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Anregungen, Projekte, Kampagnen

Projekte und Kampagnen, in dessen Rahmen sich jede/r Einzelne informieren und einbringen kann. 

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es gibt vielfältige Projekte und Kampagnen, in dessen Rahmen sich jede/r Einzelne informieren und einbringen kann. Durch das Mitwirken vieler Akteure und einer guten Vernetzung kann viel zum Schutz des Klimas vorangebracht werden.
Dass gemeinsame Aktivität auch begeistert, wird von Jahr zu Jahr durch die zunehmend wachsende Beteiligung an der Stadtradeln-Kampagne deutlich.

Wir alle können einen Beitrag dazu leisten. Informationen dazu finden Sie auch unter: Klimaschutz Kompakt und unter Essbare Stadt Lübeck

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich an: klimaschutz@luebeck.de wenden

Näheres zu den aktuellen Kampagnen und Projekten sowie weiteren Handlungsfelder erfahren Sie nachfolgend: 

 

Stadtradeln

Lübeck beteiligt sich am Stadtradeln, eine Kampagne vom Klimabündnis.

Regelmäßig im Frühsommer sind alle Lübeckerinnen und Lübecker dazu aufgefordert auf ihren Fahrrädern ein Zeichen für klimafreundliche Fortbewegung zu setzen. Dabei ist es egal ob es um Fahrten zur Schule, zur Arbeit, zum Supermarkt oder zu den Freunden in die Stadt geht, denn jeder Fahrradkilometer zählt!

Mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen hat Lübeck über die Jahre deutlich gemacht, dass umweltfreundliche Mobilität für viele Bürgerinnen und Bürger eine Herzensangelegenheit ist. Der dreiwöchige Fahrradwettbewerb wird von lokalen Partnern und Unternehmen gefördert. Teams und Einzelpersonen werden für besondere Leistungen ausgezeichnet.
Die Aktion Stadtradeln zeigt auf, dass innerstädtische Mobilität auch ohne Auto funktioniert. Wer in der Stadt alternativ mit dem Rad unterwegs ist, spart nicht nur CO2 sondern auch kostbare Zeit, während andere im Stau stehen. Darüber hinaus kommt man problemlos an entlegene Orte, wo kein Auto hinkommt. Nicht zuletzt: Stadtradeln bringt Aktivität ins Leben und setzt dabei ein Zeichen für gesunde und klimabewusste Fortbewegung. Der Spaß im sportlichen Wettbewerb der Teams kommt nicht zu kurz.
Mehr zur Stadtradeln-Kampagne erfahren Sie hier

 

 

Refill

Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen 

Das Konzept von Refill ist simpel und einfach: Läden mit dem Refill Aufkleber am Fenster oder der Tür füllen kostenfrei Leitungswasser in mitgebrachte Wasserflaschen.
Leitungswasser ist in nahezu jedem Haus und Geschäft verfügbar. Daraus entstand im britischen Bristol die REFILL Kampagne: In allen Geschäften und Einrichtungen mit dem Refill-Aufkleber am Fenster kann ein mitgebrachtes Trinkgefäß kostenlos mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Deutschland hat die Idee übernommen. Alle Refill-Stationen sind auf der deutschlandweiten Karte unter refill-deutschland.deeingetragen. Darunter auch mehrere Abfüllstationen in Lübeck.
Refill-Station zu werden ist einfach: Interessierte Geschäftsführer/innen können über die genannte Webseite Kontakt aufnehmen und werden dann mit Angaben zu Standort und Öffnungszeiten auf der Refill-Webseite sowie der dazu gehörenden Facebook-Seite "Refill Lübeck" veröffentlicht.
Als Erkennungszeichen erhalten alle teilnehmenden Geschäfte einen Aufkleber für die Fensterscheibe.
Refill ist ein ehrenamtliches Projekt von Privatpersonen und ist deswegen nicht profitorientiert.
Durch das großartige Engagement von vielen Ehrenamtlichen, die Refill in ihren Städten organisieren,  wird aktiv dazu beigetragen, dem Plastikwahnsinn ein Ende zu bereiten und auf die Verschmutzung durch Plastikmüll hinzuweisen.

 

 

Wir für Mehrweg

Einen Verzicht auf Coffee-to-go-Einwegbecher zu Gunsten einer Mehrwegvariante, die sich stadtweit etabliert - das hat sich eine Gruppe Lübecker Akteure aus Politik, Verwaltung, Gewerbetreibender und Verbände zum Ziel gesetzt. Aktuell: Fünf Prozent Pfandbecher bereits eingespart! Im März 2019 waren nahezu 3.000 Becher von Lübecker Kaffee ausschenkenden Betrieben beim Pfandsystemanbieter bestellt. Eine Schnellabfrage ergab, dass dadurch etwa 5% der Einwegbecher eingespart werden konnten. Darüber hinaus weist das Projekt einen grundsätzlichen ökologischen Mehrwert auf, der nicht zu unterschätzen ist: Der Mehrweg-Pfandbecher hat die Themen Abfallvermeidung und Recycling produktunabhängig ins Bewusstsein der Verbraucher gebracht. Vielseitige Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier.

