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Beratung und Information zu Arbeit/Ausbildung, Jobsuche, finanziellen Leistungen

Angebote zu allgemeiner Hilfe und zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie

Beratung und Information zu Ausbildung/Studium, Beruf und Arbeit

Ausbildung und Studium

 

Weiterbildungsberatung

Berufscoaching erhalten Sie bei der Weiterbildungsberatung an der VHS: 0451/1224037 oder anke.bruns@luebeck.de

 

Finanzielle Hilfen

 

Soforthilfen in der Corona-Krise: Die Seite enthält die Webseiten zu allen Bundesländern, die bereits Antragsformulare und Informationen zur Soforthilfe in der Corona-Krise bereitstellen bzw. die Antragsstellung in Kürze möglich sein sollte.

 

Corona-Nothilfe-Pakete des Deutschen Kinderhilfswerks: Um Familien schnell und unbürokratisch unterstützen zu können, hat das Deutsche Kinderhilfswerk Kindernothilfe-Pakete geschnürt.

 

Notfall-Kinderzuschlag

Mit dem Notfall-Kinderzuschlag regelt das Bundesfamilienministerium von April bis September den Zugang zum Kinderzuschlag neu. Die Regelungen sind Teil des Sozialschutzpaketes der Bundesregierung.

Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) steht Familien mit kleinem Einkommen eine Unterstützung in Höhe von maximal 185 Euro pro Monat und Kind zu, zusätzlich zum Kindergeld. Ob ein Einkommen klein ist beziehungsweise für die Familie ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel: Wie viele Eltern und Kinder leben in der Familie, wie alt sind die Kinder, wie hoch sind die Wohnkosten?

Als kleines Einkommen gilt beispielsweise für eine Paarfamilie mit zwei Kindern und Wohnkosten von 700 Euro ein Familieneinkommen von circa 1600 bis circa 3300 Euro gemeinsames Bruttoeinkommen (ungefähr 1300 bis 2400 Euro Nettoeinkommen). Bei höheren Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht. Liegt das Familieneinkommen in diesem Bereich, besteht sehr wahrscheinlich ein Anspruch auf Kinderzuschlag.

 

Erstattung Kinderbetreuungskosten

Die Hansestadt Lübeck garantiert Ihnen als Erziehungsberechtigte, dass Ihnen aufgrund des geschlossenen Betreuungsvertrages mit Ihrer Betreuungseinrichtung in Rechnung gestellte Elternbeiträge erstattet werden, wenn aufgrund der erlassenen Maßnahmen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie eine Betreuung nicht gewährleistet werden konnte. Bis einschließlich zum 15. Mai 2020 wurden vor diesem Hintergrund weiterhin pauschal alle Elternbeiträge erlassen bzw. erstattet. Im Anschluss wird wie bereits für den Monat März anteilig eine taggenaue Abrechnung durchgeführt. Durften Sie auch über den 15. Mai hinaus die Notbetreuung nicht nutzen dürfen, erhalten Sie eine Erstattung des Elternbeitrages von der Hansestadt Lübeck.

 

Hilfe für erwerbstätige Sorgeberechtige, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. In das Infektionsschutzgesetz ist auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie aufgenommen worden. Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass Sorgeberechtigte einen Verdienstausfall erleiden, der allein auf dem Umstand beruht, dass sie infolge der Schließung der Kita oder Schule ihre betreuungsbedürftigen Kinder selbst betreuen und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen können. Kinder sind dann betreuungsbedürftig, wenn sie das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, gilt es keine Altersgrenze. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

Elterngeldreform: Neue Regelungen für Familien in der Corona-Krise

Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.

Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.

Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Die Reglungen gelten rückwirkend am 1.3.20 und zunächst bis Jahresende. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kinderbonus

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 Teile des Corona-Konjunkturpakets beschlossen - darunter den Kinderbonus: 300 Euro für jedes im Jahr 2020 kindergeldberechtigte Kind. Insbesondere Familien mit geringen und mittleren Einkommen kommt der Kinderbonus zugute.

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