätewagen Wasserrettung und rücken parallel zu den örtlich zuständigen Einheiten zum Einsatzort im Stadtgebiet aus. Das Einsatzgebiet vergrößert sich, wenn eine benachbarte Leitstelle die Taucher zur überörtlichen Hilfe anfordert.

Das Fahrzeug der Tauchergruppe verfügt über einen Mannschaftsraum, in dem sich der Taucher bei zeitkritischen Einsätzen während der Anfahrt bereits vollständig ausrüstet, sodass er bei der Ankunft am Einsatzort schnellstmöglich eingesetzt werden kann.

Zu den Einsatzschwerpunkten der Tauchergruppe gehören:

  • der Einsatz von Rettungsschwimmern in fließenden und stehenden Gewässern
  • Taucheinsätze zur Suche vermisster Personen
  • Taucheinsätze zur Technischen Hilfeleistung und Sachbergung
  • Hilfe bei Boots- und Schiffsunfällen
  • Eisrettung in fließenden und stehenden Gewässern
  • Tierrettung
  • Umweltschutzeinsätze
  • Hochwassereinsätze
  • Leichenbergung

Schiffsbrandbekämpfung

Da weder der Bund noch die Küstenländer zur Aufgabenwahrnehmung der Brandbekämpfung in komplexen Schadenfällen auf See eigene Einsatzkräfte vorhalten, wurden unter der Leitung des Havariekommandos vorrangig Berufsfeuerwehren an den Küsten gewählt, die landseitig sowohl Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung als auch den Rettungsdienst ausüben. In Schleswig-Holstein sind dies die Berufsfeuerwehren Kiel, Flensburg und Lübeck sowie die Freiwillige Feuerwehr Brunsbüttel.

Die Berufsfeuerwehr Lübeck hält 10 Einsatzkräfte (24/7) aus einem Pool von insgesamt 64 ausgebildeten Schiffsbrandbekämpfer vor. Diese werden zur Brandbekämpfung und Technischer Hilfeleistung, auf Anforderung, mittels Schiff oder Hubschrauber zum Einsatzort auf See verbracht.