Für die Ausleihe des speziellen Bechers der Firma reCup GmbH hinterlegt man einen Euro Pfand. Den passenden Mehrwegdeckel in verschiedenen Farben kann dazu erworben werden. Er bleibt aus hygienischen Gründen im Eigentum des Käufers. Bei der Rückgabe des Bechers in dem Café vor Ort, aber auch bei einen der anderen beteiligten Geschäfte wird der Pfandbetrag erstattet. - Und das auch über die Stadtgrenzen hinaus! 

Ergänzend zu dem Pfandbecher bieten schon jetzt viele Geschäfte einen Rabatt für den Kaffeeausschank im selbst mitgebrachten Becher an.

Wo Sie in Lübeck welches Angebot nutzen und damit Ihren persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können, wurde vom Klimateam im Bereich UNV abgefragt. Das Ergebnis der Rückmeldungen und damit die Standorte der teilnehmenden Betriebe, wird in einer Übersichtskarte und einer tabellarischen Übersicht dargestellt.

Es können sich jederzeit noch weitere Interessenten melden, denn je mehr Kaffeeanbieter mitmachen, umso größer wird die Akzeptanz des Pfandbechers! - Der Umstieg auf ein Pfandsystem lohnt sich für die Betriebe auch finanziell, das haben die vielen Marktforschungs- und Erkundungsbemühungen des Klimateams gezeigt.

Verpflichtungserklärung

 

 

Fairtrade-Stadt Lübeck

Die Fairtraide Initiative Lübeck setzt sich dafür ein, den fairen weltweiten Handel aktiv zu unterstützen und durch ein bewussteres Konsumverhalten zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern beizutragen. mehr zu Fairtrade und den Aktionen vor Ort hier.

 

 

Earth Hour

Rund um den Globus gehen jedes Jahr für einen Abend in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr  die Lichter aus. Während der vom WWF initiierten Aktion haben unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschaltet und viele tausend Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit gehüllt. Darunter Wahrzeichen wie den Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. Lübeck beteiligte sich regelmäßig an der Earth Hour und schaltet in der Aktionszeit die Beleuchtung von Aegidienkirche, Buddenbrookhaus, Burgtor, Dom, Heiligen-Geist-Hospital, Holstentor, Jakobikirche, Kanzleigebäude, Rathaus, Katharinenkirche, Marienkirche, Museumshafen, Petrikirche und Alter Leuchtturm Travemünde ab.

Jedes Jahr werden es mehr Menschen und Unternehmen, die sich ums Klima sorgen und vorangehen. Das Tolle an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen kann. Schalten Sie für eine Stunde zuhause das Licht aus und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!

Mehr Informationen unter: www.wwf.de/earthhour  

 

 

ÖKOPROFIT

Deutschlands erfolgreichstes Modell für Umweltmanagement

ÖKOPROFIT ist der umweltfreundliche Dreh an der Kostenschraube. Wenn Sie in Ihrem Betrieb bereits Einsparpotentiale bei Rohstoffen, Energie, Wasser und Abfall vermuten und zugleich das betriebseigene Wissen zur Optimierung der Ressourceneffizienz ausbauen und stärken wollen, dann bietet Ökoprofit ein geeignetes Instrument, um diese Ziele in Ihrem Unternehmen zu erreichen. Zum ÖKOPROFIT gibt es eine Kooperationsvereinbarung zwischen Hamburg und Lübeck.

Nähere Informationen und erfolgreiche Beispiele finden Sie unter: hamburg.de/oekoprofit

   

 

Engagement Global

Engagement Global vereint Einrichtungen, Initiativen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen Arbeit aktiv für ein gerechtes globales Miteinander einsetzen. Weitere Informationen hier.

 

 

Nachhaltiger Warenkorb

„Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich“, so lautet die Botschaft des Nachhaltigen Warenkorbs. Das Angebot auf der gleichnamigen Verbraucherplattform nachhaltiger-warenkorb zeigt nachhaltige Konsumalternativen auf und liefert Faustregeln für konkrete Konsumentscheidungen.

Das Portal informiert unter anderem zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Der Nachhaltige Warenkorb stellt grundsätzliche Fragen zu nachhaltigem Konsum und enthält außerdem unabhängige Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen.

Herausgeber des Angebots ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundesregierung berufen werden. Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt konkrete Handlungsfelder und Projekten und macht Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen.  Weitere Informationen hier.

 

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